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BeitragVerfasst: 6. Nov 2018, 19:07 
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Hallo miteinander,

nach einer längeren pause ist nun wieder etwas zeit, um mich an den basteltisch zu setzen.
Ich habe einige projekte gleichzeitig gestartet, sodass dieser bericht eher als eine momentaufnahme vom basteltisch
betrachtet werden sollte, denn ein ausführlicher, alle arbeitsgänge schildernder baubericht.
Da sich vieles von dem, was ich hier in zahlreichen bauberichten geschildert habe, gleicht, oder mit geringfühgigen
abweichungen wiederholt, meine ich, nicht alle bauschritte ausführlich besprechen zu müssen.

Die vorgestellten -projekte- entstammen dem themenkreis -Le Mans-, wobei der schwerpunkt erneut auf den GT-sportwagen der 1950-60 iger jahre liegt.
Ich hatte bereits den bau der beiden Maserati 450s spider bzw. coupe hier vorgestellt, jetzt, in ergänzung, arbeite ich an der modellreihe -200-.
Zwei -Maserati-fahrzeuge, die am rennen 1957 teilgenommen haben, fehlen in der (start)-aufstellung.
Bei den beiden fahrzeugen handelt es sich um den 200s #25, und den A6 GCS spider # 26 ; als basis für eine bearbeitung dienten mir im ersten fall
eine resine-karosserie eines 300s (bezugsquelle: Pendle-Slot-Racing, England); für das zweite modell war ein -Forums-mitglied so freundlich,
mir zwei karosserieabgüsse (resine) eines seinerzeit von -Carrera- erstellten modells zu überlassen. Nochmals dank dafür an dieser stelle!........

Der 200s
Neben dem verkürzten radstand zeigt die karosse des 200s vorallem eine geänderte frontpartie, die für die gesamtproportionen
des fahrzuges bestimmend ist. Die resinekarosse der vorlage zeigte zudem eine deutliche -überbreite und baulänge.
Ein griff zu säge war damit unumgänglich; die karosse musste in längs und querrichtung verkleinert werden,
um den originalmassen annähernd zu entsprechen.

Die karosserie vor dem eingriff:

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Die karosserie nach erfolgten schnitten:

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Die karosserie zusammengesetzt und mit abgeänderten details (frontpartie, haube, abdeckung beifahrerposition, aufsatz hinter fahrerrposition)

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Die karosserie grundiert:

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Der A6 GCS/53
Da ich über mehrere resineabgüsse verfügen konnte, die partiell schon in der baulänge und im radstand bearbeitet waren,
beschränkte sich mein tun im wesentlichen auf die überarbeitung der karosse hinsichtlich der gesamterscheinung
sowie der abänderung einiger karosseriedetails. Die grundlagen für meine bearbeitung, samt einiger fotos stellte mir ein
engagiertes formusmitglied zur verfügung. An dieser stelle nochmals grossen dank !

Die ausgangssituation: links das -Carrera-modell, mitte, ein abgussrohling, rechts die basiskarosse, die zuvor noch entlackt wurde.
(die blaue karosse deshalb, da sie die deutlich bessere gussqualität zeigte ....)

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Die gehäuse bzw. die einfassungen der scheinwerfer waren im resineguss nicht vollständig angelegt.
Da ich das modell mit fahrlicht ausrüsten will, wurden in diesem bauzustand die beiden frontlichter bearbeitet.
Auf das ende einer rohhülse wird ein stückrohr grösseren durchmessers geschoben und strinseitig mit diesem verklebt.
Die linse, eine zweiteilige konstruktion entsprechenden durchmessers, wird dann beim endgültigen zusammenbau in diese
fassung eingesetzt und verklebt. Sie deckt die stirn der led ab.
Das rohrhülsenstück wird bereits zum jetzigen zeitpunkt in den zuvor erstellten bohrkanal geklebt und anschliessend eingespachtelt.
Dabei sollte mit der fassung, entsprechend dem original, ein dem kotflügelprofil in der neigung angepasster abschluss entstehen.
( .....was durch zuschleifen der ringförmigen einfassung möglich ist....)

