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 Betreff des Beitrags: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 27. Apr 2019, 11:40 
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Hallo,

unter der Überschrift "zwei alte Deutsche" waren in der Resine-Ecke ja schon die hervorragenden Abgüsse eines Karmann Ghia sowie eines VW 1600 L zu bewundern. Hierfür noch einmal einen besonderen Dank an Blacky!

.... und jetzt geht es los!

Den Anfang macht der VW 1600 L, aber nicht mit dem Resine-Abguss, sondern mit der Ur-Modell-Karo. Als Basis für den hier vorgestellten Umbau diente das Spur 1 Modell von Mo-Miniatur, welches für einen doch recht stolzen Preis angeboten wird.

Nachdem das Modell mit der Post eingetroffen war, hielt sich meine Begeisterung allerdings erst einmal in Grenzen. Zwar sehr detailgenau, aber sauschwer. Die Karo wog sage und schreibe 80 Gramm! Warum? Weil es sich praktisch um einen Vollguss aus einem recht schweren, undefinierbaren, spröden Material handelte, bei dem lediglich die Fahrgastzelle ausgefräst war - Front und Heck jedoch einen vollen Block darstellten.

Blacky machte sich die Mühe, dieses Modell soweit auszufräsen, dass eine Kopie Möglich wurde; jetzt lag das Gewicht bei rund 40 Gramm.

Da ich die Karo dennoch für einen Umbau nutzen wollte, ging ich mit dem Fräser nochmal an die Grenzen des vertretbaren und landete schließlich bei für meine Zwecke akzeptablen 26,5 Gramm.

Die Resine-Karo bewegt sich dahingegen bei rund 18 Gramm und wird später für eine unverbreiterte Version eines "Bergrenners" herhalten.

Als erstes habe ich, wie gewohnt, ein Chassis aus Alu mit Ninco NC 2 Motor und einem Slot it Getriebe 8/25 gebaut.

Bild

Die Alufelgen stammen von BRM "BBS Gold" und sind hinten mit Ortmann 49d versehen.

Bild

Bild

Danach ging es an die Verbreiterung der Radkästen und die Herstellung eines Heckdeckels aus GFK, wofür ich eine one-way Form aus Modellgips und Mullbinden angefertigt habe.

Bild

Bild

Nachdem die erste Lackierung in silber mit aufwändigen Castrol-Decals leider dem Klarlack zum Opfer gefallen ist, musste die Karo wieder abgeschliffen werden. Ärgerlich, ist aber wohl jedem schon mal passiert.

Soviel zum aktuellen Stand. Demnächst geht es weiter!

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 27. Apr 2019, 18:02 
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Hallo Wolfgang,

Von außen macht die Karosserie einen guten Eindruck. Auch die Verbreitungen sind dir gut gelungen. Wozu musstes du den Heckdeckel den neu machen ? Um Gewicht zu sparen ?

Mach beim Lack nen neuen Anlauf mit Gunze Klarlack. Das wird gut :daumen

Beste Grüße,

Ecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 29. Apr 2019, 06:11 
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Hallo Ecki,

der Gunze Klarlack ist im Zulauf und die Karo mittlerweile neu lackiert. Das "Geheimnis" der GFK-Heckklappe wird gelüftet, wenn ich die nächsten Bilder einstelle :zunge
Bis dahin noch etwas Geduld 8-)

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 29. Apr 2019, 08:34 
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Dioe ausgestellten Radhäuser sehen gut aus.
Das Geheimnis kann ich mir beim Heckmotor ungefähr vorstellen. Ich bin auf die Ausführung gespannt!
Gruss
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 29. Apr 2019, 16:21 
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tomato_007 hat geschrieben:
Das Geheimnis kann ich mir beim Heckmotor ungefähr vorstellen.
Gruss
Thomas


Gaaanz heiß! :daumen

Grüße,

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 30. Apr 2019, 16:11 
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Der Gunze ist heute leider nicht gekommen. Deshalb mal ein weiteres kleines Häppchen.

