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 Betreff des Beitrags: Stanguellini 750 sport Le Mans 1959
BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 09:24 
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Hallo miteinander,

ein autohändler im italienischen norden, dessen grosses interesse dem rennsport galt, begann auf basis von Fiat automobilen
mit dem eigenbau kleiner sportwagen, die zumeist als zweisitzige roadster gestaltet waren.
Vierzylindrige -Fiat- motoren, kleinen hubraums (750 - 1100 cm3) dienten zum antrieb seiner fahrzeuge;
auf -Fiat-fahrwerken wurden dann die karosserieformen aufgesetzt.

Am rennen in Le Mans ging das werksteam - Stanguellini - im jahr 1959 mit einem bautyp der serie 750;
nach rund 3000 kilometern fahrstrecke erreichte das team den 13. platz im gesamtklassement.

ein foto des originalfahrzeuges :

Bild


Der französische kleinserienhersteller -GMC- entwickelte vor einigen jahren den bausatz, der ausgangspunkt für mein modell war.
Ein kit mit resinekarosserie, einem formteil für die windschutzscheibe, einiger weiterer baudetails und dem decalsatz.
Nach recherchen erwiess sich der vorgegebene radstand als überlang, dieser wurde durch austrennen von ca. 2,5 mm baulänge dem
vorbildmass angepasst.

Bild



Anschliessend erfolgte eine bauskizze, die bei der anfertigung des fahrwerkes half: der e-motor sollte vorbildgerecht als frontmotor
unter die abfallende motorhaube plaziert werden. Die geringe bauhöhe unter der haube führte zur verwendung des schmal bauenden -X-slot-motors,
der dank geringen gewichts des modells sicher zu passablem fahrspass führen sollte.

Bild



Zum bau meiner einfachen fahrwerkskonstruktionen verwende ich polystyrolmaterial; platten, in der regel der materialstärke von 1 mm.
Zwei längsträger zur achsaufnahme werden auf einer durchgehenden bodenplatte aufgestellt und geklebt; das ergibt eine u-förmige
basiskonstruktion, deren baubreite in bezug zur einbaubreite des motors steht. Diese basiskonstruktion wird zusätzlich mit rechtwinklig
eingestellten profilstücken verstärkt. Ihre lage im fahrwerk wird von der baulänge des motors bzw. der position des wellenlagers bestimmt,
die querverbindungen sind somit gleichzeitig das motorlager bzw. das wellenlager im chassis. (bauteile orange)
An dieses konstrukt wird seitlich, im bereich zwischen vorder/-hinterachse je ein plattenstück zur aufnahme der karosseriebefestigung angesetzt;
die einzelne plattenfläche selbst wird durch dreiecksförmige profilstücke unterhalb der plattenebene zur seitenwand abgestrebt. (bauteile blau)
Alle verklebungen erfolgen mit -CA-klebestoff.

Bild

Bild



Um das fugenbild der karosserieöffnungen in seiner gestalt beurteilen zu können, d.h. das verhältnis von breite zu tiefe eines einschnitts
in der karosserie zu bestimmen, wird die karosserie - vor der eigentlichen grundierung - zunächst mit einer möglichst dünn angelegten
sprühschicht (grundierspray) überzogen. Hier zeigt sich, ob alle fugen am modell die vergleichbare ansicht ergeben, bzw. ob die bereits
zuvor erfolgten korrekturen und überarbeitungen der fugen im gesamteindruck passend sind.
(ggf. lassen sich zu diesem zeitpunkt -fehlstellen- nochmals beheben.)
Nach diesem arbeitsgang kommt im arbeitsablauf die eigentliche grundierschicht auf das modell.

