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BeitragVerfasst: 22. Feb 2015, 13:24 
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Das sieht jetzt ja richtig gut aus.

Ich würde allerdings das Kronenrad auf die andere Seite setzen, weil die Drehrichtung dieses Kohlefeder - Konzeptes so herum ist. Wenn man vom Gehäuse aus in den
Kopf schaut, zeigt die obere Kohlefeder nach rechts, oder ? Das ist die Drehrichtung. Klar laufen Motoren mit entsprechender Kollektorbelegung und - stellung in beiden Richtungen. Aber wenn es die falsche ist, weiß man nie, was passiert.

Roland

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Verfasst: 22. Feb 2015, 13:24 


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2015, 20:10 
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Danke für die Infos mit der Drehrichtung. Ich hab das bis dato noch nicht begriffen wie man die ermittelt und auf gut Glück gebaut. Ich werde das berücksichtigen :daumen

Es kommt auch vorne noch ne Versteifung rein, die Vorderachse ist mir etwas zu flexibel. Näheres sieht man demnächst :wink:
Nachdem mich die Motivation gepackt hat geht hier jetzt ein bisschen mehr weiter :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 25. Feb 2015, 21:01 
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Eventuell gehts hier schneller weiter als gedacht .... die Antriebsseite ist gewechselt, der Motor dreht nun normal und mein Bruder hat mir kleinere M2 Schrauben und Messing-Rundmaterial für die Achsen mitgebracht :mrgreen:

Die Stahlstifte in gehärtetem Zustand waren zwar billig aber der Horror beim bearbeiten ....


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BeitragVerfasst: 25. Feb 2015, 23:01 
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Sigi_83 hat geschrieben:
Eventuell gehts hier schneller weiter als gedacht .... die Antriebsseite ist gewechselt, der Motor dreht nun normal und mein Bruder hat mir kleinere M2 Schrauben und Messing-Rundmaterial für die Achsen mitgebracht :mrgreen:

Die Stahlstifte in gehärtetem Zustand waren zwar billig aber der Horror beim bearbeiten ....



Was gibt es da zu bearbeiten ? Kürzen und eventuell eine kleine Fläche einschleifen. Ich verwende seit ewigen Zeiten nur gehärtete Achsen ( was sonst..) und hatte noch nie Bearbeitungsprobleme.

Roland

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BeitragVerfasst: 26. Feb 2015, 08:03 
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Es mangelt eher am feinen Werkzeug. wir haben ne Schlosserei zuhause, für Grobe hab ich alles. Aber für das Kleinzeugs fehlt mir das passende Zeugs :mrgreen:

Ich habe letztens glaub ich 30min an einem Stift herumgefeilt. Die sind so hart dass meine kleinen Feilen aufgeben .... (Kopf ausfeilen und die Ecke wo die Spitze sitzt sauber abfeilen). Wenn ich Kopf und Spitze wegschneide sind die zu kurz und längere Stifte gibt's in unseren Baumärkten nicht im Sortiment. Bestellen wird sich bei den Preisen kaum rentieren da ist der Versand teurer, das Messing war jetzt ne Billiglösung.


Mit dem Messing tu ich mich einfacher. Der Plan ist hier entsprechend auf Länge kürzen und die Enden etwas verjüngen damit ich die Hot Wheels Räder nicht mehr aufbohren muss. Das kommt auch daher, dass ich keine vernünftige Lösung zuhause parat habe um die Räder genau zentrisch nachzubohren ... Und ich will nicht dass die auf der Achse rumeiern :?


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BeitragVerfasst: 26. Feb 2015, 19:05 
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Sigi_83 hat geschrieben:
Es mangelt eher am feinen Werkzeug. wir haben ne Schlosserei zuhause, für Grobe hab ich alles. Aber für das Kleinzeugs fehlt mir das passende Zeugs :mrgreen:

Ich habe letztens glaub ich 30min an einem Stift herumgefeilt. Die sind so hart dass meine kleinen Feilen aufgeben .... (Kopf ausfeilen und die Ecke wo die Spitze sitzt sauber abfeilen). Wenn ich Kopf und Spitze wegschneide sind die zu kurz und längere Stifte gibt's in unseren Baumärkten nicht im Sortiment. Bestellen wird sich bei den Preisen kaum rentieren da ist der Versand teurer, das Messing war jetzt ne Billiglösung.


