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BeitragVerfasst: 7. Nov 2019, 22:23 
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Hallo miteinander,

eigentlich würden andere notwendigkeiten erfordern, dass ich derzeit einen bogen um den basteltisch mache, aber was tue ich: statt mich von des tages müh und plage
zu erholen: ich krame ein altes projekt aus dem regal und beginne die abendstunden mit dem slotcarbauen zu verbringen. (diagnose: slotcariensis gravis
im vorgerückten stadium....)
Der Porsche 906 hatte es mir angetan, und nachdem dieser bautyp auch seine bewährungsprobe in Le Mans bestand, meinem übergeordnetem bastelthema,
war die aufgabe vorgezeichnet. Dies zumal, da mir -Tomato- vor mehreren jahren eine resinekarosse des P 906 in langheckausführung zukommen liess.
Die verwendete modellkarosse entspricht dem seinerzeit produzierten -Fleischmann-modell, demnach sollte sich der zu betreibenden aufwand
in grenzen halten, zumindest dachte ich das........ :mrgreen:
(hinweis: das modell und seine bauteile werden von der -Slotcarfactory- wieder aufgelegt und können dort bezogen werden)
Mit dem ausgeschlachteten -Fly-modell des P 906 hatte ich auch noch einen teilespender zur verfügung, der den unterbau und ein paar kleinteile lieferte.

Bild

Wie unschwer zu erkennen, ist die -Fly-karosse deutlich zu breit geraten, die karosseriebreite am -Fleischmann- ist passend, leider ist der radstand mit
knapp 2 mm zu üppig angelegt; ein kürzen unterliess ich jedoch diesmal; die notwendigen nacharbeiten an der karosse erschienen mir sehr zeitintensiv zu werden,
die karosse in der langheckvariante ist trotz der kleinen abweichung deshalb nicht weniger stimmig.


Zunächst wurde die karosserie in form gebracht.

Bild


Mit dem eintreffen des resineabgusses hatte ich mir auf anraten von -Tomato- einen -scheibeneinsatz- bestellt.
Auf dieser basis wurden die scheibenrahmen nachgearbeitet, sowie die fronthaube neu angelegt, desweiteren die scheinwerferöffnungen
auf die verwendung der frontscheinwerferabdeckungen aus dem -Fly- abgestimmt.

Bild

Bild

Bild


Eine passprobe der scheibenelemente: die gussform (ersatzteil) wurde in seine einzelflächen zerschnitten; die scheibenstücke werden in die
entsprechenden rahmenöffnungen -nach geringfühgigem nacharbeiten- eingesetzt.

Bild

Bild


Das thema scheiben wäre an dieser stelle eigentlich abgehakt, doch die grosse heckscheibenverglasung über dem motorraum wollte
nicht als klarglas ins modell, das original verlangte eine gelbliche einfärbung, und die am besten transparent, klar durchsichtig
und nicht transluzent gedämpft. (die -Fly- modelle haben eine eingefärbte scheibe, genau so, wie man es sich wünschen würde;
meine versuche, das bauteil aus dem -Fly- durch leichtes biegen und zuschneiden der ränder an die öffnung anzupassen scheiterten
jedoch kläglich...) Ein versuch mit selbstklebendem folienmaterial der sache beizukommen, indem ich die scheibeninnenseite damit beklebte
brachten zwar einen fortschritt in der gesamterscheinung, die klare durchsicht war damit nicht zu erzielen.
Auch versuche mit angeblich transparentem spraylack waren alles andere als zielführend. Ich hatte mich schon damit abgefunden,
schlussendlich die -folienvariante- zu verwenden , als ich im weiteren noch einen versuch mit -glasmalfarbe- startete.
Diese in gelb, mit farblosem klarlack verdünnt und im handauftrag lackiert (feiner breiter haarpinsel) brachte schliesslich - nach einigen anläufen -
das wunschergebnis.

Die varianten: haubenabdeckung, klar originalteil, folie, glasmalfarbe.

Bild


Die grünkeile an den verglasungen der frontscheibe bzw. den flügeltüren habe ich mit folienmaterial ausgeführt.
Hier erschien mir diese ausführung dem originalerscheinungsbilds mehr zu entsprechen, daher kein versuch mit entsprechendem
grünton einer glasmalfarbe.

