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 Betreff des Beitrags: Tyrrell 006 für die Vintage 32 days
BeitragVerfasst: 6. Feb 2019, 20:59 
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Liebe Scratchbuilding-Fans,

für die in Kürze beginnende Saison der Vintage 32 days muss ich noch ein wenig rüsten.
In der vergangenen Saison hatte sich der Eifelland-March in der Klasse „3-Liter-Formel 1970-1975“ als nicht kompetitiv genug erwiesen, zu schwer war die Karo, der hoch vorne aufsitzende Frontspoiler war immer bruchgefährdet und das PP-Chassis war nicht perfekt aufgebaut.
Also muss in dieser Klasse flugs noch ein neues Car her.
Eine Resine-Karosse unbekannter Provenienz eines 1973er Tyrrell liegt noch bereit, also werde ich mich bemühen, bis zum Renntag diesen Tyrrell 006, wie ihn James Stewart in Monaco gefahren hat, weitgehend fertig, zumindest aber rennfertig zu bekommen:

Bild

Das Bild stammt aus dieser Quelle


Was ich bisher habe, ist dies:

Bild

Das heißt, ich habe zunächst einmal das Penelope-Pitlane-Chassis, wie es in der Serie verwendet wird, aufgebaut.

Bild

Dabei sind die folgenden Verbesserungen eingeflossen: zunächst einmal versteife ich das Chassis, das aus gefalteten und verschraubten Fotoätzteilen besteht, durch einbringen von Lötzinn in die Falze. Dann habe ich, um das sehr lästige Einlaufen der Vorderachse in den vorderen, lagerlosen und sehr schmalen Achshaltern zu vermeiden (das zersägt bei längerem Renneinsatz die Achse fast) eine passende Messinghülse als Lager eingelötet.

Bild

Hinten habe ich Kugellager eingelötet und gleich auch die Auspuffrohre mit angelötet. Als Achsritzel verwende ich ein 27er-SlotIt-Ritzel.

Bild

Die Karo ist im hinteren Bereich sehr eng, das Achsritzel wird hinten nahezu frei laufen.
Tiefer als hier ist die Karo damit nicht aufs Chassis zu setzen:

Bild

Interessanterweise zeigt Andy Rowland gerade im internationalen Forum ebenfalls einen Tyrrell 006, natürlich aufgebaut auf einem der von ihm entwickelten Policar-Chassis. Im Gegensatz zum PP-Chassis haben diese den Vorteil, dass sie erheblich kompakter bauen. In meinen Augen haben sie nur einen Nachteil: sie bestehen aus Kunststoff…
(Vielen Dank, Claus, für den LINK)

Nachdem die Karo an das Chassis angepasst ist, geht es an die Detaillierung des Heckbereichs: Spoiler, Spoilerhalterung und die vielen kleinen Motordetails, die mir immer soviel Freude machen, müssen angefertigt und angepasst werden. Ich muss dabei nur den Renntermin im Auge behalten….

Wird fortgesetzt.

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 6. Feb 2019, 20:59 


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BeitragVerfasst: 7. Feb 2019, 10:02 
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Hallo Taffy,
ich bin gespannt, wie es weitergeht!
Zeitdruck beim Bau als sanfter Druck hilft manchmal bei der Fertigstellung. Wann muss das gute Stück denn fertig werden.
Ansonster kann ich Dir - als nicht ganz ernst gemeinten Vorschlag - einen Polistil anbieten. :shock:

Bild

Hier der Polistil Tyrrel 006 zusammen mit einem Scalextric Tyrrel 007.
Gruss,
Thomas


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BeitragVerfasst: 7. Feb 2019, 13:51 
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Hallo Taffy,

ob sanfter druck beim basteln der schnelleren fertigstellung hilft, würde ich - zumindest für meine person - in frage stellen......;
Ich muss neidlos anerkennen, dass es dir immer wieder gelingt, mit interessanten und aufwändigen modellen, die in kürzester zeit
entstehen, mich zu verblüffen........
Weiterhin frohes schaffen

grüsse aus M.

claus

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BeitragVerfasst: 8. Feb 2019, 01:00 
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Taffy, wenn es gestattet ist, wäre es sinnvoll, in die Vorderachshalterung ein U aus 1,5 oder 1,6 mm Federstahldraht einzulöten - unten auf dem Achs - Halteteil aufliegend und oben hinter den Röhrchen bis an die Oberkante der beiden "Achslagerlappen".
Das versteift nicht nur, sondern gibt auch extreme seitliche Crashsicherheit und dämpft die an derartigen Chassiskonstruktionen an der Vorderachse auftretende Schwingungen. Ein uraltes probates Mittelchen.
Noch besser - wenn man es hin kriegt - ist das Ganze, wenn es oben quer rüber durchgehend ist, ergo mit an den Röhrchen fest gelötet und am Blech, und unten die beiden offenen Schenkel aufgelötet.