Ausschnitt fugenbild entlang cockpitür:

Bild


Modell nach erfolgter grundierung :

Bild

Bild



Da sich im weiteren bauvorgänge wiederholen, beschränke ich mich bei diesem kleinen baubericht auf drei detailpunkte:

Der auspuff: entlang der rechten fahrzeugseite verläuft in einer ausnehmung im schweller die auspuffanlage;
aus rohrstücken unterschiedlichen durchmessers ist der strang zusammengsetzt. Die einzelnen polystyrolprofile (Strip-styrene, Evergreen)
werden - soweit nötig - durch erwärmen in die benötigte form gebracht und miteinander verklebt.

Bild


Die rücklichtverglasung: die abdeckung je fahrzeugseite wird aus eingefärbtem folienmaterial zur ovalen form herausgeschnitten.
Eine klarfolie (d:0,25 mm) wurde zuvor mit roter glasmalfarbe beidseitig bestrichen. Das formstück wurde auf die öffnung geklebt.

Bild


Die felgenkonstruktion: ich versuche bei den modellen, verschraubbare alu-felgen zu verwenden. Ich tue dies nicht alleine der optik wegen,
sondern geschraubte alufelgen erleichtern die achseinstellung im zusammenspiel mit der karosserieposition wesentlich.
Die felge (mit dem reifen) kann auf der achse in ihrer lage jederzeit leicht korrigiert werden, was bei geklebten oder aufgepressten felgenbauteilen
nicht der fall ist. In diesem fall benötigte ich speichenfelgen bzw. speichenformen, die in eine alu-felge eingebaut werden können.
Auf unterschiedliche felgeninnendurchmesser abgestimmte fotogeätzte speichenformstücke sind im handel nicht zu finden.
In der not erinnerte ich mich an ein ausgemustertes -Scalextric-modell eines -MG- ; dessen speichenfelgen (spritzguss nylon) konnte ich im
durchmesser reduzieren, sodass sie als einsätze in -alu-felgenrohlinge passten. (bild 1-4)

Bild



Die bauteile vor der montage ins modell:

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Die karosserie und das fahrwerk:

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Das modell des Stanguellini:

Bild

Bild

Bild

Bild


Um die baugrösse des fahrzeuges zu demonstrieren, insbesondere die niedrige höhe des roadsters, hier ein vergleich
zu einem -Aston-Martin DB 4 GT -, ebenfalls aus dem rennen 1959.


Bild

Bild


beste grüsse

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 14. Apr 2021, 09:24 


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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 09:46 
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Hallo Claus,

ein tolles Modell und ein sehr inspierierender Bau!
Wie löst du die Chassis Befestigung in der Karosserie bei deinen Modellen?

Viele Grüße
Axel


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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 10:31 
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Hallo Axel,

freut mich wenn der - Stanguellini - gefällt.
Nachdem ich schon vor kurzem zu diesem thema -befestigung- der karosserie /fahrwerk befragt worden bin, nachstehend der text :

Zur beantwortung der methode, wie ich meine befestigung von karosserie und fahrwerk ausführe braucht´s (leider ?) eine längere erläuterung:
in der regel, sehe ich drei schraubpunkte für die befestigung vor, zumeist zwei im vorderwagen, eine im heck.
Das fahrwerk wird an diesen entsprechenden befestigungspunkten, die auf die karosserie abgestimmt sind, verschraubt und gehalten.
Vorgabe ist natürlich, dass du zuvor dir überlegt hast, wie die benötigten befestigungspunkte sich mit deiner fahrwerkskonstruktion,
motorantriebskonzeption oder ggf.beleuchtungseinbau in übereinstimmung bringen lassen.