Bild

Alle scheibenteile im einbauzustand (motorhaubenverglasung noch mit folienmaterial)

Bild


Damit nicht der eindruck entsteht, alles dreht sich bei dem modell nur um den scheibeneinbau, ein foto vom fahrwerk:
natürlich nur eine -plastikplattform-, ein motorhalter für den -Mabuchi shortcan- in sidewinder position, ist mit dem frontstück
des -Fly-chassis durch eine bauplatte aus -polystyrol- verbunden bzw. mit CA.-klebstoff zum chassis zusammengebaut.
Die baubreite der karosse im bereich der hinterachse ermöglichte nur die verwendung von reifengrössen 22/7mm auf
verschraubten alufelgen. Um jeden mm musste gekämpft werden; das verschraubte spurzahnrad (36z) in kombination
mit den alufelgen von (-RS-Slot-) zwang zum ausnutzen aller möglichkeiten der breitenreduzierung.
(beim original -Fleischmann- stehen die breiten hinterreifen doch sehr deutlich über die karosserieaussenkante und der -Fly- P 906
ist ohnehin breit angelegt ..., na, so kann´s ein jeder....)

Bild

Bild


Die karosserie ist nicht nur am heck modifiziert, auch die front weisst eine veränderung auf: Die flache schnauze wurde eines aerodynamischen
vorteils wegen in zugespitzer form verlängert. (zum vergleich, links die front des -Fleischmann-)

Bild

Bild


Das modell nach grundierung und zwischenlackierung: der stand der dinge.

Bild

Bild

Bild


Fortsetzung folgt......

beste grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 7. Nov 2019, 22:23 


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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 07:53 
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Hallo Claus,

sehr schönes Projekt und immer wieder Tricks und Tipps, die man sich für eigene Projekte abschauen kann. :daumen

Zur Bereifung schreibst Du:
Die baubreite der karosse im bereich der hinterachse ermöglichte nur die verwendung von reifengrössen 22/7mm auf
verschraubten alufelgen.


Hört sich irgenwie an, als ob Du damit nicht ganz glücklich bist, aber das passt doch.

Zitat Wikipedia:
Die 15-Zoll-Fünfloch-Stahlräder waren relativ schwer und hatten vorne die Größe 7J × 15 mit 5.50/15.00-15-Rennreifen und hinten 9J × 15 mit 6.00/15.00-15-Rennreifen.

Umgerechnet bedeutet das für vorne 21,15/5,7mm und für hinten 21,95/7,3mm - also alles gut oder nicht? Einzig die Alufelgen wirken auf den Bildern etwas zu groß, kann aber durchaus täuschen. 12mm außen wäre da das Maß der Dinge.

Grüße,
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 10:36 
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Hallo Wolfgang,

freut mich, wenn dir als -Porschespezialist- das modell zusagt. Vielleicht war ich anfangs vom -Fleischmann- und dem -Fly- P 906 auf breitere
hinterachsbereifung gepolt, und diese tendenz ist im bericht noch immer herauszulesen, ne, das passt schon, wie du ja auch richtig schreibst.
Mit der felgengrösse hadere ich ein wenig, aber bis dato habe ich keine wirklich passende reifen, felgenkombination gefunden mit der ich
die idealmasse treffen würde. Hast du einen tip?
(die verwendeten alu-felgen haben einen aussendurchmesser von 13,5 mm, du hast dich nicht getäuscht ....)

grüsse aus M.

claus

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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 11:40 
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Hallo Claus!

Das wird wieder ein astreiner Renner, ich bin Fan von den Porsche Coupés.

Bezüglich der Felgen wäre das vielleicht hilfreich:

Scaleauto Monza SC4030B, der Aussendurchmesser ist 14,8mm ohne Steg 12,5mm, Breite ohne Flansch 8,0mm
Bild

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Herzliche Grüße vom Niederrhein, Joachim


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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 14:31 
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Hallo Jocko,

......12mm außen wäre da das Maß der Dinge........