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Die karosserie grundiert, und beide GT´s im vergleich:

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Das Ferrari 166 MM berlinetta coupe´1953
Nicht genug der dinge: auf einer slotbörse konnte ich ein lang gesuchtes modell eines Ferraris, typ F-166 MM erstehen. Leider nur in -RTR- ausführung.
Die werksseitig aufgebrachte lackierung zeigte partiell einige -unebenheiten-. Also lautet ein beschluss, dass die farbe runter muss.
Das modell vorsichtigst zerlegt, um vorallem den eingeklebten vak-form scheibeneinsatz nicht zu bschädigen. Diesen kann man ggf. wiederverwenden,
sofern ich nicht alle scheibenflächen selbst erstelle.
Der ursprüngliche erbauer hatte an mich gedacht, alle bauteile liessen sich ohne verluste trennen, und auch die mässige lackierung
löste sich nach einigen stunden problemlos auf, nachdem ich die karosserie in ein bad mit -Methoxy-Propanol - getaucht hatte.
Es kam eine resinekarosse von hoher qualität zum vorschein; nicht nur die herstellungsqualität als solche überraschte, sondern auch die masstäblichkeit
der karosse überzeugte. Mit ausnahme von bohrungen für die zukünftige fahrzeugbeleuchtung waren keinerlei -eingriffe- notwendig.

Die karosserie des Ferrari nach dem entlacken:

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Die karosserie nach dem grundieren:

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.......und es wird wieder weiter gebastelt.........


grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags:
Verfasst: 6. Nov 2018, 19:07 


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BeitragVerfasst: 7. Nov 2018, 08:55 
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Kommentare fallen schwer, Du zeigst hier eine gleichbleibende, beeindruckend hohe Qualität. Ich habe ja schon viele Modelle in der Hand gehabt, in natura sind die noch besser.
Vielleicht solltest Du einmal eine Sammelaufnahme mit allen Modellen einer Epoche machen.
Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 7. Nov 2018, 14:43 
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Hallo Thomas,

.....gemach, gemach....; ein gruppenfoto der GT´s wird folgen, versprochen.
Aber was ich auf die schnelle anbieten kann, sind zwei modelle auf freier strecke........

Ferrari 250 TR / Aston Martin DBR1, LM`58

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Bild

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 8. Nov 2018, 11:39 
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Hach, claus,

war das denn nötig? Ich habe sofort wieder den Duft der frischen Feigen in der Nase und den Blick auf San Gimignano vor Augen... ;-)

Ich sehe, Du bist wieder in höchstem Maße produktiv. Mich verblüfft immer wieder, wie Du durch heraussägen oder einfügen die Karosserieproportionen so veränderst, dass die Cars hinterher wirklich originalgetreuer, "erwachsener" aussehen. Meine Versuche in dieser Hinsicht waren jedenfalls bislang bei weitem nicht so erfolgreich.

Danke für Deine detaillierte Beschreibung der Scheinwerfer-Konstruktion! Ganz schön aufwendig, wie Du das machst, aber das Ergebnis, kann ich nach eigener In-Augenscheinnahme sagen, überzeugt!

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 9. Nov 2018, 11:35 
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lieber Taffy,
... und ich dachte, du hättest das geräusch der beiden sechs bzw. zwölf zylindermotoren in erinnerung...
Die scheinwerfereinfassung ist nicht so kompliziert, wie das der text möglicherweise darstellt. Es gäbe durchaus die variante, die einfassungen im zuge der spachtelarbeiten an der karosserie anzulegen, aber eine feine hinterschneidung zur aufnahme der linse ist mir so nicht machbar. Die linse ist, wie zu erkennen, aus zwei unterschiedlichen stücken zusammengesetzt. Die äussere gewölbte, klar, die innere flach mit senkrechter strukturierung, mattiert. Da ich dem originalen eindruck möglichst entsprechen will - auch wenn nur im - vitrinenmodus - erkennbar, führe ich die sache so aus.