Gruß

Roland

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BeitragVerfasst: 8. Feb 2019, 20:08 
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Hallo, Jungs,

danke für Eure Rückmeldungen!

@Roland: das ist ein sehr guter Hinweis, vielen Dank! Mal sehen, ob ich noch die Zeit habe, das zu berücksichtigen. Ansonsten werde ich mir das merken für das nächste PP-Chassis!

@claus: Du musst berücksichtigen, dass der Aufwand, eine Karosse mehrfach zu zersägen, wieder zusammenzufügen, die korrekte Form zu erzielen, ein Chassis mit Beleuchtungseinheit zu bauen, ein Interieur zu bauen, wie Du das üblicherweise machst, viel mehr Zeit in Anspruch nimmt, als eine vergleichsweise einfache Zigarre auf die Räder zu stellen. Selbst wenn der Aufwand für die Gestaltung des Heckteils etwas aufwändiger ist, das wiegt Deinen Aufwand nicht auf. Daher ist so ein Formel-Renner m.E. schneller auf die Räder zu stellen.

@Thomas: Das kann ich auch :mrgreen: :

Bild

Zur weiteren Beschreibung des aktuellen Bauzustands habe ich heute leider keine Zeit. Musst Du Dich mit dem Bild begnügen, wird aber nachgeholt.
Allemal aber fahre ich meine selbstgebauten Cars lieber als die "Fertigware", obwohl die bei unseren Rennen auch eine eigene Klasse bildet (bzw. zwei: Scalextric und Policar).

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2019, 00:49 
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Gruß

Roland

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2019, 13:32 
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@Roland,
ja, so hatte ich das verstanden!
Ich habe gestern auf Deinen Hinweis hin das Chassis nochmal überprüft (einfach mal feste die Vorderachse auf die Tischkante geschlagen). Da passiert nichts. Um mit der vorne eingelöteten Messingröhre also eine Verformung des Chassis zu erreichen, benötigt es erheblich derberer Stöße, als sie bei uns (Heimbahnen, vier Jungs, die sich kennen und respektieren= auch gegenseitig Rücksicht nehmen und auf die selbstgebauten Cars aufpassen) vorkommen.
Für ein Proxy Car, bei dem man nicht weiß, in welchen Fahrerhänden es ist, würde ich allerdings diese Versteifung vornehmen wollen und sie auch anderen empfehlen! Insofern: nochmals Danke für den Rat!

@Thomas
Nun, es ist noch Zeit bis zum 23.02.. Das ist nicht wenig, aber auch nicht gerade viel, wenn ich die unterschiedlichen Trocknungszeiten der Lacke und dadurch bedingte Arbeitspausen mit berücksichtige. Außerdem mag ich es nicht, wenn ein Car erst auf den allerletzten Drücker fertig wird. Also ist jetzt in jeder freien Minute Basteln angesagt. Da ich (leider) derzeit in Lohnarbeit beschäftigt bin, bedarf es schon einiger Planung.
Dein nicht ernst gemeintes Angebot mit dem Polistil-Tyrrell könnte ich auch dann nicht annhemen, wenn meiner nicht fertig wird, da der Polistil nicht ins Reglement passt :wink:

Mit der Anfertigung der ganzen Gestänge am Heck und des Heckspoilers ging/geht es weiter.
Das Gestänge habe ich, wie gewohnt aus Kupferdraht gebogen und verlötet. Der Draht ist relativ weich, aber da ich damit bisher recht gute Erfahrungen gemacht habe – zumindest im 1:32er-Bereich, wo die Länge der einzelnen Drahtstücke nicht so groß ist, dass zu schnell etwas verbiegt – ist er aufgrund der leichten Verbindbarkeit meine erste Wahl. Mit etwas Lötpaste und einem gut heißen Lötkolben reiht ein kurzer Kontakt der Drähte mit dem Lötgerät – zisch – verbunden. So lässt sich einigermaßen fix arbeiten. Wobei die Herstellung des gesamten Gestänge-“Gedöns“ mich trotzdem immer ein paar Stunden kostet.