Mit dem Messing tu ich mich einfacher. Der Plan ist hier entsprechend auf Länge kürzen und die Enden etwas verjüngen damit ich die Hot Wheels Räder nicht mehr aufbohren muss. Das kommt auch daher, dass ich keine vernünftige Lösung zuhause parat habe um die Räder genau zentrisch nachzubohren ... Und ich will nicht dass die auf der Achse rumeiern :?


30 min an etwas herumfeilen - nach dem Motto "Wenn die Feile das Werkstück bearbeiten soll, bearbeitet das Werkstück die Feile"...Au weia. Da braucht man Nerven :schwitz
Jetzt ist mir erstmal wieder eingefallen, dass du ja Nägel ( Stifte ) verwendest. Gibt es die nicht länger ?
Wie lang ( ich meine Montagelänge, nicht Nagellänge ) und welchen Durchmesser brauchst Du ?
Und sind die wirklich gerade und im Querschnitt rund ?

Wenn ich es richtig verstehe, hast Du noch keine Minibohrmaschine mit Trennscheiben. Das sollte - wenn Du bei dem Hobby bleiben willst - eine Deiner nächsten Investitionen sein. Es gibt ja mittlerweile genug Dremel - Klone, so dass man nicht unbedingt gleich ganz tief in die Tasche greifen muss.

Roland

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BeitragVerfasst: 26. Feb 2015, 22:13 
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An und für sich sind die Nägel rund. Nur vorne an der Spitze aufgestaucht und gratig und hinten mit Kopf. JA ich sollt ev die Diamantfeilen aus der Arbeit heim schmuggeln .... :roll:

Hab heut das Auto zu 90% fertig gemacht mit den Messingachsen, ich glaub ich bleib bei der Methode :mrgreen:
Muss dann noch Fotos machen.


Ich hab ne alte Proxxon, die da:

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Dazu noch den normalen 0815 Handschleifer mit Netzteil und diversen Aufsätzen ...
Zu dem Zeug nutz ich noch 0815 Handwerkzeug. Schlüsselfeilen, Handwerkzeuge etc, nichts weltbewegendes.

Ich bin derzeit am ausloten wie ich die Resourcen am besten einsetze :mrgreen:
Genau das finde ich derzeit am spannendsten daran. man lernt mit jedem Schritt dazu, der Hauptgrund für ein Hobby neben der Zeitvernichtung :wink:


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BeitragVerfasst: 27. Feb 2015, 08:14 
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So hab gestern Abend noch Fotos gemacht vom Endzustand. Es sei gesagt das Chassis ist natürlich noch nicht fertig, nur alles grob zusammen gesteckt damit ich sehe wie es aussieht und unter den Hot Wheel paßt.

ToDo :

Leitkiel sauber machen und die Halterung davon anpassen und entgraten, Schleifer verbauen und Motor verlöten. Zahnrad an der Hinterachse verkleben (ev find ich ne bessere Lösung ?) und die Räder fixieren. Hinten müssen noch "Gummi's" drauf. Die Vorderräder kommen nun hinten drauf weil die erste Partie Hinterräder unwucht läuft. Diesmal wurde die Achse geschliffen und die Bohrung der Räder blieb unangetastet. So sollte das klappen ...


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BeitragVerfasst: 27. Feb 2015, 09:05 
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Na das schaut doch schon mal ganz gut aus. Hauptsache der Leitkiel schaut nachher nicht zu weit raus. Der kleine Maßstab ist ja ganz schön fummelig :-)

Gruß Sven


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BeitragVerfasst: 27. Feb 2015, 13:25 
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Das muss ich noch testen. Allerdings stört mich das eher weniger solange alles funkioniert. Sollte er zu weit vorstehen will ich den schwarz anmalen damit er nicht so rausleuchtet und dann sollte das wieder passen :wink:

Fummelig ist kein Ausdruck. Bin noch am Ausloten wie ich den Deckel drauf bekomme. Am Innenleben muss ich noch etliches entfernen sonst sitzt mir der zu hoch. und die Radkästen feile ich entsprechend aus damit die Räder drunter passen. Derzeit sitzt die Karosse auf den Rädern auf, bei den Hot-Wheels sind die normalerweise innerhalb der Karosserie. Da sich die Achsen nun verbreitern geht sich das nicht mehr aus. Ich bin da allerdings eher weniger einer jener die (vor allem in diesem Massstab) auf Originalität wert legen. Die sind ja nur zum Spaß und sollen von weiten wie das Original aussehen....
Deshalb passe ich lieber die Radkästen an damit die Räder drin Platz haben. Alternativ könnte ich sonst nur andere Räder verbauen, die der Hot-Wheels wären sicherlich schwer umzuarbeiten ...