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 21. Feb 2019, 19:42 
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......ein wenig weiter geht der bau des Maserati A6 GCS ( ......die beiden anderen im bericht erwähnten modelle müssen noch warten....)
Damit es das Le Mans teilnehmerfahrzeug #26 aus dem rennen 1957 werden kann, sind noch einige -karosseriearbeiten- von nöten.
ein foto vom original:

Bild
aus 24 heures du mans, s.300 ; C. Moity / J.M. Teissedre

Zunächst braucht es den aerodynamisch geformten aufbau, der hinter der fahrerposition der karosserie aufgesetzt ist.
Dazu verwendete ich hartes, feinkörniges -Styrodur-, ein ideales baumaterial, das durch seine dichte struktur präzises zuschneiden und schleifen ermöglicht.
In mehreren arbeitsgängen wurde die grobform erstellt, die eigentliche formgebung erfolgt durch zuschleifen des formstücks.
Das fertige bauteil wurde mit CA-kleber auf die (roh)-karosse aufgeklebt.

Bild

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Eine besondere herausforderung stellte der kühlergrill (maske) dar. Beim original bildet dieser den karosserieabschluss,
wobei der kühlergrill selbst nahezu flächenbündig in der ovalen karosserieöffnung liegt.
Da ich nicht über einen geeigneten einsatz verfügte, galt es mit -bordmitteln- auszukommen. Aus einem alten -Maseratiprojekt- hatte ich noch das typische dreizacklogo
als fotoätzteil zur verfügung. Den einsatz selbst formte ich aus 0,35mm kupferdraht zu einer ovalen einfassung (stoss in der bauteilachse verlötet).
In diese form wurde das -logo- sowie die feinen liegenden grillstäbe (aus einem vorhandenen fotoätzteilherausgetrennt) eingeklebt.
Um möglichst dem original zu entsprechen, bedurfte es noch der anlage einer umlaufenden anschlagebene in der karosseriestirn (ovalen kühleröffnung)
entsprechend vertieft angelegt, um die kühlermaske/grill nahezu flächenbündig einbauen zu können.
Zu diesem zweck fräste ich in die karosseriekante / stirn zur kühleröffnung eine umlaufende vertiefung;
diese wurde durch spachteln in mehreren arbeitsschritten zur ausnehmung (grösse ca. 0,5x0,5mm) -modelliert- bzw. präzisiert.

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Bild

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Bild

Die LM´version benötigte eine abdeckung der beifahrerposition. Diese sind in der regel bei den zweisitzigen GT-fahrzeugen der fünfziger jahre
aus einer demontablen plane aus stoffmaterial gefertigt und wurden bei bedarf über die beifahrerposition gespannt.
Der einfachen herstellung wegen, habe ich diese ebenfalls aus dem vorbeschriebenen -Styrodur-material- gefertigt.
Die ansichtskante (rechts vom fahrer aus betrachtet) wurde zur dünnen (ansichts)-kante zugeschliffen.
Nach ihrer farblichen ausarbeitung wird die abdeckung in das cockpit eingeklebt.

Bild

Bild

fortsetzung folgt ........

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BeitragVerfasst: 21. Feb 2019, 22:13 
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Interessanter Ansatz mit dem Styrofoam. Ich hoffe, Du hast Feuer gefangen und machst weiter mit dem Formen!
Wird übrigens ein schnuckliges Modell!
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 22. Feb 2019, 09:47 
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Hallo Thomas,

der extrudierte hartschaum wird im bauwesen als -brandgefährlich- eingestuft, daher hast du durchaus recht, wenn du mich auf
mögliche nebenwirkungen aufmerksam machst ...... :mrgreen:
Ich hatte kein geeignetes material zur hand, also probierte ich doch hier mal den hartschaum aus und muss sagen, der ist durch die
tatsache seiner dichten struktur sogar besser zu bearbeiten als balsaholz beispielsweise.
Die oberflächen der bauteile habe ich mit einer feinen schicht von spachtelmasse -überzogen- und nachgeschliffen,
damit sollte es beim lackieren keine probleme geben.