Das ist erstmal der Träger für den Heckflügel:

Bild

Den Flügel mit seinen charakteristisch rechteckigen Seitenflügeln habe ich im Bemühen um Leichtbau aus einer festeren (0,5mm) Klarsichtfolie hergestellt. Die ließ sich mit Sekundenkleber sehr gut verkleben. Vom Gesamtgewicht her bin ich dennoch jetzt schon in der Nähe des Gewichts des Eifelland-March, was mich überrascht hat, denn ich habe an der Resinekarosse weggeschliffen und zerlöchert, was immer möglich war. 75g wiegt aktuell der Tyrrell, 78g der fertige Eifelland-March. Mit den noch erforderlichen „Anbauten“ wir der Tyrrell die 78g leicht erreichen.
Allerdings ist mir der Flügel etwas zu lang geraten, wie man hier sieht (man sollte sich halt nicht immer aufs Augenmaß verlassen…):

Bild

In der Zwischenzeit habe ich den Flügel schon gekürzt….

Wird fortgesetzt.

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2019, 16:52 
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So, Drahtgefrickel und Lötarbeiten sind erledigt, jetzt geht es an die Karosseriebearbeitung und Lackiervorbereitung.

Bild

Bild

Bild


Schnell noch die Decals bestellt….

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2019, 18:10 
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Das ist mal eine Testmethode so richtig nach meinem Geschmack ! :mrgreen:


Ich vergesse immer eines, Taffy. Diese Kleinigkeiten, die ich vorschlage, stammen aus der Zeit, als 1/32 noch mit richtig brutalen Motoren ( 200 000 U / min, bösartige Stromaufnahme und Leistung ) gefahren wurden und mit entsprechend schweren und harten Chassis.
Da werden derartige Sicherungsmaßnahmen zum Automatismus, und selbst heute, in meinen 43ern, baue ich sie ein. Wobei - trotz ihrer Winzigkeit sind diese nicht zu verachten, die Motoren von 15x12x10 mm fahren auch mit Neos und sjnd entsprechend schnell und kräftig.
So ist ein kleines Bisschen Extrasicherung nicht übertrieben.

Natürlich reicht die Quersicherung durch das Lagerröhrchen aus. Man muss ja auch Gewicht, Geschwindigkeit und Leistung des Tyrrell mit in Betracht ziehen.


Übrigens - mein erster Wettbewerbs - slotcar war 1972 ein 32er Tyrrell 005 mit Laminat - Karosserie. Der ging verloren, und so habe ich vor vier Jahren die Karosserie nochmal aus Polystyrolplatten neu gebaut.


Roland


Ich vergaß - entweder ich sehe es nicht, oder : Wie werden die Motoren in dem Chassis befestigt ? Ich sehe keine Löcher zum Anschrauben.

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2019, 18:49 
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blacky hat geschrieben:
Das ist mal eine Testmethode so richtig nach meinem Geschmack ! :mrgreen:


Roland, wer nicht wagt, der nicht gewinnt... :D
Natürlich hat man da erst einmal eine "Schlaghemmung", aber in dem Bauzustand wäre ein Schaden noch einfach zu beheben gewesen.


blacky hat geschrieben:
Ich vergaß - entweder ich sehe es nicht, oder : Wie werden die Motoren in dem Chassis befestigt ? Ich sehe keine Löcher zum Anschrauben.


Der Motor ist in diesen Chassis nur gesteckt. Die Lasche zur Hinterachse hin habe ich dabei mit der Seitenwand verlötet, die vordere Lasche ist jedoch nur gefaltet und umschließt das Ende des Motors sicher, so dass der Motor vorne und hinten gefasst ist. Das sieht so aus:

Bild

Der Zweikomponentenkleber, der die linke vordere Seite des Motors bedeckt, ist da nur zufällig und nicht als Verdrehsicherung. Muss bei der Montage des Karosseriezapfens passiert sein. Ich habe das erst gerade beim Fotografieren entdeckt.
Die Technik ist simpel, aber funktioniert. Ich habe bei den PP-Chassis noch keinen Motor gehabt, der sich "losgerüttelt" hätte.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 9. Feb 2019, 20:54 
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Ich bin gerade auch an einem W125 mit dem PP Chassis. Was mich noch beschäftigt ist die Vorderachse. Du hast ein Messingröhrchen mit 3 mm Innendurchmesser eingelötet und die seitlichen Abstände mit Distanzen eingestellt. Warum nicht ein entsprechend breites Röhrchen verwenden? Ich überlege auch, ob ich die Achse - beim Originalchassis - mit zwei schraubbaren Achsdistanzen/ Stellringen zentriere?
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 10. Feb 2019, 19:42 
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Hallo, Thomas,

damit Du mit Deinem Mercedes-Chassis weiterkommst, nur ganz kurz (meine weiteren Fortschritte am Tyrrell werde ich wahrscheinlich erst morgen einstellen):

