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BeitragVerfasst: 7. Jan 2023, 23:07 
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Danke, Sven! :-)

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Verfasst: 7. Jan 2023, 23:07 


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BeitragVerfasst: 10. Jan 2023, 10:51 
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Hallo Taffy,

Dass du diesen bausatz nicht sogleich wieder in die schachtel zurückgeräumt hast, ist schon an sich einen :clap2 wert.
Und nun nach anstrengender bastelei: das ergebnis kann sich sehen lassen, zumal die szenerie der hafenmole jetzt einen weiteren hingucker hat.

liebe grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 10. Jan 2023, 14:47 
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Lieber claus,

ich bin ja nicht oft in Versuchung, nach dem Rundordner zu schielen, aber dieser Bausatz war schon nicht von der einfachen Sorte....
Tatsächlich habe ich mir damals noch einen zweiten davon zugelegt und Ladegut hätte ich ja auch noch. Aber nein, zunächst mal soll´s das gewesen sein. Wobei, ich schaue doch mal, wo ich den Karton mit den MMK-Bausätzen jetzt verstaut habe.... :wink:

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 5. Feb 2023, 12:42 
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Rettung von Spielzeugschrott und ein wenig Schummelei

Dass es auf dem Jersey Circuit mal nichts mehr zu tun gäbe (siehe mein letztes posting), ist natürlich recht unwahrscheinlich. Der Hinweis eines amerikanischen Freundes auf den Youtube-Kanal „model restoration“ ließ mich einzig aufgrund dieses Kanal-Namens mal wieder in meine Mottenkiste greifen, in der schon lange zwei uralte Spielzeug-LKW-Fragmente ohne Räder schlummerten. Beide hatte ich vor langer Zeit erstanden, schon mit festen Vorstellungen, was daraus mal werden sollte.

Der erste von beiden, ein Kipplaster, hatte schon mit geringer Bearbeitung Platz gefunden im rückwärtigen Bereich des Hafens.
Der Kunststoff, aus dem dieser ehemalige Kindertraum besteht, ist über viele Jahrzehnte derart versprödet, dass jedes harte Zupacken zu Splitterbrüchen des Materials führt, also unterließ ich nach dem Kauf eine Reinigung und beschichtete vorsichtig den Kühlergrill und die Stoßstange mit bare-metal-Folie, beides wurde anschließend entsprechend der Verschmutzung des übrigen Trucks passend patiniert. Auch Scheinwerfer und Blinker aus Schmucksteinen hatte ich schon angebracht.
So stand er schon, ohne Räder, rückwärts in die Halle der Fischfabrik eingeparkt, und da soll er auch bleiben.
Nun wollte ich den Laster aber endlich komplettieren und setzte Scheiben aus Klarsichtfolie im Führerhaus ein, verschloss dieses von unten mit einer dunklen Pappe und ergänzte die fehlenden Räder mit selbst gegossenen Resinerädern vorne und einem passenden, schmalen Vierkantholz hinten, alles dies unter Verwendung von Heißkleber. Da der LKW rückwärts in die Fischfabrik eingefahren und so mit der Ladefläche nicht zu sehen ist, fällt die Schummelei mit den fehlenden Hinterrädern nicht auf.

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Bild

Zwei Figuren, der LKW-Fahrer, der auf dem Trittbrett steht und mit einem Arbeiter der Fischfabrik spricht, beleben die Szene.

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Bild


Der zweite der beiden LKW war beim Kauf in keinem besseren Zustand. Es handelt sich um eine Sattelschlepper-Zugmaschine, die im Art-Decó-Design daherkommt und die ich natürlich deswegen nicht beim Spielzeughändler stehenlassen konnte, auch, wenn sie, genauso wie der Kipplaster, ohne Räder daherkam.
Hier habe ich sie bereits in einem dem Design angepassten ins lindgrüne gehenden Farbton lackiert und die Löcher für die Scheinwerfereinsätze gebohrt. Der Kunststoff ist recht weich und nachgiebig, so dass ein beschleifen oder auch das Glätten von Schleifrändern schwierig ist.