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BeitragVerfasst: 27. Feb 2015, 14:24 
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Warum verwendest du keinen Slide Guide, der sollte doch drunter passen :?:

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Gruß,
Uwe


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Modul 6/3 http://www.carrera-go.info/board5-tunin ... modul-6-3/


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BeitragVerfasst: 27. Feb 2015, 15:17 
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Den müsst ich bestellen, meiner kostet 'n paar Cent pro Auto und ist schnell gebaut. An und für sich würd ich sonst den Slide Guide nehmen, war schon kurz davor die zu kaufen.


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BeitragVerfasst: 28. Feb 2015, 00:31 
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Ich habe noch ein paar hier, brauchst Dich nur zu melden.


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BeitragVerfasst: 28. Feb 2015, 09:08 
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Danke für das Angebot :daumen

Habe gestern noch den Leitkiel geschliffen und angepasst, dazu den Motor verlötet und Kabel verlegt. Schlussendlich wurden auch das Zahnrad und die Räder verklebt, auseinanderbauen geht jetzt nur mehr mit Aufwand. Jetzt ist der sozusagen ready for take off :D
Schleifer sind die originalen der Go!, die wollte ich nehmen da ich auf Go-Schienen fahre ...


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Ich habe auch gestern noch eine Sollbruchstelle ausfindig gemacht, die Ecken wo vorne der Motor aufhört. Hier hab ich heute noch Versteifungen verklebt, hab aber jetzt keine Bilder mehr dazu. Jetzt sollte das passen.


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BeitragVerfasst: 28. Feb 2015, 10:07 
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Sieht gut aus !
Die Kabel könntest du aber noch kürzen, ich denke dann funzt der Leitkiel besser

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BeitragVerfasst: 28. Feb 2015, 14:03 
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Ich hab sie erstmal länger gelassen damit genug Länge da ist für die Beweglichkeit. Meine ersten Autos hatten ja nur gerade Kabel und den Tips sei Dank wurde mir ja geraten Schlaufen zu legen. Ich teste das mal so und gucke wie sich das verhält. Falls nicht, kann mans ja immer noch ändern.


Man lernt so unglaublich schnell am Anfang, bei jedem Chassis komm ich auf was neues drauf.... richtig spannend das ganze :mrgreen:
Ich denke fürs vierte Eigenbau-Ding und das erste Komplettchassis ist es nicht soo übel.

Wenns denn auch gut fährt gehts nur mehr um reproduzierbare Ergebnisse. Das hat mir bei den Go! am meisten gestunken dass jedes Auto anders fuhr. Mit dem Ferrari musst du jede Kurve vom Gas wo du mit dem Porsche auf Dauerplus bügeln kannst .... da kommt schnell Langeweile auf beim Rennen ...


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BeitragVerfasst: 1. Mär 2015, 09:51 
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Sooo erste Testfahrt absolviert und einigermassen überstanden. Zumindest überlebt das Teil Abflüge :D


3 Manko's auf den Schienen ! Ich brauch ne Holzbahn :mrgreen:


Punkt 1: zu wenig Bodenfreiheit auf der Hinterachse, Der sitzt auf den etwas gebogenen Go-Schienen regelmässig auf und die Räder gehen durch. Was uns zu Punkt 2 bringt....

Punkt 2: zu wenig Grip an den Rädern. Ihr hattet ev Recht mit euren Bedenken, aber Versuch macht klug. Jetzt wo das Chassis kaum mehr Fehlergrund sein kann sieht man das die Schrumpfschläuche ev nicht die beste Variante sind.
Ich denke momentan über 2 Möglichkeiten nach. Entweder mit Silikon einschmieren wie vorgeschlagen, oder gleich Silikonringe als Überzieher abzugießen statt der Schrumpfschläuche.