Ich habe, da ich beim Tyrrell keine 3mm-Achsen, sondern 3/32-Achsen (=2,38mm) verwende, ein Röhrchen mit 3mm-AUSSEN- und 2,5mm-INNEN-Durchmesser eingelötet.
Ich habe auch zuerst überlegt, das Röhrchen länger zu lassen, habe mich aber dagegen entschieden, weil ich befürchtete, die Achse könne in einem langen Röhrchen zu viel Reibung entwickelnen.

Ich würde Dir in jedem Fall empfehlen, das PP-Chassis nicht ohne Überarbeitung der Vorderachshalterung zu verwenden, denn die beiden schmalen Laschen, die als "Achshalterung" vorgesehen sind, schneiden selbst bei guter Schmierung (die Du in einem Proxy Race aber nicht garantieren kannst!) irgendwann in die Achse ein oder die entsprechenden Bohrungen werden ihrerseits aufgeweitet. Der Effekt ist, dass das Fahrverhalten im Frontbereich mit der Zeit immer unstabiler wird. Läuft die Achse "trocken", verstärkt sich der Sägeeffekt an der Achse und zusätzlich wird die Achse durch zuviel Reibung gebremst.

Ich habe dies selbst bei meinen Cars mit PP-Chassis festgestellen müssen. Eines meiner Cars, das in den Rennen bis vor kurzem immer gut mithalten konnte, ist dadurch nicht mehr konkurrenzfähig, so dass ich hier bis zum 23.02. auch noch ein Röhrchen einlöten werde.

Ich habe von englischen/amerikanischen Proxy-Teilnehmern den Rat erhalten, die entsprechenden Vorderachsen ohne Schmierung in den Röhrchen laufen zu lassen. Das habe ich aber letztlich jetzt nicht beherzigt, nach meinem Gefühl laufen die Achsen in den Achsröhrchen mit Schmierung besser. Vielleicht kann ja, ohne dass hier eine grundsätzliche Chassis-Diskussion aufflammen soll, Roland zu dem Punkt noch etwas sagen?

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 10. Feb 2019, 22:07 
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Ein letztes Update für heute:
Sonntag. Manchmal ein idealer Tag zum Basteln. Manchmal nicht. Heute eher weniger, dennoch gab es Fortschritt. Die familiären Verpflichtungen ließen sich gut in die durch die Lackierung erzwungenen Bastelpausen einfügen, oder umgekehrt…
Ich musste mich zu einem etwas ungewöhnlichen Vorgehen entschließen: zuerst die Karo bis einschließlich des Klarlacks durchlackieren. Noch sind keine Decals drauf und vielleicht kommen sie auch nicht mehr vor dem Renntag. Das heißt, der Renner muss gegebenenfalls ohne Beschriftung in seine erste Schlacht ziehen.
Daher habe ich gestern abend schon mal blau gemacht – also den Tyrrell.
Heute nachmittag dann abgeklebt, um schwarzmalen zu können:

Bild

Und zuletzt, damit das wieder schön über Nacht trocknen kann, der Klarlack:

Bild

Wenn der trocken ist, kann ich mich an die weiteren Detaillierungsarbeiten, sprich, weitere Malerarbeiten und den Anbau der Kleinteile geben. Die Decals kommen dann, so sie denn doch rechtzeitig kommen, zum Schluss, worauf ich sie dann nochmal mit dem bewährten Bodenglänzer versiegeln werde. Soweit der Plan.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 11. Feb 2019, 08:55 
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Hallo Taffy,

Vielleicht täuscht die beleuchtung der aufnahmen, aber mir scheint, da ist zu viel -blauer auftrag- im spiel.
(sprühdose mit standardsprühkopf?....oder.....?)
Ein wenig schade, dass die im guss fein angelegten karosseriedetails nicht mehr deutlich zur geltung kommen.........

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 11. Feb 2019, 09:46 
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Guten Morgen,


ein Traum, die Eleganz mit der per sanftem, aber treffendem Seitenhieb die Richtung gewiesen wird :daumen :daumen ! Warst Du mal Fechter ?