Bild

Auch hier habe ich Resineräder gegossen, angepasst, sowie mit Achsen aus abgelängten Nägeln eingebaut. Außerdem habe ich die Stoßstange, den Kühlergrill und die Strebe auf der Haube mit einem etwas dunkleren grün abgesetzt, sparsam etwas bare-metal-Folie aufgebracht und zur weiteren Detaillierung zwei seitliche Tanks aus Holz geschnitzt. Die Detailarbeit muss hier nicht ganz so fein sein, denn da der LKW später als Renntransporter ins Fahrerlager soll, ist die minimale Entfernung vom Betrachter zum Fahrzeug etwa 2 Meter. Etwas grobe Details, die auf den Fotos störend erscheinen, werden auf diese Entfernung nicht mehr zu sehen sein.
So weit bin ich nun, die Fahrerkabine wird noch verglast und von unten mit einer schwarzen Pappe verschlossen, eine Innenausstattung ist nicht erforderlich.

Bild

Diejenigen von Euch, die diesen Beitrag von Anfang an begleitet haben, werden sich erinnern, dass ich schon relativ früh, nämlich im Jahr 2013, einen Renntransporter unter Verwendung eines Spielzeug-LKW aus Blech und eines selbst gebauten Auflieger aus Architekturkarton als Deko-Element im Fahrerlager auf die Räder gestellt habe, nämlich diesen hier:

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In ähnlicher Weise wird nun der Auflieger meines „streamline“-LKW entstehen, natürlich dem Design des Truck angepasst in etwas stromlinienförmigerem Aussehen:

Bild

Ich werde Euch weiter unterrichtet halten!

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 5. Feb 2023, 23:29 
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Schönes Gebastel und sehr inspirierend!
Was wirklich prima ist an deiner Kulisse, dass so viel Leben abseits des Themas Autorennen die Anlage interessant und abwechslungsreich macht.
Ich freue mich immer sehr, wenn du berichtest.
Viele Grüße Torge


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BeitragVerfasst: 7. Feb 2023, 20:34 
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Hallo, Torge,

vielen Dank für Deinen Kommentar!
Da mir von vornherein klar war, dass auf der Bahn gar nicht so häufig Rennbetrieb stattfinden würde, habe ich die Planung nicht so sehr auf maximale Streckenlänge, sondern auf viel Platz zum Gestalten der Landschaft hin angelegt. Da ist meine alte Modelleisenbahnerseele wieder durchgekommen. Und ich habe es bis heute nicht bereut. :wink:

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2023, 17:46 
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Hallo Taffy,

Ich habe deine Southdown Park Jersy Road Race im Magazin '' Car on Line '' bereits bewundern dürfen, da hast du dich mächtig ins Zeug gelegt.
So viele Szenarien, die zu finden und zu bestaunen sind, schön auch das Britische feeling das beim betrachten aufkommt.
Es gefällt mir auch, das du beim ausschmücken deiner Bahn immer noch neue Ideen findest.

Viele Grüße
Eisenhein


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BeitragVerfasst: 9. Feb 2023, 18:15 
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Hallo, Eisenhein,

Eisenhein hat geschrieben:
Es gefällt mir auch, das du beim ausschmücken deiner Bahn immer noch neue Ideen findest.


ja, mir macht das tatsächlich immer noch jede Menge Spaß, auch wenn es zwischendurch mal Pausen gibt. Ist nur zu hoffen, dass mir die Ideen niemals ausgehen! :mrgreen:

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 25. Feb 2023, 11:31 
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Drei Wochen ist mein letztes Posting jetzt her, in der Zwischenzeit hat sich einiges getan – allerdings mit Unterbrechungen.

Der Auflieger war relativ schnell in seiner Grundform aus 3mm-Architekturkarton zurecht geschnitten und mit Heißkleber zusammengefügt, auch die passenden Räder aus Resine brauchte ich nur abzugießen, da ich für die Räder des LKW ja eine Form hergestellt hatte.