Das grundsätzliche prinzip der konstruktion ist eigentlich sehr einfach gehalten: zwei hülsen unterschiedlichen
durchmessers und materials werden ineinandergesteckt und verklebt. Sie ergeben zapfenartigen rohrstücke, die dann
- der präzisen montage wegen - auf einer basisplatte fixiert, in die karosserie eingeklebt werden.
Die hülsen, die die schraubzapfen (zylinderstücke) ergeben, bestehen aus einem -aussenrohr- (polystyrol, durchmesser ca. 4-4,5 mm)
und einem -innenrohr-stück aus nylonmaterial, das sich präzise in das aussenrohr einschieben lässt und dort
eingeklebt wird (CA-kleber, dünnflüssig) (innendurchmesser aussenrohr = aussendurchmesser innenrohr).
Der innendurchmesser des nylonrohres ist so bemessen, dass sich in den kanal selbstschneidende schrauben entsprechender grösse eindrehen lassen.
(ich verwende für das aussenrohr bzw.das nyloninnenrohr -bowdenzugkonstruktionen, (bezug über fliugzeug modellbau oder dergleichen)
die bereits masslich, d.h. im durchmesser aufeinander abgestimmt sind)
Die länge der beiden rohrstücke/hülsen wird natürlich durch die gewünschte einbauhöhe, der distanz von fahrwerkoberseite
zu karosserieunterseite bestimmt. Zunächst bestimme ich grob die benötigte einbauhöhe, schneide die rohrstücke in der länge zu.
Der stabilität wie auch der präzision im einbau wegen, fasse ich zwei der drei befestigungspunkte auf einer basisplatte zu einem einbauteil zusammen,
das in die karosserie (in der regel im vorderwagen zwischen der motorebene) kraftschlüssig in den karosseriekörper eingeklebt wird.
(z.b. UHU plus schnellkleber 2k, 5 min.). Um die stabilität der schraubpunkte gegen verwindung zu erhöhen, verbinde ich die beiden schraubpunkte,
die auf der basisplatte montiert sind mit einem querprofil in konstruktionsachse. Der dritte befestigungspunkt wird bei mir in der regel durch eine
auflagerebene im heck gelöst; diese ebenen sind zumeist durch den kit bereits angelegt, sodass man hier nur die -nylonhülse- einbohren muss.

Wenn ich das so ausgerichtet habe, verschraube ich zunächst die beiden befestigungspunkte (bzw. die basisplatte)
mit dem fahrwerk selbst und lege provisorisch die karosserie darüber, um zusehen, welche höhenlage sich ergibt, bzw.
ob jetzt noch korrekturen in der höhenposition = länge schraubzapfen von nöten sind.
(das fahrwerk liegt derweil auf der basisebene im heck auf; (möglichst höhenmässg schon passend, nicht in schräglage).
Passt die höhenlage der karosserie zum fahrwerk, klebe ich die befestigungspunkte samt der basisplatte vollflächig
mit z.b. -UHU-2 k schnellkleber (oder -Stabilit express-) in die karosserie. Dabei ist zu achten, dass sich während der trocknung
des schnellklebers die fahrwerksplatte nicht in der karosserie verschiebt. (längs und querbezug)
Sind diese beiden befestigungspunkte mit deren basis kraftschlüssig mit der karosserie fixiert, trenne ich
fahrwerk und karosserie und wiederhole prinzipiell den vorgang in der dritten befestigungsposition im heck.
Dazu bestimme ich den präzisen befestigungspunkt auf der auflagerebene im heck z.b. (auf resineblock)
und setzte dort eine bohrung, in die die einzelne nylonhülse eingeklebt wird.

Noch ein wort zu den selbstschneiden schrauben: diese sind in der regel jene typen und grössen, die in den handelsüblichen modellen
verwendet werden; entscheidend ist, dass diese in ihrem durchmesser auf den innendurchmesser des -nylonrohrstücks- abgestimmt sind !