1. ich liebe die alten TYRRELL !
2. zur Farbe lohnt kein Kommentar, sie ist fertig.
3. "drill blanks" wäre ein Zauberwort, also die gehärteten und präzise geschliffenen Bohrer- rohlinge, die gemeinhin bei den stärkeren Rennklassen verwendet wurden. Heute nicht mehr, da man ja heute Hohlachsen verwendet. Die drill blanks sägt kein Weicheisen ein.
4. Röhrchen fetten : Für und wider.
Für : Da von 3/32" auf 2,5 mm immerhin 12/100 m radiales Spiel vorhanden ist, läuft die Achse und damit das gesamte Vorderteil in Fett natürlich spürbar ruhiger ( Plastikbahn zum Beispiel )
Wider : Ein flächiger Fettauftrag erzeugt eine nicht zu unterschätzende Reibung, da es ja um höhere Viskosität geht als bei einem Tröpfchen Öl.


Guter Kompromiss : Teflonfett mit einem Zahnstocher oder Ähnlichem reichlich ins Röhrchen stopfen, gut verreiben, und dann mit etwas Fusselfreiem wieder entfernen. Es bleibt ein sehr permanenter Teflonfilm zurück. Der reicht.
Was sich zum Ölen gut macht, ist ein kleines Löchlein, von oben mittig ins Röhrchen gebohrt, etwas größer als der Kanülendurchmesser des Ölers. damit kann man gleichmäßiger, genau kontrollierbar und viel sauberer Öl an die Achse bringen.

Abschlussfrage : Bist Du nach dem Einlöten nochmal mit einem passenden Röllchen 600er oder feineren Läpp - Papiers in das Röhrchen gegangen und hast die Schnittgrate wegpoliert ?

Eine Frage : Darf man die Bohrungenvorn ausweiten und Lager einsetzen ?

Ich hoffe die Erträglichkeitsgrenze war noch nicht erreicht ... :wink:


Roland

Schau mal in die PN

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BeitragVerfasst: 11. Feb 2019, 09:54 
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Die Beschädigung der Stahlachsen durch das Neusilberblech hätte ich nicht erwartet. Dann werde ich mich da noch um eine andere Lösung kümmern. Ich habe aber glaube ich nur Innendurchmesser 3mm an Lager, das könnte ein bisschen viel Spiel sein. Das Röhrchen würde aber natürlich auch das Fahrwerk verstärken. Das PP Chassis scheint mir in Längsachse eher weich zu sein.
Das angesprochene Proxyrennen lässt beim Fahrwerk alles offen, keine weiteren Regeln. Limitiert ist eigentlich nur die Breite und die Bodenfreiheit.
Gruss,
Thomas


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BeitragVerfasst: 11. Feb 2019, 10:03 
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Moin, die Herren!

@claus: keine Sorge, nichts ist verloren. Zwei Dinge täuschen: 1. die Beleuchtung, 2. die Tatsache, dass ich unmittelbar nach dem Klarlackauftrag die Kamera gezückt habe, der Lack also noch nass war! Ich wollte mit dem Beitrag nicht noch länger warten. Nach dem Auftrocknen des Klarlacks sind die Details wieder sichtbar, wie die Bilder des weiteren Baufortschritts belegen werden.

@Roland: ja, ich war Florett-Fechter und nein, das sollte kein Seitenhieb sein. Ich wollte hier nur das Ausarten einer allgemeinen Diskussion zum Thema Chassisbau vermeiden. Ich hatte Dich ja explizit zu Deiner Meinung gefragt, die ich, wie Du weißt, sehr schätze. So habe ich sowohl mit dem Hinweis zur "Ölbohrung", als auch zum Teflonfett schon wieder etwas gelernt.
Die Grate im Röhrchen habe ich nach dem Abtrennen entfernt.
Für das Einsetzen von Lagern vorne haben die vorderen Laschen des PP-Chassis leider zu wenig "Fleisch".

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 11. Feb 2019, 10:44 
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tomato_007 hat geschrieben:
Das angesprochene Proxyrennen lässt beim Fahrwerk alles offen, keine weiteren Regeln. Limitiert ist eigentlich nur die Breite und die Bodenfreiheit.
Gruss,
Thomas



Das wäre ein El Dorado für mich... da kommen mir die Ideen zu Hauf. :D
Wenn ich mir das Foto des Vorderteils anschaue: 3/32 - Lager haben 5 mm Außendurchmesser.

Mit Flansch glaube ich 7 mm. Dafür sollte das Material um die Achsbohrung reichen, wenn man das Messingröhrchen mit 3 mm Durchmesser ansetzt.

"Stahlachsen" - Was für Stahl ? Und da Du von Neusilber schreibst, das ist natürlich schon recht weich.