So sah das dann erst einmal aus:

Bild

Die Dachpartie habe ich dann noch mit dünner, einseitig glänzend beschichteter Pappe beklebt, um die Rundungen des Daches sauber darstellen zu können.
Danach wollte ich den Auflieger lackieren. Leider war meine Einschätzung, wieviel Farbe noch in der vorhandenen Spraydose war, etwas zu optimistisch. Es reichte leider nicht...
Immerhin, es gibt noch einen Farben-Anbieter, der die Farbe exakt dieses Herstellers im Programm führt.
Ich musste jedoch mit der Bestellung abwarten, bis ich nach meiner Karnevalsflucht wieder zu Hause war. Die Lieferung erfolgte schnell, so dass ich wieder ans Werk gehen konnte.
Leider stellte sich heraus, dass der Farbton der Farbe aus der neuen Spraydose, trotz identischer RAL-Nummer und des gleichen Herstellers, geringfügig heller, „milchiger“ ist, als die Farbe aus der alten Dose, so dass ich nicht beilackieren konnte, sondern den Auflieger komplett neu lackieren musste. Ärgerlich!
Während die Farbe trocknete, habe ich das hintere Rolltor des Hängers aus Wellpappe hergestellt und lackiert, ebenso die Hinterräder lackiert. Danach habe ich mich an die Gestaltung der Decals gemacht, und diese aufgebracht. Der Renntransporter befördert nun die Wagen der englischen Firma Connaught.
Kleinteile hergestellt (Handgriffe, Stoßstange hinten sowie vorne am Trailer), Räder und Rolltor eingeklebt, das Führerhaus verglast und von unten mit schwarzer Pappe abgedeckt und schon ist er fertig, der Streamliner:

Bild

Bild

Hier im Fahrerlager fällt nicht so sehr auf, dass die Schriftzüge „Connaught Racing Cars“ und „Made in England“ nicht ganz gestochen scharf sind. Ich bin mit dem Neuzugang in meinem Fahrerlagers jedenfalls ganz zufrieden.

Bild

Bild

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 2. Mär 2023, 18:51 
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Servus Taffy,

Interessant, wo stöberst du diese einmaligen Karosserien auf ? und was du daraus machst ist genial.
Da ist einiges los vor deiner Boxengasse. :daumen


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BeitragVerfasst: 2. Mär 2023, 19:41 
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Hallo, Eisenhein,

tja, das sind alles Zufallsfunde. Die Zugmaschine für den "Lynx" racing team-Transporter habe ich vor vielen Jahren mal in einem Dritte Welt-Laden gefunden. Die war aber komplett, ich habe lediglich den Lack und die Chromteile etwas polieren müssen. Der Laster in der Fischfabrik und die Zugmaschine für den Streamliner waren vor einigen Jahren mal "Beifang" bei einem sehr speziellen Automobilia-Händler hier in der Nähe. Der Zustand, ohne Räder, war zunächst nicht einladend, aber die Form hat mich überzeugt und so wechselten beide gegen kleines Geld den Besitzer. Kürzlich habe ich mir dann ein Herz gefasst und die passenden Resineräder für die Laster hergestellt und damit war dann auch der Startschuss für den Renntransporter gefallen. Danach ging alles relativ schnell... :wink:

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 6. Mär 2023, 20:03 
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Da die resedagrüne Spraydose ja quasi noch auf dem Heizkörper zum Vorwärmen stand,
habe ich ein weiteres Deko-Stück für meine Bahn fertig gestellt.
Vor Jahren habe ich einmal, schon mit dem Gedanken an die spätere Verwendung, einen ARII-Kit in 1:32 erstanden, der einen japanischen Isuzu-Bus darstellt. Dieser erinnert mit Ausnahme des mit Doppelscheinwerfern und Chromgrill sehr japanisch wirkenden Frontbereichs sehr an einen amerikanischen Schulbus.

Bild

Es handelt sich um einen snap-tite-kit, der im Prinzip ohne Kleber zusammengefügt werden kann, die Passungen sind hervorragend, die Anzahl der Teile überschaubar. Da die Motorhaube nicht geöffnet werden kann, ist auch keine Motornachbildung im Bausatz vorhanden. Die Verbindung von Chassis und Body erfolgt hinten durch eine Steckverbindung und vorne durch zwei Schrauben. Der Zusammenbau ist also einfach und schnell zu bewerkstelligen. Das aufwendigste war die Zwei-Farben-Lackierung. Sie ist auch der Grund, warum ich den begonnenen Kit so lange habe liegen lassen...