Jetzt mal zwei fotos, - unterschiedliche modelle - , die die sache illustieren sollen:

Bild

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ich hoffe, ich konnte helfen...........

beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 12:31 
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Hallo Claus,
wieder superschön, was Du bei diesem winzigen Fahrzeug zauberst inklusive voller Illumination und natürlich maßstabsgerechter Karosserie.
Sitzt die Lichtplatine diesmal unter dem etwas höher angelegten Beifahrersitz?
BTW: Leo hat woanders einen Kalender mit Deinen Bauzeichnungen angeregt. ich wäre für ein Fotobuch mit jeweils einem Kapitel pro Fahrzeug inklusive der Zeichnungen und ein paar schönen Fotos. Ich nehme dann auch eins!
Viele Grüsse,
Thomas


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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 13:07 
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Hallo Claus,

wieder mal ein Modell, welches von Anfang bis Ende durchdacht und geplant ist. Am Schluß steht als Ergebnis wieder ein Wägelchen, auf das man nur neidisch sein kann. Toll gemacht, Glückwunsch. Wieder ein unbezahlbares Einzelstück.

Eine Frage hätte ich dazu. Wie lange dauert es, bis du so ein Auto fertig gestellt hast?

VG
Dieter


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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 13:12 
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-claus- hat geschrieben:
Hallo Axel,

freut mich wenn der - Stanguellini - gefällt.
Nachdem ich schon vor kurzem zu diesem thema -befestigung- der karosserie /fahrwerk befragt worden bin, nachstehend der text :

Zur beantwortung der methode, wie ich meine befestigung von karosserie und fahrwerk ausführe braucht´s (leider ?) eine längere erläuterung:

ich hoffe, ich konnte helfen...........

beste grüsse

claus



Hallo Claus,

vielen Dank für deine ausführliche Antwort.
Eine solide Lösung, die gar nicht so kompliziert ist wie ich beim ersten lesen gedacht habe.
Woher beziehst du die kleinen selbstschneidenden Schrauben?

Viele Grüße
Axel


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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 17:51 
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Hallo die herren;

danke für euere kommentare.........

@ Axel : diese kleinen schrauben solltest du entweder im slotcar-fachhandel, beim modellbaubedarf, oder in gut sortierten baumärkten erhalten.

@ Thomas : du vermutest richtig, die platine drängt sich ins cockpit; sie ist von der sitzfläche abgedeckt.
Leider fand sich kein anderer platz auf dem fahrgestell. Bei den GT-sportwagen der fünfziger jahre, z.b. den Maseratis,
habe ich die platine ebenso in -beifahrerposition- verbaut. Diese fahrzeuge/modelle haben jedoch eine planenartige abdeckung
des entsprechenden cockpitbereichs über dem beifahrersitz, sodass die -auf/ein-sicht- ins cockpit nicht beeinträchtigt ist.
Der -Stanguellini - macht hier leider eine ausnahme.

@ didi : ich baue nicht kontinuierlich an einem modell, manchmal sind mehrere modelle, in unterschiedlichen baustadien, im werden.
Zudem sind zeitliche unterbrechungen immer gegeben, da es neben der bastelei an den slotcarmodellen noch andere lebensbereiche gibt,
die mein zutun benötigen. Und hetze beim bauen will ich tunlichst vermeiden. Damit fällt es mir sehr schwer mit konkreten zahlenangaben dienlich zu sein.
Fazit : es gilt der satz von K.Valentin: kunst ist schön, macht aber viel arbeit.......... :mrgreen:


beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 19:45 
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Hallo Claus,

wie immer astreine Arbeit!

Zwei Fragen dazu: Du verklebst ja die stehenden Träger deiner Chassis stumpf, wenn ich es recht verstanden habe. Die Evergreen-Platten sind an den Rändern/Kanten aber schief und krumm wie nochmal was. Wie bekommst du das rechtwinklig? Gibts da Tricks beim Bearbeiten oder ist das ganz normales fleißiges Handwerk? :)

Und zweitens: Du schreibst vom Motor so, als wäre "X-Slot" ein generelles Trademark für schmal/flach bauende Motoren. Meines Wissens nach ist es aber einfach nur ein Label des Elektromotoren-Herstellers Motraxx für seine Slot-Division. Was verbaust du da also konkret? Einen 143er-Motor?