Leider, dein vorschlag mit felgenaussendurchmesser 14,8 ist doch nicht ganz passend...... :? :mrgreen:

gruss c.

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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 18:59 
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-claus- hat geschrieben:
Hallo Wolfgang,
Mit der felgengrösse hadere ich ein wenig, aber bis dato habe ich keine wirklich passende reifen, felgenkombination gefunden mit der ich
die idealmasse treffen würde. Hast du einen tip?
grüsse aus M.
claus


Hallo Claus,

das ist das Dilemma, wenn man in 1/32 ein Fahrzeug der 60er oder 70er Jahre wirklich in allen Bereichen scale gestalten möchte. Damals war 13" - 15" der Standart und Niederquerschnittreifen gab es noch nicht. Bei den Reifen, auch Rennreifen, hanelte es sich um Diagonalreifen mit recht hohen Flanken.

Diese Eckdaten werden heute im Slotcarsektor aber von kaum noch einem Hersteller erfüllt.

Eine mögliche Option wäre die Sigma Felge, die Du dort auch auf die gewünschte Breite abgedreht bekommst.

https://slotpoint.de/Sigma-Racing-Felgen-SG2332
https://slotpoint.de/Service-Slotcarfelgen-kuerzen

Ich gehe mal davon aus, dass diese Felge für 3mm Achsen bestimmt ist, aber dafür gibt es ja passende Reduzierstück auf 2,38mm. Direkt bei Umpfi oder auch hier:

https://www.slotshop-hagen.de/?product= ... m-5-stueck

Reifen könnte man diese passend machen:

https://slotpoint.de/GD-Speed-Tires-Vol ... 12-27-mm_1

Das nächste Thema wäre dann, passende Felgeneinsätze zu finden. In dem Durchmesser ziemlich hoffnungslos. Eine Lösung könnte hier natürlich ein 3D-Druck sein. All zu viele Details hat die 906-Felge ja nicht.
Bild

Ob man nun wirklich diesen Aufwand betreiben möchte, ganz ehrlich, ich würde es wohl nicht machen.

Grüße,
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 19:50 
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Ich habe von den Felgen des Fleischmann mal ne Form gezogen. Für ein paar Einsätze ist die noch gut. Aussendurchmesser 12,5. Bei Interesse Hand heben!

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Schöne Grüße vom "Brombach-Speedway"


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BeitragVerfasst: 8. Nov 2019, 23:13 
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Passende Einsätze sind schon gedruckt, stelle bei Gelegenheit ein Bild ein.
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 9. Nov 2019, 10:10 
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Hallo miteinander,

vielen dank allen für die unterstützung in sachen -felgen-.
Ich werde mich von -Tomato- und den gedruckten einsätzen überraschen lassen und in der fortsetzung des bauberichts
die sache wieder aufgreifen.

@ wolfgang: da sprichst du natürlich einen punkt an, der bei fast allen modellen immer zum thema wird. Die wirklich im masstab 1/32 passenden
felgen mit den zugehörigen reifentypen zu beschaffen ist fast nicht möglich. So gesehen bin ich meistens gezwungen an dieser stelle kompromisse einzugehen;
die frage ist dann, in wie weit solche abweichungen den gesamteindruck des modells beeinflussen.

grüsse, c.

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BeitragVerfasst: 9. Nov 2019, 12:17 
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So sehen die Einsätze aus...
Bild

Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 9. Nov 2019, 13:42 
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Hallo Thomas,

......... :danke

grüsse aus dem grauen M.

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BeitragVerfasst: 12. Nov 2019, 20:13 
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Hallo, Claus,

es würde m.E. den Versuch wert sein, den optisch sehr breiten Außenrand der Felge abzuschleifen (die Felge mit Achse z.B. in Universalmotor einspannen, oder in Bohrmaschine im Bohrständer und dann mit der Feile vorsichtig ran). Dadurch verändert sich die Optik der Felge mit Sicherheit zum Positiven und, da vom Reifen mehr sichtbar ist, verschwindet der "Niederquerschnittsreifeneffekt". Für den Bezug originalgetreuer 15´´- Felgen habe ich in der Tat auch keine Lösung. Ich verwende immer welche von Umpfi mit 13mm Außendurchmesser.