Eine Modifikation der Front lässt den Bus etwas älter aussehen. Er soll ja in die 50er-60er-Jahre-Szenerie auf meiner Bahn passen. Mit der Lackierung in resedagrün / beige, einer zeitgenössischen Werbung auf den Flanken sowie Isle of Jersey-Kennzeichen und der Zielangabe „St.Helier“ fügt er sich jetzt recht gut in seine Umgebung ein.

Bild

Bild

Hier kommt er gerade aus dem Tunnel beim „German-Underground-Hospital“ heraus, um nach St.Helier zu fahren:

Bild

Busfahrer und Passagiere sind schon angepasst, müssen jedoch noch bemalt und platziert werden.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 6. Mär 2023, 20:23 
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Und noch´n Bild :D
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BeitragVerfasst: 4. Apr 2023, 08:59 
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Ein Plan für dieses Jahr ist, auf dem Jersey Circuit ein Nachtrennen für Sportwagen und GT´s der 50er und 60er-Jahre durchzuführen.
Dazu muss aber die Beleuchtung der Strecke noch ausgebaut werden. In den nächsten Wochen werde ich von den Lampen, aus denen ich Straßenlaternen hergestellt habe und von denen noch einige auf Lager liegen, noch ein paaran relevanten Stellen verbauen und an die schon vorhandenen Leitungen der Straßenbeleuchtung anschließen.
Auch die Häuser der Stadt St.Helier erhalten eine abendliche Innenbeleuchtung, mit alten Glühbirnen und schönem, warmem Licht.
In dem Zusammenhang kam auch der Gedanke, die Szene mit dem verunfallten Ferrari 156 aufzuwerten und in den Rauch, der vom Wagen aufsteigt, Flacker-LED´s einzubauen. Also habe ich welche geordert, im Dreierpack rot/orange/gelb. Rot und gelb sind schon verbaut, die orangefarbene hatte ich über. Und wie das manchmal so ist, ergeben sich auf einmal neue Ideen.
Warum nicht die etwas stiefmütterlich behandelte Camping-Szene weiter ausbauen? Mit mehr Figuren, einem Lagerfeuer, einem weiteren Zelt und einem Auto mit Anhänger?
Gesagt, getan. Eine erste Stellprobe der Figuren, die sich um das noch zu bauende Lagerfeuer gruppieren:

Bild

Das ganze als Stellprobe „vor Ort“, um das zu bohrende Loch für die Lagerfeuerverkabelung fest zu legen:

Bild

Dann das Feuer gebaut, hier ein Funktionstest des noch nicht ganz fertig detaillierten Feuers:

Campingfeuer auf Youtube

Als nächstes habe ich den kleinen Standard 8 aus dem ehemaligen Sortiment von Penelope Pitlane als „static kit“ gebaut, dazu einen Anhänger von George Turner Models. Die Plane des Anhängers habe ich leicht aufgeschlagen dargestellt, etwas Feuerholz schaut heraus. Ein Hackklotz ist auch schon da, die Axt ist ewas zu klein, mehr ein kleines Beil, mal sehen, vielleicht treibe ich noch etwas größeres auf...

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Das Zelt habe ich schon farblich behandelt und „Abspannseile“ aus Draht angebracht.

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Bis auf die Figuren, die ich noch in den Körperhaltungen verändern und bemalen muss, ist die Szenerie jetzt schon fertig und ich bin schon darauf gespannt, das Lagerfeuer vor Ort flackern zu sehen.

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Des weiteren habe ich endlich die schon vor Jahren vorbereiteten tracksigns aufgestellt, wie sie ähnlich an der originalen Rennstrecke standen.

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Wird fortgesetzt...

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BeitragVerfasst: 9. Apr 2023, 18:40 
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Rechtzeitig zu Ostern ist die Figurengruppe für den Campingplatz fertig geworden und hat rund ums Feuer Platz genommen.

