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 Betreff des Beitrags: Es muss nicht immer Abnehmen sein...
BeitragVerfasst: 10. Jan 2016, 18:05 
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Topmodels müssen meist abspecken.
Automodelle muss man manchmal "aufspecken". :D
So der Mercury, den es einst bei BIG M als Spielzeug gab. Er hat gute Konturen und Proportionen, so dass mir ein Vergrößern auf echte 1/43 sinnvoll erschien. Zumal man ihn als Basis für so manchen Rod und Ähnliches nutzen kann.

1. Einigermaßen gut liegende Linien fürs Zerschneiden finden - die Mittellinie ist natürlich klar :wink:
2. Material in entsprechender Dicke fürs Auffüttern / Vergrößern finden. In dem Falle waren es zwei Polystyrolplatten je 1,5 mm dick, die ich zusammenklebte.
3. Alles zusammenkleben und warten. Lieber etwas länger als zu kurz.
4. Schwarzes Polystyrol zog ich vor, weil ich so beim finalen Verschleifen einen klaren Eindruck erhielt. Als Spachtelmasse verwendete ich das gleiche Polystyrol, aufgelöst. Das verlängert zwar den Trockenprozess ( wir sind ja geduldig, oder ??? ), aber auch da ging es mir um die klare Ansicht beim Bearbeiten. Ih verwende diese Methode generell recht häufig.

Auf dem ersten Foto sieht man die verschiedenen Sägen, die zum Einsatz kamen. Hobbysäge, fotogeätzte Feinsägen, eine meiner selbst geschnitzten "Feinstsägen", entstanden aus Rasierklinge. Letztere verwende ich primär für Operationen an Figuren, um Posen zu verändern oder Köpfe zu tauschen ( Frankenstein lässt grüßen :mrgreen: ), da durch das extrem dünne Blatt kaum Materialverlust entsteht.
Das vorletze Foto zeigt das grundierte Modell vorm Eingießen. Der Rest spricht für sich.

Roland




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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 10. Jan 2016, 18:05 


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BeitragVerfasst: 10. Jan 2016, 18:43 
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Das war bestimt ne ziemliche Schleiforgie, bis da alles wieder glatt war, oder?
Hattest du evtl. überlegt, die Flammengravur auch gleich zu entfernen?

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Gruß,
Uwe


Meine Bergbahn http://i205.photobucket.com/albums/bb12 ... 05fa58.jpg
Modul 6/3 http://www.carrera-go.info/board5-tunin ... modul-6-3/


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BeitragVerfasst: 10. Jan 2016, 19:51 
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Ach das hielt sich eigentlich in Grenzen mit dem Schleifen. Die Absauganlage macht das immer recht erträglich, vor allem weil ich die Grobarbeit grundsätzlich mit Fräsern mache.

Die Gravur weg schleifen wäre grenzwertig gewesen, da sie ziemlich tief und breit ist und so die Gefahr bestand wieder Deformationen in die Kontur / Silhouette zu bekommen.
So gut es ging habe ich sie ausgespachtelt und geglättet. Es ist ausreichend gelungen, glaube ich, der Rest ist dann im Rahmen der Nacharbeit kein großes Problem.
Trotz Reingung mit allen erdenklichen speziellen und allgemeinen Mitteln und zartem Aufrauhen
hat sich beim Abschleifen die Spachtelmasse immer wieder aus den feinen Linien gelöst. Nur der Grund blieb drin. Irgendwann warf ich das Handtuch. Mit Mr. Surfacer ist eine Korrektur am Gießharz kein Problem, das habe ich bereits getestet.

Roland

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BeitragVerfasst: 10. Sep 2016, 21:42 
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:daumen

Isser fettisch?

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BeitragVerfasst: 13. Sep 2016, 15:39 
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Grandpa hat geschrieben:
:daumen

Isser fettisch?


WAR er fettisch ?

Ich kann es nicht sagen. Grundierung hat ja auch problemlos gehalten.

Aber drei verschiedene Typen Spachtelmasse lösten sich immer wieder ab.
Ich habe dann entschieden es so zu belassen, wie es auf dem Bild mit der grundierten Karosserie zu sehen ist. War die richtige Entscheidung. Auf den Abgüssen hält die Spachtelmasse.

Gruß

Roland

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BeitragVerfasst: 28. Okt 2016, 15:27 
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Hallo, Roland,

blacky hat geschrieben:
Als Spachtelmasse verwendete ich das gleiche Polystyrol, aufgelöst.


Könntest Du die Herstellung des Polystyrol-Spachtels bitte erläutern? Womit löst Du den Kunststoff auf? Wie konservierst Du die Spachtelmasse, oder setzt Du diese immer frisch an?

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 28. Okt 2016, 16:39 
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Beiträge: 1735
Taffy hat geschrieben:
Hallo, Roland,

blacky hat geschrieben:
Als Spachtelmasse verwendete ich das gleiche Polystyrol, aufgelöst.


Könntest Du die Herstellung des Polystyrol-Spachtels bitte erläutern? Womit löst Du den Kunststoff auf? Wie konservierst Du die Spachtelmasse, oder setzt Du diese immer frisch an?

Gruß, Taffy


Zunächst werden Verschnittreste ganz klein geschnippelt, um das Auflösen nicht ewig hinzuziehen. Ich empfehle, nur von einer Charge die Reste zu verwenden und nicht einfach alles zusammen zu werfen, was herum liegt.

Dann in einen luftdichten Behälter, Lösungsmittel dazu, ein paar Tage stehen lassen, immer wieder umrühren und auch Lösungsmittel nachfüllen.
Ich verzichte bewußt darauf, das Lösungsmittel, welches ich verwende, hier zu nennen, da es zu den nicht so netten Flüssigkeiten gehört und als cancerogen benannt wird. Aber im web findet man etliche Flüssigkeiten, die ebenfalls hervorragend funktionieren. Ich bevorzuge die aggressivsten, da diese dann auch ihren Zweck als "klebende Spachtelmasse / klebender Füller " am besten wahrnehmen, indem sie wirklich stoffschlüssig wirken.

Ich weiß nicht, ob ich meine Methode preisen soll.
Es ist eine Gewohnheit, die ihren Ursprung in langjährigem Modellbau ( als Haupttätigkeit ) hatte und die ich seitdem weiterhin anwende.
Sie hat dann Vorteile, wenn
- es um Stellen geht, die höher belastet werden sollen ( bei echten Rennmodellen öfter der Fall als bei reinen Heimbahnmodellen )
- man Verbinden und spachteln / Auftragen in einem Atemzug machen will / muß / kann.

Es dauert vergleichsweise lange, bis alles trocken ist, denn es muß ja das Lösungsmittel wirklich komplett verdunstet sein.
Nachteile :
- Spürbare Schrumpfung. Ich trage generell mehr auf als visuell notwendig wäre.
- Möglichkeit der Blasenbildung, wenn man - wie gerade geschrieben - etwas mehr aufträgt.

Die Aufbewahrung ist nicht gut möglich, das Zeug trocknet recht schnell ein - verglichen mit herkömmlichen Spachtelmassen oder Klebern. Ich setze immer frisch an.

Gruß
Roland

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