Merci!


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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 21:03 
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Hallo, claus!

Ist DER aber klein! Im Vergleich mit dem Aston Martin kommt das so richtig raus. Im ersten Moment denkt man, der Fahrer sitzt zu hoch, aber der Vergleich mit dem Originalfoto zeigt: passt alles!

Der Baubericht und auch der anschließende Exkurs: wie immer vortrefflich, das Endergenis ohnehin.

Warum verklebst Du das Polystyrol mit Sekundenkleber? Mit Plastikkleber würdest Du doch eine regelrechte Verschweißung des Materials erzielen?

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 14. Apr 2021, 21:15 
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Hallo Claus,

Stanguellini ist eine faszinierende Marke, die über viele Jahre den italienischen Rennsport beeinflusst hat . Die Firma hat auch Prüfstände für Ferrari und andere Premium Hersteller betrieben.
Ich hatte vor einigen Jahren mal die Möglichkeit, das Museum zu besichtigen .
U.a. habe ich mir damals ein wohl vom Museum aufgelegtes Buch über die Marke gekauft.
Wenn du Interesse an Informationen aus dem Buch hast, melde dich .

viele Grüße

Ralph

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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 07:48 
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Hallo miteinander,

@ Biberle : ich schneide meine profile aus einer plattenfläche. Entsprechende polystyrolplatten (in unterschiedlichen materialstärken 0,5 - 2,0 mm)
beziehe ich aus dem fachhandel für -flugmodellbau. (Strip-Styrene profile verwende ich eigentlich nur, wenn spezielle bauprofile angesagt sind)
Bei materialstärken von 1 mm ist das thema -schnittkante- eigentlich nicht das problem. Ein scharfer cutter und eine präzise schnittkante machen sinn.
Ich schneide die profile der basiskonstruktionen zum chassis nicht unmittelbar auf das gewünschte baumass, sondern mit geringem übermass;
das exakte einbaumass entsteht durch -nachschleifen- der schnittkanten/flächen.

Du hast recht, ich habe mich bei der e-motorbeschreibung nicht präzise ausgedrückt:
der motor hat die bezeichnung: -X-SLOT-GO Race - 14,8 V, hersteller: -Motraxx-, baumasse: 14,8 x 10,8 x 19,4 mm (b/h/l) motorwelle: 1,5 mm durchmesser
bezugsquelle : www.zsconsult.eu

@ Taffy: hast du schon mal versucht, zwei ebenen des polystyrolmaterials, selbst kleinflächige klebeflächen, die mit -CA-kleber verbunden sind, zu trennen.....;
Vor dem verkleben der bauteile schleife ich die kante oder klebefläche an der verbindungsstelle in der regel leicht an.
Ich verwende diesen klebstofftyp, obwohl ich weiss, dass es den speziellen -plastik-kleber gibt. Ich halte den CA-klebstoff für meine belange dennoch
für die bessere wahl. Im übrigen, bei etwaigen ungenauigkeiten läuft der klebstoff (dünnflüssiige variante) in jede fuge der verbindung.


beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 08:22 
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Hallo Claus,
wie sind denn die Probefahrten mit dem Motor verlaufen? Wie fährt sich der z. B. im Vergleich zu den FC 130 Motoren?
Gruss,
Thomas
EDIT: Ich habe mir jetzt mal Motoren auf dessen Ebay Shop bestellt...