Bild

Grüße und einen schönen 1. Mai,

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 30. Apr 2019, 16:13 
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Hallo Wolfgang,
woher ist denn die Motorattrappe?
Braucht der Typ 3 nicht ein liegendes Kühlerrad und am besten einen 6-Zylinder im Heck?
Gruss,
Thomas


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 30. Apr 2019, 17:30 
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tomato_007 hat geschrieben:
woher ist denn die Motorattrappe?


Hallo Thomas,

die Motoratrappe hat Blacky mir mal abgegossen. Das Ur-Modell aus Spritzguss dafür stammt von einem Hasegawa Porsche 356. Die Luftfilter habe ich allerdings durch offenen Trichter ersetzt.

tomato_007 hat geschrieben:
Braucht der Typ 3 nicht ein liegendes Kühlerrad und am besten einen 6-Zylinder im Heck?


Stimmt, der VW Typ 3 hatte ein liegendes Gebläse. Im Zuge der Hubraumerweiterung auf 2000ccm und weitere Tuningmaßnahmen wurde aber sicherheitshalber auf ein stehendes Gebläse umgerüstet :mrgreen:
Und in der Tat, an einen 6-Zylinder Mittelmotor hatte ich auch gedacht. Was nicht ist, kann ja noch werden, ich hab noch ne Karo in Reserve.

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 30. Apr 2019, 18:59 
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Ich habe ein bisschen gesucht im Netz. 6 Zylinder vom 911 mit stehendem Gebläse und ein Satz Fuchs Felgen...


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 1. Mai 2019, 06:12 
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sag mal, kann man einen Abguß irgendwie käuflich erwerben, also vom Ur-Modell mein ich, nicht vom verbreiteten.

Danke, Horst


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 1. Mai 2019, 12:56 
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Hallo Horst,

blacky hat geschrieben:
Auf besonderen Wunsch eines einzelnen Herrn habe ich mal zwei alte Deutsche kopiert :

Bild

Roland


also Blacky fragen.

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 4. Mai 2019, 12:28 
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Hallo,

langsam geht es weiter. Die Lackierung und die Decals haben wunderbar mit Gunze-Klarlack harmoniert. Die Lackierung ist zwar nicht die Beste, aber nach der Vorgeschichte bin ich ganz zufrieden.

Der "Motor" hat Einzug gehalten und genug Luft bekommt er ja jetzt auch :-)

Bild

Bild

Bild

Vor dem Einsetzen der Scheiben habe ich allerdings bammel. Zunächst müssen sie noch auf Folie gdruckt, ausgeschnitten und angepasst werden. Dann kommt der große Moment, wo der Elefant das Wasser lässt - einkleben :schwitz

Mal gespannt!

Bis dann,

Grüße,

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 4. Mai 2019, 12:31 
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ja, damit hatte ich auch Probleme
sieht unter der Lupe (Handykamera) einfach nur Kacke aus


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 4. Mai 2019, 22:40 
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Hallo Wolfgang,

Ok, eine Gulf Lackierung geht nach allgemein anerkannter Lesart ja immer. :mrgreen:

Ich hätte den durchaus auch gerne in Silber gesehen. Aber ich finde den Lack ganz gut soweit und der Klarlack hat auch prima funktioniert.
Die Felgen passen auch schön, die BRM Felgen sind auch von toller Qualität.
Bin gespannt auf die weiteren Fortschritte.:daumen

Beste Grüße,

Ecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 6. Mai 2019, 17:58 
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Wenn ich schon mal Krümel kacke - das sieht nicht so schön aus.
Bild
Ich habe mir für solche Zwecke für die Schleiftrommel von Dremel & co. extra feine Schleifkörper 400/600/800 gewickelt und geklebt. Durch deren Durchmesser kommt man dem Endradius schon näher als mit Fräsern oder Feile und man schleift nicht gleich zu viel weg.