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Bild

Jetzt muss das Feuer nur noch verkabelt werden
.
Gleichzeitig mit den Campern habe ich die Figuren für den Bus und weitere Arbeiter für den Hafen bemalt.

Hier die Hafenarbeiter. Fässer mit frisch gefangenem Fisch werden in den Citroen HY geladen, die Menge sorgfältig überwacht vom Einkäufer:

Bild

Und was hier so aussieht, wie eine Szene aus einem Horrorfilm - „die Riesenfaust des Monsters reißt mit einem Ruck die Verkleidung ab vom Bus, der Busfahrer enthauptet, die Passagiere schreckensstarr!“ - ist natürlich völlig harmlos. Der Fahrer bekommt noch einen offizielleren Kopf mit Schirmmütze – hierzu bedarf es aber erst noch einer Abformung. Die Passagiere durften aber mit Perwoll-gereinigter Kleidung – daher die frischen Farben -schon definitiv Platz nehmen.

Bild

Auch was den weiteren Fahrzeugbestand auf der Insel Jersey angeht, habe ich mir Mühe gegeben. Die Dose mit der Grundierung war ohnehin schon aufgeschüttelt, so dass ich eine ganze Reihe von Karosserien grundiert und teilweise auch schon lackiert habe.

Bild

Den kleinen roten Standard 8 mit Anhänger habt Ihr natürlich auf dem Foto sofort erkannt.
In mittelblau erstrahlt schon der Transporter für das Fischgeschäft „Mac Fisheries“, in hellblau ein Kamerafahrzeug der BBC.
Rechts unten ist ein Lindbergh-Jaguar XK120 zu erkennen, der ist mittlerweile zum Pace-Car aufgebaut und parkt im Paddock. Die schon länger vorbereitete leere Stelle neben dem Boxengebäude hatte mich zuletzt so gestört, dass ich den Jaguar direkt hinter dem Standard auf dem Fließband aufgereiht hatte.

Bild

Der sehr einfach gehaltene Bausatz wurde von mir mit selbst gegossenen Resinerädern und einem Griff in die Kiste mit den Schmucksteinen etwas aufgepeppt.
Auch zum Thema Bandenwerbung gibt es Neues: die Reifenfirma Avon wollte das Feld doch nicht vollständig dem Hersteller Dunlop überlassen und hat die Hecke zum Fahrerlager als Werbefläche für ihre Produkte gewählt:

Bild


Soviel wieder für´s erste.
Frohe Ostern!
Taffy

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BeitragVerfasst: 12. Apr 2023, 14:53 
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Respekt !!!!!!
Da tut sich ja einiges auf deiner Bahn. Sehr schöne, lebendige Atmosphäre schaffst du da. Das macht mir richtig Lust auch mal wieder ein paar Kleinigkeiten auf meiner Bahn zu machen. Aber, zuerst sind doch noch ein paar Autos dran.


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BeitragVerfasst: 12. Apr 2023, 17:17 
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Ja, didi, momentan ist die beste Zeit für die Bahn. Nicht zu kalt, nicht zu warm auf dem Dachboden. Das muss ich nutzen. Aber Du hast recht, ans Slotcarbauen sollte ich auch mal wieder denken...
Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 18. Mai 2023, 07:23 
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Aufgrund verschiedener Ereignisse war seit der Aufwertung der Campingplatz-Szenerie nicht mehr viel passiert auf dem Jersey racetrack. Nun habe ich aber weiter am Thema Beleuchtung gearbeitet und die Tribüne mit Licht versehen.
Hier erwies es sich wieder einmal, wie sinnvoll die Erstellung der Landschaftsbauteile in Form einzelner Module ist. Ich habe der besseren Zugänglichkeit halber erst einmal auf dem vorderen Bahnteil einiges beiseite geräumt und dann das Modul mit der Tribüne aus seiner Umgebung herausgeholt, um es besser bearbeiten zu können.
Hier kann man das einmal sehen:

Bild

Das Tribünendach ist schon abgenommen, hier installiere ich Licht in Form von zwei Glühlämpchen.