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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 10:45 
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Hallo Thomas,

Ich habe, wie du weisst, hier in M. nur eine kleinstteststrecke zur verfügung, daher sind meine aussagen mit gewissen vorbehalten zu werten.
Dies zumal, da verbale beschreibungen von fahreindrücken und motorcharakteristika subjektiv sind.
Was sich für mich als ausreichend zeigt, muss dir noch lange nicht zusagen......
Dennoch würde ich behaupten, es verhält sich hier nicht viel anders als im richtigen motorenbau: drehmoment ist das thema.
Das fehlt dem -Motraxx- X-Slot Go Race natürlich im direkten vergleich zum -Mabuchi FC 130, leistung kommt beim- X-Slot GO Race- aus der drehzahl.
Dennoch schlägt sich der -X-Slot Go Race- prima und ich würde diesen antrieb für den einsatz im masstab 1/32 durchaus in erwägung ziehen,
sofern das modell nicht zu schwer, (z.b. Stanguellini 64 g), das modell nicht für den harten wettbewerb gedacht ist.
Wenn der spass am fahren im vordergrund steht - nicht die absolute leistung - liegst du mit dem motorentyp bei kleinen modellen nicht verkehrt.


beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 11:05 
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Hallo Claus,
kann ich nachvollziehen, vielen Dank für die Info.
Ich bin leider inzwischen komplett bahnlos und müsste den Karton mit den Carreraschienen reaktivieren. Nach der inzwischen abgebauten Holzbahn leider ein echter Rückschritt.
Gruss,
Thomas


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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 11:39 
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ZITAT: "ich baue nicht kontinuierlich an einem modell, manchmal sind mehrere modelle, in unterschiedlichen baustadien, im werden.
Zudem sind zeitliche unterbrechungen immer gegeben, da es neben der bastelei an den slotcarmodellen noch andere lebensbereiche gibt,
die mein zutun benötigen. Und hetze beim bauen will ich tunlichst vermeiden. Damit fällt es mir sehr schwer mit konkreten zahlenangaben dienlich zu sein.
Fazit : es gilt der satz von K.Valentin: kunst ist schön, macht aber viel arbeit.......... :mrgreen:" ZITAT ENDE

Ja, das mit mehreren Modellen gleichzeitig kenne ich. Ein halbes Dutzend liegt mehr, oder weniger gebaut in meinem Hobbykeller. Leider seit Jahren. Angefangene und aufgehörte Modelle werden bei mir dann leider nie fertig. Manche grundiert, andere bereits mit Chassis und fahrbar, aber immer unfertig. Gleiches gilt für meine Bahn. Ziemlich schnell befahrbar, aber optisch sehr bescheiden. Erst in den letzten Monaten komme ich dazu mich intensiver mit dem Hobby zu beschäftigen, z.ZT. sogar sehr intensiv.

Auf Grund deiner immer vollständig erscheinenden Bauberichte hatte ich eben den Eindruck, dass du die Modelle so schnell mal in Stunden aus dem Ärmel schüttelst, was meine Ehrfurcht und Bewunderung natürlich noch mehr beflügelt hat. Bin aber froh jetzt festzustellen, dass auch du nicht zauberst. Das motiviert mich.

Das wird aber sicher auch wieder nachlassen. Ich wechsle aber derzeit immer zwischen Automodellbau und Bahnbau.
Allerdings fängt meine bessere Hälfte langsam an die Nase zu rümpfen und ich muss dann eben einen Mittelweg finden, auch ihre Wünsche zu berücksichtigen. Dazu habe ich ja auch noch mein zweites, zum Glück inzwischen seit Modernisierung nicht mehr so aufwändiges Hobby, mein Koiteich vor der Terrasse.


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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 13:08 
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Hallo miteinander ;

@ Thomas: mir geht eine stationär aufgebaute bahn ab. Keine frage. Nun könnte ich den grössten wohnraum der altbauwohnung zur slotcarbahnzone
zweckentfremden indem ich jegliches mobiliar entferne, denn wer braucht schon sofa, sessel, und bücherregal, alles überbewertet, aber beim rest der familie mache ich mich damit doch sehr unbeliebt. Nachdem die meine bastelei (fast) klaglos erdulden, will ich den haussegen nicht auf´s spiel setzen. :mrgreen:
(aber eines tages kommt auch das, die hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt......) Schau mal diese bahnen an : https://slotmods.com/