Roland

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 7. Mai 2019, 09:17 
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Hallo miteinander,

natürlich kann die ständige unmittelbare auseinandersetzung mit einem modell und seinen details eine gewisse form von betriebsbindheit
erzeugen, sodass einem solche -feinheiten- wie ein nicht ausgerundeter radlauf schlussendlich nicht mehr auffallen.
Um solche -erscheinungen- möglichst zu vermeiden, besser auszuschliessen, hat es sich bewährt,
mal einige fotos des modells mit grundierter karosse vor beginn der deckfarbenlackierung zu machen.
Fotos sind in dieser hinsicht geradezu unbestechlich; da erkennt man(n) sehr schnell, wenn die sache nicht richtig rund ist.......

grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 7. Mai 2019, 16:36 
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Ja Roland,

jetzt sehe ich es leider auch. Claus hat es wohl richtig eingeschätzt. Wenn man lange an etwas arbeitet, sieht man wohl irgendwann die kleinen Fehler nicht mehr. Sollte mir wohl tatsächlich angewöhnen, Bilder nach den Bauabschnitten zu machen und genau anzuschauen.

Vielleicht wird es beim Karmann dann besser :cry:

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 7. Mai 2019, 19:52 
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Hallo Wolfgang,

Nimms nicht so schwer, ist mir auch schon passiert.
Die Fotos sind auch schonungslos, die bringen alles ans Licht.
In Wirklichkeit fällt das wahrscheinlich kaum auf.
Das liegt an den Verbreiterungen, die verfälschen schnell mal den Blick.

Beste Grüße,

Ecki

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 9. Mai 2019, 10:10 
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Um Claus zu bestätigen und zu ergänzen :

Vor vielen Jahren, als die ersten digitalen Kameras auf den Markt kamen, erhielt ich eine von einem damaligen Arbeitgeber, um damit die Sachen, die ich im Auftrag fertigte vorab fotografieren zu können - oft der gesamte Werdegang. Die immer effektiver werdende Kommunikation via web machte es möglich und nötig.
Damals stieß ich zum ersten male auf das Phänomen, dass mir Fehler auffielen, die ich mit bloßem Auge garnicht wahr nahm. Weniger Betriebsblindheit, mehr die Feinheit diverser Sachen.
Sehr schnell gewöhnte ich mich daran, ab und zu mal eine Makroaufnahme zu machen und in Ruhe zu betrachten. Das brachte einen signifikanten Qualitätszuwachs. Gut, es ging ja auch um Auftragsarbeit, also war höchstmögliche Qualität die Grunderwartung. Für mich selbst ist der Maßstab immer noch etwas niedriger angesetzt.
Auf alle Fälle ist die Digitaltechnik eine sehr feine Sache für den Modellbau und ich kann mir ein Arbeiten ohne sie nicht mehr vorstellen.
Original und Modell in Seitenansicht übereinander abgebildet, auf gleiche Größe gebracht, so kann man sehr schön Differenzen in Form, Kontur und Maß oder einfach der Ästhetik des Gesamtbildes feststellen.

Abgesehen davon, Wolfgang, die Rundung läßt sich doch noch verlustfrei nacharbeiten. Und Farbe hast du ja.

Roland

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 9. Mai 2019, 15:46 
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ecki hat geschrieben:
Hallo Wolfgang,
Nimms nicht so schwer, ist mir auch schon passiert.
Ecki


Alles gut, die Kritik ist ja berechtigt und konstruktiv.

blacky hat geschrieben:
Abgesehen davon, Wolfgang, die Rundung läßt sich doch noch verlustfrei nacharbeiten. Und Farbe hast du ja.
Roland


Bin schon dabei. 100% wird es wohl nicht, aber zumindest besser.

Momentan bin ich dabei die Scheiben auszuschneiden und anzupassen. Ein Stück weit auch ein Job, für Menschen, die Vater und Mutter erschl..... haben. Vor dem einkleben derselben hab ich echt Bammel, sehe das Projekt aber auch ein Stück weit als "Erfahrungssammler".

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 11. Mai 2019, 01:29 
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Tröste Dich mit dem Gedanken, dass es beim Originalmodell auch kein Guß - oder Tiefziehteil ist, sondern ebenfalls einzelne Scheiben.

Roland

Da fällt mir noch ein - wenn der Auflagerahmen schön sauber ausgearbeitet ist, passen die Scheiben ja problemlos hinein. Und wenn du den Rahmen gleich mit gedruckt hast, sieht man ja auch die feine Verklebung nicht.