Gruß, Taffy


BTW: ein weiteres schönes Projekt zum LM-Thema

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BeitragVerfasst: 25. Nov 2019, 13:43 
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Tach die Herren,

ich fürchte, das Projekt von Claus ist bereits zu weit fortgeschritten, um in einer Silikonform abgegossen zu werden... Ich hätte da ein gewisses Interesse am 66er Langheck-906... :wink:
Irgendwie hatte ich den so gar nicht auf meinem Radar, aber übermorgen geht's ins Kino und in Vorbereitung auf "Le Mans 1966" bin ich am Langheck-Porsche "kleben" geblieben. Thomas, wo stammte denn die Langheck-Resine-Karosse her, die Claus nunmehr "verarbeitet"? War das ein Umbau auf Fleischmann-Basis aus deiner Werkstatt oder wer zeichnet dafür verantwortlich?

Ich lese ja seit Jahren hier im Forum "nur" noch mit, weil mich andere Modellbauthemen stärker beschäftigten. Aber aktuell liegen wieder einige Slotcars auf meinem Basteltisch, die ich vielleicht auch hier wieder vorstellen werde.

Herzliche Grüße

Matthias

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BeitragVerfasst: 25. Nov 2019, 13:48 
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Ich habe ein Langheck an eine Fleischmannkarosse angeflanscht bzw. die gerade Seite des Hecks abgesägt und mit etwas Schaum nach hinten verlängert. Das Ganze mit Spachtel überzogen und eine Weile vor mich hingeschliffen.
Leider war mir das mit der Nase bzw. deren Ausgestaltung vorne nicht so klar bzw. eindeutig. Deshalb habe ich nichts dran getan, war aber vielleicht auch besser. :-)
Inzwischen gibt es die Klarsichtteile von Frankenslot als Ersatzteile, es braucht also keinen Spender mehr.
Im Übrigen gab es das Langheck von MMK, irgendwo habe ich zwischenzeitlich auch davon ein Kit aufgegabelt. Muss ich einmal neben das Machwerk legen.
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 24. Jan 2020, 21:32 
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Hallo miteinander,

um den diskurs aus -Matthias- langheck variante an dieser stelle kurz weiterzuführen, hier ein einschub zum stand meiner bautätigkeit am -langheck-.
Ich habe, ein wenig vom -Carrera fieber gepackt, nun beschlossen und dieser tage begonnen, meinem -langheck- #30, ( J.Siffert), noch die kurzheckversion
# 58 (R. Stommelen) zur seite zu stellen. Beide modelle haben die -Fleischmann- karosse zum ausgangspunkt, die in breite und karosserielänge
mit dem original übereinstimmt.

Ein übersichtsfoto der beiden -Fleischmänner- aus aktuellem anlass:
(beide modelle in unterschiedlichen bearbeitungszuständen)
fortsetzung des bauberichts folgt......

Bild

grüsse, c.

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BeitragVerfasst: 25. Jan 2020, 12:59 
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Nach wie vor sehr spannend, Claus! Ich vermute, dass du nicht gerade ein FLY-Coupé des 906 im Schrank hast, was du uns nach Abschluss deiner wunderbaren Arbeiten als Vergleichsmuster neben deine eigenen Werke stellen könntest?

Schönes Wochenende, herzliche Grüße,

Matthias

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BeitragVerfasst: 25. Jan 2020, 14:32 
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Hallo Matthias,

da muss ich leider passen....; mein -Fly- 906 kh (coupe`, das modell meinst du doch?...) habe ich selbst verbaut bzw. ist jetzt ausgeschlachtet;
die einzige -Fleischmann-karosse, die im zerstörten zustand im fundus war, habe ich gerade am tisch um das -Stommelen- auto zu bauen....
(was ich gerne zur verfügung stellen kann, ist eine delackierte rohkarosse, des -Fly-, jedoch ohne einbauten, verglasung und fahrwerk)

lg.c.

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BeitragVerfasst: 1. Feb 2020, 00:55 
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Ich möchte hier mal stellvertretend an alle (sonst müsste ich mich in unzähligen Threads wiederholen), die Karos zersägen, kürzen, verlängern, was einkleben, spachteln, mehrfarbig lackieren usw. mein höchstes Kompliment aussprechen.