Die seitlichen „Lautsprecher“ müssen jeweils einer Laterne weichen
Bild

Nach einem Nachmittag Arbeit ist es dann vollbracht, die Beleuchtung ist installiert:

Bild

Auf der Rückseite die Verkabelung, die man jedoch am Standort der Tribüne nicht mehr sehen wird. Alle Leitungen sind mit Heißkleber an die Rückseite der Tribüne angeklebt. Das sieht zwar nicht besonders ordentlich aus, geht aber schnell und tut seinen Dienst.

Bild

Natürlich musste ich die Beleuchtung auch schon einmal testen, bevor das Modul zurück an seinen Platz kommt. Ich verwende ja bewusst keine LED´s für die Beleuchtung der Bahn, denn ich bin ein Fan des warmen Lichts der alten Glühbirnen (von denen ich im übrigen auch aus meinen sehr weit zurück liegenden Modellbahnzeiten noch genügend da habe). Ich glaube, Ihr könnt hier sehen, was ich meine.

Bild

Solange die etwas kühlere Witterung anhält, werde ich mich nun weiter in Richtung der weniger gut zugänglichen Bahnbereiche mit der Beleuchtung vorarbeiten. Der Anschluss der ganzen neuen Beleuchtungselemente erfolgt dann ganz zum Schluss in einer eher ungeliebten „Untertage-Aktion“.

Gruß, Taffy.

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BeitragVerfasst: 23. Mai 2023, 17:27 
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Und weiter geht’s! Das Anschließen der Beleuchtungselemente „unter Tage“ gehört nicht zu meinen liebsten Beschäftigungen, daher wollte ich das nun doch schnell hinter mich bringen, damit ich mich wieder anderen Aufgaben widmen kann. Trotz der recht kühlen Witterung bin ich unter der Bahn mal wieder gut ins Schwitzen gekommen.
Mit dem Ergebnis meiner Bemühungen bin ich ganz zufrieden, der Jersey Circuit ist nun bereit für das erste Nachtrennen:

Videolink Nachtbeleuchtung

Ich bitte die teilweise unzureichende Videoqualität zu entschuldigen, aber die Situation hat das Smartphone und den Filmenden gleichermaßen gefordert. Außerdem möchte ich anmerken, dass das menschliche Auge die Unterschiede in den Lichtfarben der verschiedenen Beleuchtungselemente nicht so deutlich wahrnimmt, wie es im Video erscheint.

Die LED´s für das Campingfeuer und die Unfallszenerie haben ein eigenes kleines Netzteil erhalten, so kann ich sie getrennt von der übrigen Beleuchtung schalten.

Videolink Campingfeuer


Nun werden die Arbeiten auf dem Jersey Circuit wohl erst einmal wieder eine ganze Weile ruhen, in Frühling und Sommer verlagern sich meine Aktivitäten mehr nach draußen.
Trotzdem: die Arbeiten an der Bahn sind noch lange nicht abgeschlossen und sobald es Neues zu berichten gibt, lasse ich es Euch wissen.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 14. Jun 2023, 14:29 
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Hallo Taffy,
sehr schön zu sehen wie du der guten alten Glühbirne treu bleibst.
Ich finde es auch immer Schade, wie die Hersteller (besonders Carrera) ihre Fahrzeuge mit den kaltweißen LED ausrüstet, das muss doch nicht!
Mit dem Lagerfeuer habe ich auch schon geliebäugelt - und mit der Unfallstelle dahinter - sehr, sehr schön, wie immer!
Ich wünsche kühlere Tage im Garten!
VG
JAN


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BeitragVerfasst: 15. Jun 2023, 10:18 
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Hallo, Jan,

vielen Dank für Deinen freundlichen Kommentar!
Das Lagerfeuer und auch das (etwas makabre) Unfallfeuer waren dank der für 12V-Anschluss fertig vorbereiteten Flacker-LED´s eine sehr problemlos und fix erstellte Sache.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 23. Jan 2024, 18:04 
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Wie Ihr seht, hat es tatsächlich eine ganze Weile gedauert, bis ich mich meiner Bahn wieder widmen konnte.