Punkt 3: meine Lötfähigkeiten. Ein Kabel am eitkiel ist abgegangen, dass sollte ich überarbeiten. Ohne Strom nix los :mrgreen:


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BeitragVerfasst: 1. Mär 2015, 12:44 
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Wir hatten nicht "ev" recht mit der Haftung des Schrumpfschlauches, es ist einfach so.
Einfach auch den Aussagen anderer vertrauen, denn hier gibt es genügend Leute mit einem großen Paket an Erfahrung. Und wenn die es besser wissen, kann man sich die Zeit für nichts bringenden Experimente sparen.

Lasse um Gottes Willen den Unsinn mit dem Silikon.

Es sei denn Du hast vor, nur noch mit Silikonreifen auf der Bahn zu fahren, gleich in welchem Maßstab.
1. Das Silikonöl, das unausweichlich durch die Reifen auf die Bahn gelangt, ist extrem schwer wieder ganz weg zu kriegen. Alle anderen Gummisorten rutschen dann.

2. Es ist nicht einfach, Silikon so glatt und rund auf einen Reifen zu bekommen, dass es nicht zu Unwuchten und damit zum Hoppeln führt. Wer etwas Anderes behauptet, hat noch keinen selbst mit Silikon beschichteten Reifen nach dem Aushärten mit der Messuhr gemessen. Ich habs.
Du bist viel besser dran, wenn Du auf PU umsteigst. Kaufen musst Du sowieso - ob nun Silikon oder PU. Schwarzes PU mit 40 shore gibt es, etwas weniger täte bei der Radgröße auch nicht weh. Mache Dir Reifenformen und gieße Deine Rohlinge selbst.
Wenn dir die Kaufmenge zu viel ist, nehme ich Dir gerne so viel davon ab wie Du möchtest.
Denn das Zeug hält ja auch nicht ewig.

Das Löten ist das eine. Messing mit ganz wenig Zinn und säurefreiem Flussmittel ( Löthonig ) vorverzinnen, dann noch mal ein Tröpfchen Flussmittel drauf. Wieder Löthonig. Kupfer ist extrem säureempfindlich und oxidiert recht schnell. Draht auf 2. 3 mm vorverzinnen, auch nochmals etwas Flussmitel dran, auf das Messing drücken und mit wenig Zinn anlöten. Wenn es fließt, ist es hochglänzend. Nicht bewegen bevor es fest ( etwas matter ) ist.
Da das Lot beim Verzinnen immer weiter fließt als man möchte - es sei denn, man klemmt ab - muss man meist bis auf die zwei, drei mm abzwicken und auch ein bißchen Isolation mehr entfernen.
Vorher überlegen, was die beste Lötrichtung ist - geraudeaus nach Vorn, quer zum Messing oder wie auch immer. Der Draht soll so beweglich sein wie es geht und nichts behindern. Idealfall - er wirkt wie eine Rückstellfeder. Aber wichtig ist zu versuchen Sollbruchstellen so gering wie möglich zu halten.

Der immer noch zu wenig bewegliche Draht ist das Andere. Sollbruchstelle ist in jedem Falle und immer, auch bei den 32ern, genau dort, wo der Draht entweder irgendwo drauf gelötet oder eingesteckt ist.
Ich würde die Schleiferbleche bis dorthin kürzen, wo sie nach oben gebogen sind, und den Draht auf das flach liegende Blech löten. Aber in ausgebautem Zustand.
Dann sollte der Draht nicht auf so großer Länge verzinnt und steif sein, sondern nur dort, wo er auf dem Blech liegt. So gewinnst Du Beweglichkeit.
Außerdem - wenn ich sehe wie dick die Isolation ist und wie dünn der zusammengedrehte Draht, dann kann da nicht viel Haltbarkeit vorhanden sein.
Hauchdünne Einzelstränge, so viel es geht, dazu eine möglichst dünne, weiche Ummantelung.
Deine Drähte werde jedes mal beim Drehen nach links und rechts ziemich extrem geknickt / verdreht.

Wieviel Bodenfreiheit haben die Autos denn im Ursprungszustand ?

Hast noch eine PN

Roland

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BeitragVerfasst: 1. Mär 2015, 16:57 
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Ich danke für jedesmal wo ihr euch Mühe macht mit euren Beiträge. Auch wenn der Schüler nicht immer gleich sehr lernbegierig wirkt :wink:

Ich hab mir jetzt noch keine groben Gedanken zu der Sache gemacht, die Reifen waren bis dato bei mir immer nur "vorhanden" ich wollte mir da noch keinen Kopf zu machen. Jetzt ist es aber wohl doch Zeit dazu.