Gruß
Roland

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BeitragVerfasst: 11. Feb 2019, 11:15 
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Hi, Thomas,

sorry, als ich meine Replik anfing zu schreiben, war Dein Posting von 9:54 Uhr noch nicht zu sehen.
Mit einem Röhrchen mit Innendurchmesser 3mm würde ich es nicht versuchen, da hat die Achse definitiv zu viel Spiel. Ich habe mal irgendwo ein Messingröhrchen mit 2,5mm innen per Zufall gekauft, wollte eigentlich 3mm. Nun kommt mir das gut zu Pass und ist schon ordentlich in der Länge geschrumpft. Ich glaube, ich hatte das im Conrad-Shop in Bonn gekauft.

Vielleicht könnten wir, wenn es hierzu noch weitere Fragen gibt, die weitere Chassis-Diskussion zu Deinem Mercedes 163-thread hin verlagern? Im übrigen empfehle ich, auf Roland zu hören, ich kann aus eigener Erfahrung bestätigen: er weiß, wie man schnelle Chassis aufbauen muss. :D

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 13. Feb 2019, 16:33 
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Weiter im Text – oder vielmehr im Bild…

Ein zeitraubendes Feld ist bei den Formelrennern immer die Detailierung des Heckbereiches (Motor, Getriebe, Anbauteile). Hier muss man immer entscheiden, wieviel Aufwand man treiben will. Jedes zusätzliche Element bedeutet letztlich mehr Gewicht, aber auch bessere Optik. Also heißt es: geschickt weglassen…

Die Auspuff-Endrohre bekamen zunächst noch eine „Halterung“, an der sich auch das Rücklicht befindet:

Bild

Ich habe mich dann an dem recht einfach gehaltenen body erstmal mit Farbe ausgetobt, wobei es mir hier nicht um möglichst wirklichkeitsnahe Gestaltung, sondern eine guten Gesamteindruck ging.
Daher habe z.B. die Auspuffkrümmer, um sie vor dunklem Hintergrund besser ab zu heben, weiß bemalt. Wer genau hinsieht, dem fällt dann zwar auf, dass dem Modell beidseits ein Krümmer fehlt, aber da ich das Car nicht mit dem Anspruch auf absolute Detailtreue aufbaue, habe ich die im body vorgegebene Situation so gelassen.
Dann habe ich den am Heck angebrachten Ölbehälter aus einem Stück Polistyrol-Leiste nachgebildet, ein Stückchen Kabelisolierung als Stutzen eingeklebt und ein Stück Kunststoff-Faden (von einer Preisetikett-Befestigung) als Schlauch angebracht.

Bild

Der „Drahtverhau“ ist angebracht:

Bild

...und der Heckspoiler aufgesetzt:

Bild

Ansicht von oben:

Bild

jetzt werde ich das ganze noch sauber ausrichten und verkleben. Dann erhält das Heck noch zwei „Air-ducts“, die meiner Vermutung nach Luft zur Kühlung der Bremsscheiben an die Bremse brachten. Dazu verwende ich ebenfalls Polistyrol-Leiste, die ich über der Flamme zurechtbiege:

Bild

Mit dem Anbringen dieser Teile ist das Heck dann fertig, und es geht mit Fahrer und Cockpit weiter.

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BeitragVerfasst: 13. Feb 2019, 18:38 
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Hallo Taffy,

obwohl ich kein Formel-Freak bin, muss ich sagen - gefällt mir. Sehr schöne Details. Der Ölbehälter für die Motorentlüftung ist der Knaller!

Gruß,
Wolfgang


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BeitragVerfasst: 13. Feb 2019, 19:31 
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Danke, Wolfgang!
Den Öl-Auffangbehälter habe ich deswegen als Detailierungselement gewählt, weil er am Heck so deutlich sichtbar ist und damit einen Akzent setzt. Die Umsetzung war dann denkbar einfach, das weiße Kunststoff-Profil ist nicht mal lackiert, die schwarze "Halterungslasche" nur mit Edding aufgemalt.

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BeitragVerfasst: 13. Feb 2019, 22:18 
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Schluss für heute!

Irgendwann kann man den ganzen Fisselskram nicht mehr sehen, und zwar wortwörtlich: die Sehkraft lässt nach einigen Stunden nach, die Konzentration auch….

Allerdings bin ich mit dem heute erreichten Stand ganz zufrieden.

Die Felgen sind innen seidenmatt-schwarz gemalt. In diesem Zustand, ohne Reifen, sieht man den Heckbereich nochmal ganz gut. Nun sind die hinteren air ducts angeklebt, positiver Nebeneffekt: auf der Antriebsseite sieht man nun das Ritzel nicht mehr.
Der Heckflügel ist angeklebt, nachdem ich vorher an das Gestänge noch zwei weitere Stützen angelötet habe.