Für das Nacharbeiten solch feiner Sachen wie einer Auflagekante für Scheiben empfiehlt sich eine gekrümmte Feile, weil die nur an einem Punkt aufliegt und man damit sehr sauber solch feine Kanten nacharbeiten kann.
Die Juwelier - Riffelfeilen hier sind nicht preiswert, aber es gibt ähnliche als Diamantfeilen zu vernünftigem Preis.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 12. Mai 2019, 11:45 
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So,
man soll ja immer allem etwas positives abgewinnen. Positiv ist, dass die Scheiben drin sind. Negativ ist, dass ich feststellen musste, dass diese Arbeit leider meine Fähigkeiten übersteigt.
Trösten kann ich mich auch damit, dass der kleine auf der Piste, mit bloßem Auge betrachtet nicht so schrecklich aussieht, wie wie auf den Makroaufnahmen.

Also, hier das Ergebnis meiner Bemühungen.

Bild

Bild

Bild

Bild

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 12. Mai 2019, 12:08 
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woher hast du denn die Türgriffe und die Rückspiegel?
der Ölkühler vorne ?????
na ja, da müssen deine 2 Mechaniker aber lange Leitungen gelegt haben :-)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 12. Mai 2019, 13:07 
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Hallo Wolfgang,

Ja, die scheibenkleberei immer ein quell der freude......
ich bin doch neugierig: habe ich deinen ansatz richtig verstanden, sollten die von dir gefertigten scheibenfolien in die
umlaufende aussparung (nutartige vertiefung) des scheibenrahmens eingeklebt werden.
(Anmerkung: sofern die einzelnen scheiben nicht ihrerseits ein entsprechendes rahmenprofil in mindestens der auflagebreite aufgedruckt haben, das
in der lage ist, die klebestellen abzudecken, wird natürlich immer (durch die transparent der scheibenfolie selbst) die
darunterliegende klebemasse sichtbar werden.........; siehe auch ratschlag -Roland-)
Mit welchem klebematerial hast du die von dir erstellten scheibenfolien in die vertiefung/auflage des scheibenrahmens denn eingeklebt?

in jedem fall finde ich deinen ansatz, hier -scheibentechnisches neuland- zu beschreiten -klasse- !!, :daumen
auch wenn du noch mit dem ergebnis nicht zufrieden bist.....

grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 12. Mai 2019, 15:51 
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Na Wolfgang, Da musst du jetz aber nicht jammern. Wie Du schon schriebst - direkt betrachtet sieht man nicht halb so viel wie mit der Kamera.
Schön geworden ! Und das Nach - Runden der Radläufe bringt´s wirklich. :daumen :daumen


Roland

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 12. Mai 2019, 17:11 
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Hallo und Danke für`s feed-back.

also, womit fange ich an. Bei diesem Projekt habe ich, was das Thema Scheiben angeht, für mich Neuland betreten. Ein Stück weit sollte der aufgeplusterte 1600 L, der ja aus dem Urmodell entstanden ist, auch ein Versuchsträger sein, bevor ich mich an den Resine-Abguss ran mache. Es soll ja schließlich noch ein weiterer, unverbreiterter, 1600 L entstehen.
Erfahrungen habe ich ja jetzt in der Tat sammeln können.

Blacky hatte mir zwar einen scan der Originalscheiben gemacht, welchen ich auf Overhead-Folie übertragen habe.
Bild

Aber irgendwie war mir dann die Folie zu dünn und mit dem präzisen ausschneiden hat es auch gehapert. Vorteil dabei wäre natürlich der schwarze Rand gewesen.

Neuer Plan - Schablonen aus Polystyrol gefertigt und diese auf eine dickere (verkratze) Folie übertragen.

Bild

-claus- hat geschrieben:
Hallo Wolfgang,
Mit welchem klebematerial hast du die von dir erstellten scheibenfolien in die vertiefung/auflage des scheibenrahmens denn eingeklebt?
grüsse
claus


Eingeklebt habe ich die Folie dann mit Uhu-Bastelkleber,
Bild

welcher verdünnt und mit Pinsel und Zahnstocher auf die vertiefte Kante des Scheibenrahmens aufgetragen wurde.