Bei mir wird sowas immer irgendwie krumm, oder es fehlt hinterher etwas, Farbe läuft unter die Abklebung, da muss ich wohl noch viel üben.

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BeitragVerfasst: 6. Feb 2020, 18:45 
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Hallo miteinander,

.....und weiter ging´s die tage ein kleines stück vorwärts mit der kurzheckvariante, die nun neben dem -langheck- parallel entstehen soll.

Eine völlig ramponierte rohkarosse wird nun wieder zum leben erweckt.
Im Le Mans-rennen von 1966 setzte das werksteam von Porsche zwei Carrera 906/6 in der ursprünglichen ungestreckten coupeform ein;
ein teilnehmerfahrzeug, # 58, pilotiert von R.Stommelen / G.Klass erreichte den achten platz im gesamtklassement.
Dieses fahrzeug ist vorbild für den wiederaufbau zum slotcar.

nachstehende fotos zeigen den zustand der -Fleischmann-rohkarosse-:

Bild

Bild

Nachdem die karosse zusammengeflickt war, wurden die bruch-/schadstellen zunächst verschliffen, die betroffenen flächen anschliessend verspachtelt.
Dabei wurde die -Fleischmann-karosserie in geringem umfang durch eingriffe an der front bzw. am heck der Le Mans version angepasst.
Herstellen von -flaps- am vorderwagen: aus dünnem polystyrolprofil ( d: 0,5mm) wurden die bauteile ausgeschnitten und als basis
in die scheinwerfergehäuse der karosserie eingeklinkt und dort fixiert. Diese (höhen) lage der spoiler entspricht zwar nicht ganz dem vorbild,
erweisst sich aber als sinnvolle ausführung, da ein vorbildgerechterer einbau (unterhalb der scheinwerfergehäuse in der karossrieebene) nicht
stabil auszuführen ist.

Bild


Dem heck wurde ein spoilerartiger abschluss aufgesetzt (vorgeferigtes winkelprofil aus polystyrol L 2/2mm,-StripStyrene-)
und anschliessend eingespachtelt, sodass eine dem original entsprechende karosserielinie entstand.

Bild

Bild


Der annähernd halbrunde, zwischen den radhäusern verlaufenden karosseabschluss wird beim -Fleischmann- vom fahrwerksunterbau/chassis
gebildet. Dieser karosserieteil fehlte. Demnach war es an mir, hier für abhilfe zu sorgen: aus einer rollenförmigen verpackung (hartplastik)
mit passendem durchmesser habe ich teilstücke ausgetrennt und der -Fleischmann-karosserie angesetzt.

Bild


Vom -Fleischmann-original habe ich selbstverständlich die cockpit/motorhaubenverglasung übernommen. Um die passgenauigkeit beim einbau zu erhöhen,
ist das bauteil in seine teilflächen zerlegt; die cockpit und motorhaubenverglasung benötigt daher entsprechende auflagerflächen,
die der karosserie (innenseitig) angefügt wurden.

Bild


Nach erfolgtem vorrichten der karosse eine erste grundierungsschicht mit full-primer.

Bild

Bild



Das chassis in sidewinderkonfiguration wurde im prinzip vom -Fly-modell übernommen; es wurde der geänderten baubreite angeglichen.

Bild



fortsetzung folgt.......

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 6. Feb 2020, 23:21 
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Hallo claus

Danke für deinen detaillierten Baubericht. Interessant wie du vorgehst um am Ende wieder ein perfektes Modell zu haben. Man kann immer was dazu lernen.