Bild

Im Cockpit habe ich mit einem Miniatur-Rosenbohrer ein volles Lenkrad herausgearbeitet, der Fahrer ist angemalt und Hosenträger-Gurt-bedecalt. Danach nochmal mit mattem Klarlack versiegelt
Halter für die Rückspiegel sind gelötet und montiert. Zwar etwas rough, aber an der fertigen Karosse löten, frei Hand, drei Streben zusammenlöten mit Fingernagelunterstützung – aua, aua.
Die Spiegelgehäuse bleiben schwarz, gefällt mir so besser (Original: verchromt).

Bild

In die vorderen Luftauslässe habe ich zwei kleine Platten aus Teelicht-Alu geklebt, da die innenliegenden Kanten dieser Luftführung durch ungleichmäßiges Beschleifen ausgefranst waren – das war nicht anders zu retten. Gefällt mir aber so, wie es ist.
Die oberen „Vorderradaufhängungen" sind angefertigt, angepasst, angeklebt und angemalt.

Bild

Stand der Dinge:

Bild


Folgendes ist nun noch zu tun:

- Fahrerkopf bemalen und mit Visier und „Stewart-Decal“ versehen, ankleben
- Felgeneinsätze in die vorderen Felgen einkleben
- Rückspiegel-“Spiegel“ an die -gehäuse kleben
- Reifen endmontieren und schleifen.
- Tracktest

- Karo reinigen und auf Decals warten…

Sieht so aus, als wäre das ein überschaubares Programm….
Morgen oder übermorgen geht es weiter.

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Hallo Taffy,

einen grossen dank für die beschreibung deiner baufortschritte, das muss an dieser stelle gesagt werden.
Die ausführlichkeit der dokumentation ist beachtlich, entsteht das -projekt- doch in zeitlich sehr eingegrenztem rahmen,
man würde doch doch erwarten, dass du die zeit für das bauen einsetzt.
Und da der diskurs um den bau einer vorderachskonstruktion mein wissen in sachen slotcar erweitert, (auch wenn ich fürchte, nie in jene
-metallischen bereiche- vorzudringen..... :mrgreen: ) macht die sache um so lesenswerter.........

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 14. Feb 2019, 08:33 
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Faszinierend, wie diese F1 Autos durch diese vielen technischen Details am Fahrwerkl und Heck an Leben gewinnen und wie schön Deine Autos ausgeführt sind. Von Schnellschuss kann man hier nicht sprechen.
Werde mir die Bilder noch ein paar Mal zu Gemüte führen, es gibt immer wieder etwas zu entdecken!
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 15. Feb 2019, 10:27 
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Vielen Dank für Eure positiven Kommentare! Eigentlich sollte, auch angesichts des Zeitmangels - der dann letztlich doch nicht so groß war, wie vermutet- der Aufbau des Cars etwas schlichter geraten, aber dann hat es mich eben doch gepackt und Detail kam zu Detail.
Ich zeige die Fortschritte auch gerne hier, hoffe immer, Ihr könnt Euch das eine oder andere abschauen und vielleicht ergeben sich daraus weitere Diskussionen und Anregungen. Allerdings waren die Fotos diesmal nicht immer gut belichtet und gut bearbeitet. Ich bitte mir dies nach zu sehen..

Die letzten Detailarbeiten sind getan.
Der Fahrerkopf, genauer gesagt das Helmdecal hat mich fast in den Wahnsinn getrieben. Hatte ich es an einer Seite korrekt platziert, war es an der anderen Seite falsch, zog ich hier, verrutschte es dort. MicroSol brachte auch keine wesentliche Verbesserung. Irgendwann habe ich dann aufgegeben. Das Visier ist auch immer nochmal eine fummelige Sache, das ist mir aber noch ganz gut geraten. Die Augen sehen etwas verschreckt, sie sind zu groß gemalt. In der Vergrößerung der Fotos werden die Fehler natürlich stärker dargestellt. Ist das Visier zugeklappt, fallen die übergroßen Augen aber nicht mehr so auf und, ganz ehrlich, irgendwann ist auch die Luft raus…
Die Spiegel sind mit einer Lochzange aus „verspiegeltem“ Verpackungsmaterial ausgestanzt und mit ganz wenig Sekundenkleber aufgeklebt (das Material beschlägt sonst gerne). Zwei „Schnelltankverschlüsse“ fanden sich noch in der Restekiste.