grüsse aus dem verregneten M.

claus

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BeitragVerfasst: 24. Feb 2019, 18:44 
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Hallo, Claus,
ja nu sahremol, wo ist denn mein Beitrag hin verschwunden? Ich bin mir sicher, dass ich zu Deiner letzten Aktualisierung schon etwas geschrieben hatte. Futsch!
Also, was ich sagen wollte:
Vielen Dank für die aufschlussreichen Detailfotos und die Fortsetzung des Berichts!
Der wunderschöne Grill erinnert mich an den Lancia D50, den ich im Rahmen dieses Beitrags im Jahre 2007 (ist das wirklich schon wieder so lange her?) vorgestellt hatte. Da habe ich den Grill komplett gelötet und ein feinmaschiges "Kühlergitter" dahinter geklebt.
Bild
Die Fotoätzteile hätten sich doch bestimmt auch gut verlöten lassen? Wäre möglicherweise etwas stabiler als eine geklebte Verbindung? Aber das hängt natürlich auch immer vom Einsatzzweck des Cars ab...

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 25. Feb 2019, 10:01 
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Hallo Taffy,

sehr schön ist der grill des Lancia; kompliment !
Die ovale einfassung des grills aus dem draht verlöten, na gut, aber wenn die teilungen durch feinste flachstäbe erstellt werden sollen,
nicht mein ding mit einem lötkolben da zu hantieren.
Ein tröpfchen CA-kleber auf eine nadelspitze, das geht allemal :mrgreen: (.....und hält durchaus......)

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 25. Feb 2019, 11:55 
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Ichsachja, es hängt immer vom Einsatzzweck ab! 8-)
Auf der Fahrt zum Vintage 32-Rennen am Samstag haben wir uns auch über die unterschiedlichen Drahtmaterialien und ihre Verarbeitung sowohl für 1:32, als auch für 1:24 die Köpfe heiß geredet. Drei Leute, fünf Meinungen :lol: ...

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 25. Feb 2019, 18:48 
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ein wenig weiter am Maserati:

trotz elektrischem antrieb, ein auspuff möcht schon sein: aus rohrstücken unterschiedlicher querschnitte zusammengesetzt, entstand
der seitlich am schweller entlang laufende abgasstrang. Die einzelnen bauteile des auspuff sind vor und nach dem schalldämpfer
in das hohlrohr des schalldämpferstücks eingeschoben, was die (längen)-anpassung ans modell vereinfachte.

Bild


Immer wieder die beleuchtung: der -Overdrive-elektronik, baustein ca. 12x12x5 mm (dauerfahrlicht) wurde auf den
chassisboden in beifahrerposition aufgeklebt. Die regelelektronik wird später von der attrappe der abdeckplane (und der -kardantunnelabdeckung) verdeckt.
Die hilfskonstruktion zur lagerung der led´s (d: 3mm, warm-weisston-, kein -xenonfarbton!) ist zweiteilig ausgeführt; in einen querträger,
oberseitig dem gewölbten innenprofil der karosse angeglichen, werden die led´s eingeschoben und mit wasserlöslichem klebstoff fixiert.
( die bohrung für den scheinwerferauslass in der karosse ist stets einen mm grösser als die led-querschnitte, so kann sich das
-chassis- mit der unterkonstruktion -bewegen-)
Dieses konstrukt wird nun in entsprechender höheneinstellung (auf die karosseriebohrungen der scheinwerfer abgestimmt)
an rechtwinklig auf dem chassis stehende schwertartige profile eingeklinkt und mit CA.-kleber verbunden.

Im heckbereich (im foto noch nicht ausgeführt) werden die led´s, rot, (PLCC 2, bauteil, bezug -Conrad Elektronik-) unmittelbar auf das chassis geklebt.
Durch ihre in bezug zur karosseriebohrung eingezogene lage auf dem chassis wird ein in die karosserie einzuklebender dünner plexistab entsprechender länge,
später die -lichtleitung-/verbindung von der led oberfläche zur karosseriebohrung der heckleuchte herstellen.

das foto zeigt die einbausituation vor dem anschluss der led´s.