Das funktionierte bei den plan aufliegenden seitlichen Scheiben auch wunderbar. Probleme machten Front- und Heckscheibe, welche zwar nur leicht, aber dennoch eine 3-Dimensionale Wölbung haben.
Hier habe ich mit mäßigem Erfolg versucht, die Folie mit Klebeband zu fixieren. Deshalb musste auch an drei Stellen mit UHU-Schnellfest nachgeklebt werden.

Immerhin haftete aber das Tamiya Abdeckband so gut, das ich eine Startnummer mit dem dazugehörenden Startnummernfeld halb mit abgezogen habe (Ja, die Decals waren mit Klarlack versiegelt.) Passt aber zu dem Gesamtverlauf des Projekts.

Beim nächsten 1600 L bin ich am überlegen, die Polystyrolschablonen für die Scheiben soweit abzuschleifen, dass sie genau in die Fensterausschnitte passen. Dann könnte ich mit einem schwarzen, wischfestem Stift die Konturen direkt auf eine Lexanfolie übertragen und hätte auch den wünschenswerten schwarzen Rahmen.

Zu den Anbauteilen:

Duffyhs hat geschrieben:
woher hast du denn die Türgriffe und die Rückspiegel?

Die Türgriffe gehörten mal zu einem Team-Slot Kit (Renault 8 glaube ich) und wurden angepasst. Rückspiegel habe ich mal ein Dutzend von einem Kollegen aus dem Freeslotter-Forum bekommen. Sollten aber ähnlich wie die vom Carrera Universal Porsche Carrera 6 sein und sind bei Benzerath noch als Repro zu haben.
Rücklichter stammen ebenfalls von Carrera Universal, hier allerdings die vorderen Blinker des VW-Porsche 914.


Duffyhs hat geschrieben:
der Ölkühler vorne ?????
na ja, da müssen deine 2 Mechaniker aber lange Leitungen gelegt haben :-)


Vorne ist wohl in der luftgekühlten Szene der klassische Ort für eine Zusatz-Ölkühler und ja, da braucht es lange Leitungen für. Wenn ich recht erinnere, waren es rund elf Meter feinsten Druckschlauchs, den man beim Käfer verlegen durfte.

Zum Schluß nochmal etwas aus freier Wildbahn, da sieht es schon nicht mehr so gruselig aus.
Bild
Bild

Und kann der 1600 L wirklich gut - fahren, super kontrollierbar mit schönen drifts.

Grüße,
Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 12. Mai 2019, 18:15 
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Hallo Wofgang,

auf deiner wunderschönen rennstrecke macht das modell eine tolle figur und so manche -unstimmigkeiten- treten einfach in den hintergrund....... :daumen

Aber nochmal kurz zur scheibenkonstruktion, zum einbau: wenn das folienmaterial eine gewisse materialstärke hat, kann diese klebemethode
die scheibe kaum in form der vorgegebenen krümmung halten. Da muss die einzelne scheibe schon annähernd die benötigte wölbung aufweisen.
Die idee, die scheiben dem karosserieausschnitt exakt anzupassen und die dann in den karosserierahmen einzukleben, verfolge ich bei meinen modellen eigentlich immer.
Voraussetzung hierbei ist natürlich, dass der scheibenrahmen eine entsprechende bautiefe aufweist, im bauwesen würde man jetzt von -laibung- sprechen.
Die sollte meiner erfahrung nach mindestens grösser ein mm sein, damit das scheibenstück (folie 0,25mm) an der umlaufenden anschlussfuge halt findet.
Die feine anschlussfuge selbst lässt sich dann mit der wässrigen klebelösung bestens -abdichten-. Aber auch hier gilt, scheibenflächen müssen
etwaigen krümmungen des scheibenrahmens möglichst entsprechen, sonst bringt die einbaumethode nicht den gewünschten formalen erfolg.