@ Didi: deine bemerkung :
didi hat geschrieben:
dass du die Modelle so schnell mal in Stunden aus dem Ärmel schüttelst,

hat mich dann doch zum schmunzeln gebracht. Da täuschen die kompakten bauberichte möglicherweise sehr, weil ich entgegen mancher
gewohnheiten hier meine bauberichte in der regel zu einem -paket - zusammenfasse. Lass dir sagen, da sind einige mehr-stunden im spiel........
Und zu deinem ansporn, ich koche auch nur mit wasser. Da ich mit der bastelei schon einige zeit verbringe, dürfte übung und das berühmte - gewusst wie -
einen grossen anteil am werden eines modells haben.

beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 15. Apr 2021, 16:00 
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Hallo Claus,

ich kannte das Auto 0,0 und habe im Ersten Moment auch an einen DBR made in france gedacht

Aber das fertige Modell......... ist der schnuggelig!

Der gefällt mir mal Mega!

Und dein Modellbau..... da würde ich mich nur wiederholen....... Museumsqualität
Deine Gravuren :bravo

würden nur die Kit Hersteller mal bei ihren Urmodellen so exakt arbeiten!

V.G
LMK


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BeitragVerfasst: 16. Apr 2021, 12:16 
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Lieber claus,

wenn ich da bei Slotmod´s lese:

"Megatracks start at $75,000 and are priced based on size, complexity, and scenic elements. We require a 50 percent deposit of the estimate, with the balance due in monthly progress payments. Track must be paid in full prior to delivery and installation"

(nun ja, wahrscheinlich muss man ja auch die Damen im kurzen roten Minikleid mitbezahlen...), dann lecke ich mir plötzlich nach so einer Bahn auch nicht mehr die Finger.
Zumal, wenn man den Platz dafür hat, der Bau der Bahn selbst ja der eigentliche Spaß ist und einen auf Jahre beschäftigen und erfreuen kann. Ich fürchte jetzt schon den Moment, wo der "Jersey Circuit" fertig sein wird. Zum Glück dauert das ja noch etwas ....

Ich hoffe, Du bekommst bald wieder Zugriff auf Deine nicht stationäre Strecke!

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 16. Apr 2021, 12:22 
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Die Preise von Slotmods sind sicher dem Aufwand des Baus dieser Anlagen geschuldet, in den Anlagen müssen Hunderte wenn nicht Tausende von Arbeitsstunden stecken. Ich empfehle das Video "Painting Coconuts" https://www.youtube.com/watch?v=xoRrZ3v-Lhg!
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 16. Apr 2021, 12:24 
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...der Preis des "Porsche 917 track" liegt bei 125000 Dollar! Das wird ja immer besser!...

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BeitragVerfasst: 16. Apr 2021, 12:25 
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Keine Frage, Thomas. Die Erstellung einer solchen Strecke kostet natürlich einiges an Material und viele, viele Arbeitsstunden. Aber wer will, wer kann sich so etwas schon leisten? Selbst wenn ich könnte, ich wollte es nicht....

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Hallo die herren,

damit hier jetzt nichts durcheinander kommt: mein hinweis auf diese bahnen war als illustration des themas slotcarbahn zu werten.
Nicht mehr, nicht weniger.
Ich will dennoch nicht verhehlen, dass ich mich für diese art der holzbahnen (mit verwundenen fahrbahnebenen) und der partiell reduzierten
bahngestaltung durchaus begeistern kann.
Das diese in handarbeit und in vielen vielen arbeitsstunden erstellten -konstruktionen- ihren preis haben, liegt in der natur der sache.
Lieber Taffy, lass mich doch mal träumen .......und wenn ich wieder mit meiner kleinen -Slotfire- spielen kann, passt es allemal......

beste grüsse

claus

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Na, klar doch, claus. Ich weiß ja, ich hab gut reden....

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