Gruß, Sven


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BeitragVerfasst: 7. Feb 2020, 15:59 
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Hallo Claus,

Hut ab - wie immer - vor deinen Arbeiten! Und wie in diesem Fall aus Schrott noch etwas Passables hinzubekommen - großes Kino! Zwei Dinge fielen mir jedoch beim vorletzten Foto auf: Die etwas "massive" B-Säule ist sicher den Reparaturarbeiten und der Stabilisierung geschuldet, vermute ich mal. Nach dem Einsetzen der Heckscheibe muss man mal schauen, ob sich die Profilstärke noch störend auswirkt. Zweitens das Heck: Vielleicht habe ich mittlerweile auch einen FLY-906-verstellten Blick, das kann ich nicht ausschließen. Jedoch erscheint mir das Höhen-/Breitenverhältnis des Hecks an deinem C-6 nicht so recht zu passen. Ich habe dabei dieses Fotos vor Augen, da ich mich ja aktuell im Bereich "Le Mans 1966" bewege und just dieses Auto auch gerade umgesetzt habe:

Bild

Aus dieser Perspektive kommt mir mein FLY deutlich stimmiger vor, aber ich will keine neue Grundsatzdiskussion lostreten, hier kommen wir ansonsten wieder an "Glaubensgrundsätze"! Bin sehr auf dein Endergebnis gespannt!

Herzliche Grüße

Matthias

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BeitragVerfasst: 7. Feb 2020, 20:29 
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Hallo Matthias,

danke für`s mitschauen: na ja, mit anhaltender beschäftigung ist die gefahr einer gewissen betriebsblindheit immer gegeben.........
- die scheibeneinsätze sind beim -Fleischmann- von mindestens doppelter materialstärke, verglichen mit dem -Fly-, an den rändern,
zumindest an der motorhaube sogar auf 3 mm verstärkt. Diese tatsache bewirkt selbst bei -schrägem- blickwinkel,
dass die -B-säule- in ihrer -profilstärke- , da -optisch- abgedeckt, nicht störend in erscheinung tritt.
- am heck komme ich gerade ins -schleudern-...; dein foto erzeugt bei mir den eindruck, ich müsste das heck des -Fleischmann-
im verhältnis zur seiner karosseriebreite etwas in der höhe reduzieren. Hast du das gemeint?

beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 7. Feb 2020, 20:36 
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Hallo Claus,

ob man damit hinkommt, das Heck in der Höhe zu reduzieren... ich zweifle ein wenig daran. Wo will man da anfangen? Selbst wenn man einen horizontalen Schnitt macht, quasi auf der Mitte der Heckleuchten und nähme hier Material nach oben und unten ab, käme das Heck doch am Ende einfach zu hoch. Und oben lässt es sich deutlich schwerer abnehmen, vom Detail des Heckspoilers mal ganz abgesehen. Aber im Gegensatz zum Langheck-906 fällt ja beim Coupé das Heck über die Abrisskante nicht nach unten ab... Ich muss zugeben, da fehlt mir ein wenig die Phantasie, wie man aus der Nummer wieder heraus kommt! Oder alles so lassen und mit einer kleinen Unzulänglichkeit leben... Aber ich fürchte, Claus, da packt dich der Ehrgeiz und die Suche nach einer wie auch immer gearteten technischen Lösung! :wink:

Herzliche Grüße

Matthias

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BeitragVerfasst: 7. Feb 2020, 20:53 
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Ich sehe das Problem noch nicht so richtig. Ich würde die Scheiben provisorisch einsetzen und dann nochmals bewerten.
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 7. Feb 2020, 22:02 
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Die Heckscheibe und die Einpassung scheint mir weniger das Problem zu sein, Thomas, Claus hat's bereits dargelegt. Jedoch das Längen-/Höhenverhältnis des Heckspiegels... oder ich hab' voll den Knick in der Optik! Aber dazu bitte mit dem O-Bild vergleichen!

Herzliche Grüße

Matthias

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BeitragVerfasst: 8. Feb 2020, 01:23 
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Hallo miteinander,

nun scheue ich ja nachweislich nicht vor dem einsatz von säge und spachtelmaterial.
Nach einigem abstand und studium von bildmaterial und vergleich mit dem modell bin ich der meinung, dass die heckpartie des -Fleischmann-
zwar im unteren abschluss des hecks eine deutlichere kurvung haben sollte, und auch die position und grösse der punktförmigen rückllichter
ist nicht wirklich stimmig, aber in der gesamtbetrachtung empfinde ich die heckpartie, trotz dieser vorbeschrieben unzulänglichkeiten, durchaus
als lösung akzeptabel.

beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 8. Feb 2020, 14:27 
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Hallo Matthias,

es liess mich nicht ruhen. Auch wenn ich im letzten kommentar geschrieben habe, dass das heck brauchbar erscheint, es blieben
doch die zweifel an der gestalt des hecks, die du angesprochen hast.
Ich habe nun versucht, mich über eine -blaupausenskizze- der sache zu nähern und sehe, auch wenn diese skizzen mit gewisser -vorsicht- zu betrachten sind,
dein einwand ist nicht ganz unberechtigt.
Also nochmal ran ans heck..........und weiter mit cutter, schleifpapier und spachtelfix..... :wink:

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beste grüsse vom basteltisch

claus

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BeitragVerfasst: 8. Feb 2020, 16:58 
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Hallo Claus,

ich hoffe, ich habe dir mit meinen Gedanken zum Heck deines Coupés nicht das Wochenende versaut - nichts läge mir ferner! Entscheidend ist jedoch, ob du selbst mit deiner Arbeit zufrieden bist und ob sie deinen Ansprüchen genügt. Da kann doch dann jeder reden, wie er will...
Aber schon klar, dein Anspruch liegt da sehr hoch und ich bin weiterhin gespannt, wie es mit deinem Coupé weitergeht. Ich habe gerade zwei "FLY-Moppel" neu lackiert, um sie in meine Sammlung "Le Mans 1966" einzureihen.... vielleicht sollten wir wieder mal einen "Sammel-Thread" eröffnen, bei dem jeder seine Autos zum Rennen "LM'66" posten kann... Denn wenn ich da meinen Bizzarrini von MMK selbst neben den FLY-Moppel stelle - da wird hinsichtlich der Maßstäblichkeit selbst mir leicht übel! :roll:

Dennoch: Dir und allen anderen wünsche ich ein schönes Wochenende!

Matthias

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Le Mans 1970 komplett! Targa Florio, Scratchbuilts und Repaints


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BeitragVerfasst: 8. Feb 2020, 18:28 
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lieber Matthias,
geschätzer slotcarbastler,

sei versichert, deine bemerkungen zum thema -heck- haben mir nicht das we. versaut. Ich neige manchmal im arbeitseifer durchaus zu einer form von oberflächlichkeit;
leider ...; habe ich mich an eine gestalt gewöhnt, hinterfrage bzw. überprüfe ich den stand der dinge manchmal vielleicht zu wenig.
Da kommt doch ein -korrektiv- von -aussen- durchaus recht.

Zum thema Le Mans´66 :
Matthias hat geschrieben:
Denn wenn ich da meinen Bizzarrini von MMK selbst neben den FLY-Moppel stelle - da wird hinsichtlich der Maßstäblichkeit selbst mir leicht übel!

Ich werde manchmal angesprochen, warum ich mir die mühe mache, (fast) alle meine modelle, u.a. auch jene zum thema Le Mans, in den masstab 1/32 zu bringen.
(....wobei oftmals schon der versuch die (kit)-karossen in den hauptmassen, radstand, breite, länge, höhe, zu halten eine echte herausforderung ist....;
die herren slot-car-kit manufakturer haben ja in der regel keine masstabsrechner, geschweige denn benutzen sie einschlägiges messwerkzeug...... :cry: )
Zwar ist der vorgang selbst mit deutlich -mehr-arbeit- verbunden und manchmal erschwert einem die -vorgabe- durch ihre karosseriegestalt das bemühen sehr,
aber du wirst entlohnt, weil der charme der modelle auch in ihrer (grössen)-vergleichbarkeit besteht.

einen schönen samstagabend

beste grüsse aus M.

claus

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2020, 02:41 
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-claus- hat geschrieben:
........weil der charme der modelle auch in ihrer (grössen)-vergleichbarkeit besteht.

claus



:clap2 :clap2 :clap2 :clap2 :clap2

Genauso halte ich es damit, dass ich generell überall den gleichen Motor einbaue um zu sehen, was die fertigen Fahrzeuge im direkten Vergleich wirklich leisten, und nicht weil sie unterschiedlich starke Motoren haben. Es reicht schon, mit der Übersetzung zu spielen.
Ist aber auch wieder nur meine Nachtigall.

Roland

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