Nun stand aber das erste Nachtrennen auf dem Jersey Circuit bevor, und die Stadt St.Helier hatte beschlossen, zum abendlichen Transport der Zuschauer eine Nachtbuslinie einzurichten. Dazu trat der Stadtrat an mich heran mit der Bitte, diesen Nachtbus mit Front- und Innenraumbeleuchtung zu versehen. Natürlich habe ich da nicht nein gesagt!
Der Fahrer ist zwar immer noch kopflos – es ergab sich noch keine Gelegenheit, einen entsprechenden Kopf herzustellen – aber das sollte mich nicht hindern.
Ich habe zwei fertig für 12V verkabelte LED´s als Front-Licht installiert und eine weitere als Innenraumbeleuchtung.

Bild

Die Anbindung an das Beleuchtungs-Netz habe ich geschaffen, indem ich im Unterboden eine Slotcar-ähnliche Konstruktion eingebaut habe. Die beiden Kontakte stehen auf zwei mit der Straßenbeleuchtung verbundenen Metallplatten auf.

Bild

Und schon ist der Bus im Nachteinsatz!

Bild

So konnte also am vergangenen Samstag das erste Nachtrennen auf dem Jersey Circuit stattfinden. Es wurden zwei Läufe ausgetragen, einer in der Klasse „1950er-Sport- und Rennsportwagen“ und einer in der Klasse „Sport- und Rennsportwagen 1960-1965“.

Hier die 1950er-Cars am Start:

Bild

Dass es sich unter „nächtlichen“ Bedingungen anders fährt als bei Tageslicht, musste auch dieser schöne Veritas eines meiner Mitspieler erfahren:

Bild

Meine "Rennfahrerfreunde" und ich hatten viel Spaß und das Nachtrennen wird nach einhelliger Meinung keine einmalige Veranstaltung bleiben!

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 24. Jan 2024, 10:20 
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Hallo Taffy,

....sehr schöne eindrücke, die das nächtliche ambiente liefert.............; :daumen
aber bitte, da fehlen doch ein paar aufnahmen der fahrzeuge, die hoffentlich mit fahrlicht ausgerüstet waren...........oder........? :idea:

viele grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 24. Jan 2024, 11:57 
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Hallo, claus,

ja, die Cars sind alle mit Fahrlicht ausgestattet, zum Teil mit, zum Teil ohne Goldcap. Auf dem Foto des verunfallten Veritas kannst Du das sehen, der "leuchtet nach". Beim Start waren jedoch noch alle Fahrlichter aus.
Leider gab es während der Veranstaltung nur wenige Möglichkeiten, Fotos zu machen. Aufgrund der Dunkelheit gelang das schlecht "aus der Hand", und für ein Stativ war kein Platz. Außerdem war der Veranstalter aufgrund der ungewohnten Abläufe gut ausgelastet und konnte sich um das Thema "Fotos" diesmal nicht kümmern. :wink:

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 25. Jan 2024, 22:30 
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Hallo Taffy,

eine tolle Atmosphäre hast du geschaffen. Gibt es Flutlicht entlang der gesamten Strecke und ggf. eine Totalaufnahme? Ein Startfoto der 1960er Jahre Renner wäre auch schön zu sehen.

Gruß
Dirk


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BeitragVerfasst: 28. Jan 2024, 19:55 
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Hallo, Dirk,

vielen Dank!

Nein, es gibt kein Flutlicht an der Strecke und es gibt leider auch kein Foto der Startaufstellung der 60er-Jahre-Klasse (das ist der vorgerückten Stunde zum Opfer gefallen...)

Zur Totalaufnahme möchte ich gerne auf den "Videolink Nachtbeleuchtung" in meinem Beitrag ein Stück weiter oben verweisen, in dem Video kommen die Lichtverhältnisse ganz gut zur Geltung. Tatsächlich benötigt man die Fahrzeugbeleuchtung, denn die Bahn ist im Bereich der großen Kurve am Leuchtturm doch recht dunkel. Wie das halt so ist, wenn es durch die Stadt und über Land geht...

Gruß, Taffy

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