Mal noch ein beispiel aus meinem bau-fundus- :
die scheibenrahmen sind der-Ferrari-karosse (resine) angeformt; in die öffnung(en) wurden die zuvor erstellten scheibeneinzelteile dann passgenau eingesetzt.
Hier im beispiel habe ich die planen seitenscheiben selbst gefertigt, (folie ca.0,25mm), die front und heckscheibe entstammen der im kit mitgelieferten
-vak-form- und wurden ebenfalls zur verbesserung einer einbausituation der front und heckscheibe - nachbehandelt -.

Bild

Bild


Vielleicht geht´s damit einen tick entspannter...........

grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 15. Mai 2019, 15:11 
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Hallo, Wolfgang,

ein weiterer luftgekühlter Bergrenner in Deiner Sammlung, wie schön!
Ist doch toll, dass wir hier alle unterschiedliche Schwerpunkte haben, das bringt Farbe in das leise vor sich hinschlafende Forum...wobei die Beteiligung zu Deinem 1600L ja außergewöhnlich hoch ist. Daran siehst Du, dass Du den prima hinbekommen hast.
Ich mag die 1600er, bin ja in einer "traurigen Lösung" sozusagen groß geworden. Die extreme Verbreiterung des Bergrenners ist zwar nicht so meine Sache, aber er steht insgesamt wirklich gut da. Besonders gefällt mir die aufgestellte Motorhaube mit dem sichtbaren Motor. Der Ölkühler im Frontbereich ist ein weiteres schönes Detail. Die Gulf-Decals auf den Scheinwerfern gefallen mir dagegen nicht so sehr. Da könnte ich mir eher mit passenden Isolierbandstreifen abge-x-te Scheinwerfer vorstellen. Aber das ist Geschmacksache und er muss ja zuallererst Dir gefallen. Dass Du den Kotflügelausschnitt nochmal nachgearbeitet hast, kommt dem Car sehr zu Gute.
Mit den Scheiben habe ich auch immer so meine Probleme, das bekomme ich auch nicht so gut hin wie claus. Ich verwende aber ebenfalls den wasserverdünnbaren Bastelkleber, den Du gezeigt hast und bin damit sehr zufrieden.
Jetzt fehlt in Deiner Krabbler-Sammlung nur noch ein stark verbreiterter Porsche 356, oder habe ich den aus vorherigen Vorstellungen nur vergessen...

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 15. Mai 2019, 16:37 
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Hallo Taffy,

Danke für die Blumen. Es liegt halt wohl auch in der Natur der Sache, dass man mit den erzielten Ergebnissen nicht immer so im Reinen ist. Und in der Tat sind die Geschmäcker verschieden, das bringt ja auch erst die Vielfalt. Ich lebe mich halt gerne an solchen Modellen aus und gerade im Bergrennsport gibt es da in der Realität auch reichlich Excesse.

Nebenbei, es wird auch noch einen unverbreiterten 1600L geben.

Zunächst ist aber ein Karmann Ghia an der Reihe. In Warteschleife sind auch noch ein Porsche 911 RS und ein Simca Rally 2 mit Gruppe 5 Verbreiterungen von Team Slot. Den hatte ich heute gerade in der Post, aufgetrieben in Frankreich als white-kit in gewohnt gruseliger Team Slot Qualität und zu teuer. Aber so ist das halt, wenn man unbedingt etwas haben will :)

Porsche 356 habe ich zwei in meiner "Sammlung", einmal von Ninco und einmal auf Basis eines Hasegawa-Bausatzes. Allerdings beide unverbreitert- beim 356er bringe selbst ich es nicht übers Herz, an der Karosserie rumzupfuschen.
94048463nx42111/1-32-scratchbuilt-slotcars-f2/der-berg-ruft-die-bergrenner-t3226.html#p33608

Grüße,

Wolfgang


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 Betreff des Beitrags: Re: Zwei alte Deutsche - VW 1600L
BeitragVerfasst: 21. Mai 2019, 00:16 
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Der VW hat bereits Auflagerahmen für die Scheiben, die ja beim Original auf gleiche Weise befesrtigt werden.

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Roland

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Bau, Erde, Mode, NES, VW

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