Bild


Ins cockpit musste die hintere rückwand eingesetzt werden: da die innenwand eine leicht geneigte bogenform erforderte,
fertigte ich eine wandfläche mit CA.-kleber getränktem papierstreifen transparentbogen, 80g) der oberseitig am cockpitrand befestigt wurde.

Bild

Bild


Noch eine passprobe für die fahrerfigur (einschliesslich lenkrad);
dann, bevor es die tage an den farbigen decklack geht, bekam die karosse noch eine dünne silber-metallic schicht verpasst.
( diese verhindert, dass etwaige komponenten der verwendeten 2-k spachtelmasse nach der klarlackierung eine veränderung/verfärbung im farbigen decklack erzeugen.)

Bild

Bild


fortsetzung folgt .........

grüsse c.

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BeitragVerfasst: 25. Feb 2019, 19:57 
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So in Silber sieht der M auch nicht schlecht aus. Hat was von einem frisch gedengelten Silberpfeil. :wink:
Vielen Dank für die Bilder zur Technik, immer wieder interessant.
Wie hast Du eigentlich die Auspuffrohre gebogen?
Gruss
Thomas


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BeitragVerfasst: 26. Feb 2019, 10:01 
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Jetzt, Thomas, hat sich Claus verraten: tatsächlich klopft er die Karossen aus feinem Alublech über eine Holzform. Ganz traditionell im Stil der Carossiers der 40er- 50er-Jahre! :mrgreen:

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BeitragVerfasst: 26. Feb 2019, 11:37 
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Hallo die herren,

da geht es euch nicht anders als mir: wenn ich die silberne lackierung drauf und mit einem 2000 papier angeschliffen habe, der eindruck einer metallenen haut
entstanden ist, dann denke ich, wozu braucht es die rote farbe da noch. Und ein bisschen weiter phantasiert, ersetzen wir die kunststoffmaterialien unserer modellkarossen durch feinblech...........aber halt, wer will schon ein verbeultes slotcar........ :mrgreen:

@ thomas: die teile des auspuffs vor und nach dem grossen auspufftopf/dämpfer sind aus kunststoff-vollmaterial, d: 2 mm, (-Strip-Styrene- rod 080" nr.212);
über heissem wasser erwärmt und händisch in form gebogen.

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 26. Feb 2019, 11:40 
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OK Vollmaterial. Ich habe recht dünnwandiges PS Rohr, das knickt leicht ein beim Biegen. Habe jetzt mit der Laubsäge feine Schnitte und auf der Innenseite der Biegung gesetzt und mit Kleber wieder "verschweisst". Mal schauen, wie das nach Aushärtung hält und wie das aussieht...


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BeitragVerfasst: 26. Feb 2019, 19:44 
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Hallo,

hier gibt es unter anderem auch Polystyrol-Rundprofile in 1,2mm und 1,6mm Durchmesser, welche mit Draht gefüllt sind. Die lassen sich dann sehr schön biegen ohne gleich zu knicken. 1,6mm beim Maßsstab 1/32 wären in 1/1 rund 50mm, also ein durchaus gängiges Maß für Auspuffkrümmer.

https://www.rai-ro.de/kunststoff-profil ... 6c4f0f7d38

Grüße,
Wolfgang

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BeitragVerfasst: 1. Mär 2019, 15:05 
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....... weiter im programm mit einigen details:

die fahrerfigur und ein zuschauer.......rohlinge, (resineguss, 3d-druck kunststoff-oberfläche), grundiert und bemalt ........
(farben -Revell- acqua color acryl farbe)

Bild

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Bild


Der auspuff:

Bild

Bild



Die startnummer: die meisten meiner eigenbauten benötigen decals aus -eigenfertigung-. Ein layoutprogramm zur erstellung,
dann lässt sich von einem -PDF- im laserprint (kopieshop) die vorlage auf eine decalfolie drucken; hier: weisse folie von -ACT- air-color-technik.
Es empfiehlt sich, die blattoberfläche dünnst mit schutzlack zu übersprühen.
Die startnummernkreise werden händisch ausgeschnitten, die kanten der ausschnittform sind anschliessend mit schleifpapier (1200) nachbearbeitet.
Das aufbringen erfolgt unter verwendung eines decal-softeners (z.b. Micro Sol), dennoch kann es vorkommen, dass gewölbte karosserieformen
einen cutterschnitt im decal erforderlich machen, die das anlegen /anpassen des decals an die karosserieoberfläche erst ermöglichen.
Nach trocknung werden solche schnittlinien/flächen zunächst kurz überschliffen (2500) und mit acrylfarbe -übermalt-.

Bild

wird fortgesetzt.......

grüsse, c.

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2019, 09:55 
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........lange hat es gedauert, zugegeben, aber nun ist der Maserati A6 GCS auf der zielgeraden......., sprich ich habe die letzten tage zeit gefunden
das modell fertigzustellen, bevor andere notwendigkeiten erneut in den vordergrund treten.
Nachstehend für die geschätzen mitstreiter hier im -Forum-, (es sind ja offensichtlich leider nicht mehr viele :( ...) und andere leser einige fotos.

Zunächst ein überblick über alle bauteile vor ihrem zusammenbau bzw. dem einbau in die karosse.
Ein wort zu den -verglasungen- und ihre befestigung im/am modell.
Die Le Mans version hat eine durchgehende frontscheibe, kleine seitenscheiben umfassen das cockpit.
Alle scheibenteile im modell sind aus dünnem folienmaterial geschnitten; die frontscheibe ist, soweit ich dies mit geringstem
erwärmen des scheibenmaterials bewerkstelligen konnte, der gewölbten karosseriebasis folgend, in form gebogen.
Alle scheibenflächen sind in eine nutförmige vertiefung in der karosse eingesteckt und dort nach bewährter methode mit
-flüssig-klebstoff- fixiert.

Bild


Das modell nach dem zusammenbau: damit ist ein weiterer -Maserati- aus dem Le Mans rennen 1957 entstanden;
es fehlt damit noch der Maserati 200s, um alle am -Maserati-teilnehmerfahrzeuge in die startaufstellung bringen zu können.
Ich fürchte jedoch, dessen fertigstellung wird auch noch einige zeit in anspruch nehmen.....


Bild

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beste grüsse und allen noch einen schönen sommer......

claus

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BeitragVerfasst: 18. Aug 2019, 21:06 
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Hallo claus

Also ich bin noch da. :-)

Sehr schönes Fahrzeug haste da wieder auf die Räder gestellt. Ich bin immer wieder begeistert, wie du das mit den Scheiben hinbekommenst. Hab das jetzt auch schon paarmal gemacht. Scheiben selbst zugeschnitten. Iss gar nicht so einfach. Und wenn man es dann endlich passgenau geschafft hat, sind sie meistens ganz schön zerkratzt vom festhalten. Wie machst du das denn.
Hab zur Zeit einen Ferrari Testarossa in der mache. Bin auch schon etliche Monate bei. Werde ich hier auch bald einstellen.

Schönen Abend noch, Sven


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BeitragVerfasst: 19. Aug 2019, 07:46 
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Hallo Sven,

...........da gibt es natürlich einige ursachen, warum deine scheiben nach zuschnitt kratzer und arbeitsspuren aufweisen können.
Eine vermutung wäre zunächst, du schneidest auf einer zu harten unterlage, die womöglich vor dem schnitt nicht von -unebenheiten- gesäubert ist.
Wenn sich kleinste -störungen- auf der bastelunterlage befinden, kann es beim schnitt leicht zu eindrücken auf der scheibenfläche kommen.
Desweiteren hat die materialbeschaffenheit (materialstärke, folientyp) einfluss auf das ergebnis; und klar,
wenn die folie dir beim zuschnittvorgang auf der unterlage verrutscht, dann sind kratzer kaum zu vermeiden, wird doch der schnitt selbst,
mit druck ausgeführt. Um ein verrutschen der folie auf der arbeitsunterlage zu vermeiden, klebe ich daher das scheibenmaterial, in der regel
ein nicht zu grosses folienstück, an den rändern allseitig auf die arbeitunterlage, wo ich zuvor die aussenform (die kontur) der scheibe aufgetragen habe.

grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 19. Aug 2019, 21:56 
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Hallo claus

Danke für deine Tipps. Man kann ja nur dazu lernen.
Ich hatte meine zuletzt mit TESA abgeklebt. Da kann man ohne Sorge mit arbeiten, und sieht auch noch alles gut.

Gruß, Sven


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BeitragVerfasst: 25. Aug 2019, 09:08 
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Lieber claus,

wer auch nur einen einigermaßen ausgeprägten Sinn für Proportionen hat, der kann Dir in Deinen Anstrengungen, die Karossen maßstäblich aus zu führen, nur beipflichten. Wenn ich den Carrera-Maserati so in der Hand halte und mit Deinem hier vergleiche, habe ich nicht übel Lust, das Carrera-Car gleich in die Tonne zu ... nein, das tue ich dann aber doch nicht. Aber wie gesagt, die dem Original entsprechende Verkleinerung, die hst so viel für sich, dass ich mich wirklich frage, was die allermeisten Hersteller bewegt, ihre Cars in der Regel als Fettbratzen auf die Käufer los zu lassen. Dies soll jetzt aber keine Diskussion zum Thema Maßstäblichkeit lostreten, die hatten wir an anderer Stelle ja bereits.
Du siehst mich, wie von jedem Deiner Cars, auch von diesem begeistert. Der Kühlergrill kommt wunderbar, nur so am Rande.
Halt Deine Bauberichte bitte bei. Natürlich wiederholt sich einiges, man hat ja irgendwann auch seinen "Stil", wie man baut. Aber lernen kann man bei der Präsentation von jedem der Modelle. Auch wenn es nur noch wenige sind, die in diesem Forum beitragen, ich denke jeder , der hier noch mittut, ist Fan Deiner Cars (also, ich bin es!)
Daher bedauere ich es auch, dass Du uns in letzter Zeit nicht jeden Deiner Schätze hier präsentierst (wie z. B. aktuell den Volvo P1800, den ich leider nur im internationalen Forum finde...)

LG, Taffy

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BeitragVerfasst: 25. Aug 2019, 09:10 
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Ach, noch was : zum Thema Kratzer in Scheiben. Der von mir so geschätzte Bodenglänzer, mit dem ich anstelle des Klarlacks meine Cars endbehandle, wirkt auch auf Scheiben Wunder. Sogar milchige Scheiben bekommt man damit wieder klar.

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BeitragVerfasst: 25. Aug 2019, 11:20 
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Hallo lieber Taffy,

wir haben uns hier und auch bei anderer gelegenheit schon des öfteren darüber ausgetauscht, welche gründe und hindernisse es geben könnte,
bei der gestaltung von modellen/karossen oftmals deutlich vom original abzuweichen, sodass sich so manche tonne mit ausschussexemplaren füllen liesse.
Aber ich glaube, es ist müssig sich darüber den kopf zu zerbrechen, entweder man nimmt es hin, oder wie in meinem fall, man versucht durch
-gestalterische nacharbeit- ein modell auf die räder zu stellen, das in masstab und proportion möglichst dem original nahe kommt.