Bild

Bild

Ein Vergleich mit meinen anderen beiden Cars für diese Klasse steht noch aus, das reiche ich Euch noch nach, ebenso natürlich die Bilder des fertigen Cars, sobald die Decals aus Übersee eingetrudelt und verarbeitet sind. Vom Gewicht her ist der Tyrrell nun doch 2 Gramm schwerer als der Eifelland-March geworden. Er liegt aber sehr sicher, so dass sich die Arbeiten am Chassis schon mal gelohnt haben.

Wird in Kürze abgeschlossen. :D

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BeitragVerfasst: 15. Feb 2019, 10:46 
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Hallo Taffy,
jetzt hätte ich gerne noch Bilder vom komplett fertigen Fahrzeug mit Reifen und allem Drum und Dran.
Wäre es ürbigens nicht einfacher gewesen, den Fahrer rauszufräsen und eine separate Figur einzusetzen?
Gruss,
Thomas


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BeitragVerfasst: 15. Feb 2019, 14:54 
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Hallo lieber Taffy,

Es fällt der fahrerkopf ins auge; das liebevoll konstruierte visier mit den details.
Aber das gesichtsfeld/kopf darunter ist für mein dafürhalten dem schönen modell nicht angemessen.
Sofern es möglich ist, würde ich den kopf gegen eine gestaltete (fein gegossene) fahrerbüste mit gesichtszügen tauschen.
( z.b. Immense Miniatures, no. F 032)

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 15. Feb 2019, 15:12 
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@Thomas: Bilder vom fertigen Fahrzeug kommen, wenn ich es bedecalt habe - siehe: "wird in Kürze abgeschlossen".
Natürlich hätte ich den Fahrer ausfräsen und durch eine Vollfigur ersetzen können, Platz dafür ist vorhanden und oft mache ich das ja auch so. Jedoch: es ist tatsächlich einfacher, eine eingegossene Figur "einfach" zu bemalen, selbst wenn ich den Aufwand des Lenkrad-Herausfräsens hinzurechne.

@Claus: vielleicht mache ich das sogar. Mir gefällt das mehr schlecht als recht in Resin ausgestaltete Gesicht des dem Kit beiliegenden Kopfes nämlich auch nicht richtig. Zudem ist der Kopf mir auch einen Tick zu groß. Aber jetzt muss der Tyrrell erst mal rennen. Zur Not kann ich das Visier ja noch volltönen... 8-)

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 15. Feb 2019, 18:29 
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Nun, Thomas, ich nehme den absolvierten Tracktest zum Anlass, doch noch Deinem Wunsch zu entsprechen.
Ich habe meine 3 „Mitt-70er“ auf gereinigter Bahn und nachdem ich mich mit einem anderen Car ordentlich eingefahren habe, auf jeweils 50 Runden miteinander verglichen: meinen für diese Klasse „erstgeborenen“ Lotus 72, den Eifelland-March und den Tyrrell 006.
Der Lotus hat noch das originale Penelope-Pitlane-Chassis. Er kommt auf eine Hotlap-Zeit von 6,26 Sekunden, bei mittleren Rundenzeiten von 6,3-6,4 Sekunden. Deutlich merkt man trotz längeren Radstandes die Unruhe im Vorderbau, durch die im Einsatz verschlissenen (aufgeweiteten) vorderen Aufhängungen.
Der Eifelland-March kommt mit überarbeitetem Vorderbau (Röhrchen) auf eine Hotlap von 5,97 Sekunden und mittlere Rundenzeiten im Bereich um 6,1 Sekunde. Allerdings ist er nervös und deslottet, wenn man nicht pausenlos konzentriert fährt, recht schnell.
Der Tyrrel liegt bei der Hotlap auf ähnlichem Niveau, wie der March, nämlich bei 5,92 Sekunden, liegt aber wesentlich ruhiger und sicherer, so dass häufiger Runden mit 6,0.. Sekunden auf der Uhr standen. Insbesondere aber das Gefühl, dass er sehr stabil liegt, macht ihn (abgesehen davon, dass mir das gerade aktuell gebaute Car immer am liebsten ist…) für mich eindeutig zum Favoriten in dieser Klasse.
Sollten bis nächste Woche die Decals nicht eintreffen, werde ich ihm zumindest die Startnummern schon mal verpassen.
Aber so sieht er in Gesellschaft der beiden anderen Kanditaten jetzt schon mal aus:

Bild

Bild

So, jetzt ist aber wirklich erstmal genug. ;-)

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