Das mit dem Löten ist so ne Sache. Mir fehlts an Übung ist schon lange her. Außerdem hatte ich nen Unfall und mir wurde ein Finger wieder drauf genäht. Ich zitter immer etwas bei so filigranem Zeug und der Lötkolben schlottert bei mir rum. Da muss ich noch viel üben. Das Kabel ging im ganzen Ab und ist nicht direkt gebrochen, es hat sich von der Lötstelle gelöst. Das soll aber keine Ausrede sein, schlecht gemacht wars trotzdem :mrgreen:

Der Draht ... ich wollte eigentlich 0,14mm² Litze vom großen C. Mein Bruder hat den vergessen und daher hab ich die Elektrikerbox durchwühlt und ne ausgemusterte Messlitze (?) zweckentfremdet ...

Für die Masse muss ich ohnehin was organisieren. Ich wusste Anfangs nichtmal ob das Ding jetzt so halbwegs IO ist deswegen hab ich es mal mit vorhandenen Mitteln vollendet. Die Ungeduld war zu groß :roll:


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BeitragVerfasst: 2. Mär 2015, 08:59 
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Dein Chassis gefällt mir!
Zu den Reifen - ohne gute Reifen läuft gar nichts. Hör auf Roland und nimm PU. Die funktionieren sehr gut.
Du könntest dir zumindest eine Lötstelle ersparen, wenn du die Motorkabel wie beim SlideGuide gleich als Schleifer verwendest. Selbst auf der Go! halten die eine Zeitlang (ausprobiert mit Tomy SRT Ford GT40).
Peter


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BeitragVerfasst: 2. Mär 2015, 09:26 
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Ja bin derzeit eh am schauen wegen Reifen :mrgreen:
Hab aber noch nicht passendes gefunden und würde wenn dann vor der Frage stehen, Reifen holen die auf die Felgen passen oder gleich ganze Radsätze :?

Ich bilde mir ein, die Bodenfreiheit hat mir auch einen Strich durch die Rechnung gemacht. Wo die Schienenübergänge waren und die Schienen Buckel machten kanns schon Probleme geben. Ich denke so 0,5mm ist eher was für ne Holzbahn.... Ich habe rückseitig das Chassis noch geschliffen und bin jetzt bei ca 1mm Bodenfreiheit angelangt. Ich hoffe das verbessert die Situation dahingebend etwas. Bei den neuen Chassis werde ich dies gleich berücksichtigen, bei 2mm PS stört es weniger wenn ich etwas unten wegnehme meine ich.


Das Kabel war nur unsauber gelötet denke ich, es ging im ganzen ab ... Die Motorkabel als Schleifer hatte ich auch schon am Test mit den anderen Erstversuchen, da löt ich aber lieber noch die Schleifer dran. Ist mir persönlich irgendwie lieber.


Hab gestern noch die Karosse etwas angepasst und mal als Vergleich drauf gesetzt. Custom Chassis Cuda vs. original Hot Wheels

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Man sieht dabei auch gleich warum ich die Schleifer hinten so angebogen habe. Ich wollte die Kabel ursprünglich direkt vorne verlöten, aber ich befürchtete wenn die Kabel vorne so knapp an der Karosse durch laufen könnten diese die Beweglichkeit des Leitkiels beeinflussen. Mit den gebogenen Plättchen ist dies nicht der Fall, der Leitkiel lässt sich schön drehen. Ev muss ich mir hie rin Abhängigkeit der anderen Karossen noch mehr Gedanken machen oder einen Weg finden den Leitkiel weiter nach hinten zu bringen.


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BeitragVerfasst: 2. Mär 2015, 11:18 
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Der Cuda schaut gut aus! Für jeden Maßstab!
CarGo gießt auch Reifen auf Auftrag, wenn man nett nachfrägt. Ich habe letztens die Master 3D drucken lassen und Carsten hat diese dann abgegossen - hat sehr gut funktioniert und so bekommt man jede Reifengröße, die man braucht :D


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BeitragVerfasst: 2. Mär 2015, 13:29 
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Danke für den Tip ! :danke


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