Den -Volvo- hatte ich bis dato hier nicht gezeigt, habe ich doch den bauablauf - mit ausnahme des endergebnisses - in keinster weise dokumentiert.
Und da hier in erster linie der weg zu diesem von interesse ist, hatte ich es mir bis dato verkniffen, das modell zu zeigen, zumal, wie du richtig
anmerkst, die bauschritte sich doch oft aus anderen beiträgen übertragen lassen bzw. sich gleichen.
Wie dem auch sei: ich will gerne einer vorstellung nachkommen, steht doch der -Volvo- für die tatsache, dass es möglich ist, eine karosse
zu formen, die in masstab und gestalt kaum wünsche an die originalgetreue wiedergabe offen lässt.

beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 25. Aug 2019, 11:51 
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Lieber claus,

ich würde mich über eine Vorstellung des Volvos hier jedenfalls freuen ;-)

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BeitragVerfasst: 25. Aug 2019, 23:29 
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Komisch, ich habe heute morgen nochmal etwas zum Thema Bodenglänzer geschrieben - auf Nachfrage von Horst - jetzt isses weg.
Dann also nochmal (Leider habe ich es nicht gespeichert..). Ich verwende den Bodenglänzer ja schon seit mehreren Jahren für die Endbehandlung lackierter Flächen anstelle von Klarlack bei meinen 1:32ern. Der Glänzer Emsal "Voll-Glanz" ist flüssig wie Wasser, leicht milchig und wird mit dem Pinsel satt und abtropfend aufgetragen. Auf Karos mindestens zweimal, auf Scheiben reicht auch eine Schicht. Abtropfender Glänzer kann einfach mit dem Pinsel aufgenommen werden, es gibt keine Läufer oder Nasen. Das Produkt trocknet in etwa 15-20 Minuten durch und wird dabei klar und glänzend. Die entstandene Beschichtung ist relativ robust, vergilbt auch nach mehreren Jahren nicht und hat sich bei mir gut bewährt. Lediglich die 1:24er mit ihren größeren Flächen lackiere ich mit Klarlack, auch, weil bei Einsatz in Rennserien u.U. die aufgeklebten Spurnummern die Glänzerschicht (samt darunter liegender Decals) abreißen können. M.E. nach wird der Glänzer etwas schneller matt als Klarlack, lässt sich ebenso wie dieser aber mit Auto-Wachs wieder aufpolieren. Der Glanz ist nicht ganz so aggressiv wie mit hochglänzenden Klarlacken, das ist mir persönlich aber ganz recht.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 26. Aug 2019, 06:28 
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Danke, betreffend dem Bodenglänzer
Horst


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BeitragVerfasst: 25. Mär 2020, 18:09 
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Nach langem kann ich nun endlich den schon begonnen baubericht fortsetzen.
Der Ferrari F-166 Berlinetta hat die zielgerade erreicht, dass modell ist nunmehr fertiggestellt.
Ich werde mich in den nachfolgenden fotos und erläuterungen auf meineserachtens wesentliche details beschränken,
daher ist auch dieser baubericht nicht als vollständige dokumentation aller bauschritte anzusehen.

Nachdem ich das modell nun decklackiert vor mir hatte, konnten die weiteren bautätigkeiten angegangen werden.
Zunächst folgte der bau einer -auspuffanlage-. Der auspuff selbst ist aus mehreren einzelstücken zusammmengesetzt.
Alle bauteile wurden aus einem rohrprofil (polystyrol, Strip-Styrene, ca. 1,6 mm durchmesser, hohlwandig) gefertigt,
die bogenstücke durch erwärmen des profils in die entsprechende form gebracht.
(die verbindungen der einzelteile erfolgen durch einstecken von rundprofilen geringeren durchmessers in das rohrstück)

Anschliessend wurden die stücke lackiert bzw. bemalt und an das chassis (befestigungspunkte) geklebt.

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Der vorliegende scheibeneinsatz (vak-form) war bauseits als gesamtform gestaltet und sah keine teilung der frontscheibe vor;
daher wurde zunächst der scheibeneinsatz in seine teilflächen zerschnitten. Dem original entsprechend, ist die frontscheibe im
modell nun durch den einbau eines trennstegs (polystyrolprofil, 0,4/1,0 mm, zwischen oberem und unterem scheibenrahmen)
in fahrzeugachse zweigeteilt ausgeführt.
(beim unteren foto ist die eine hälfte der frontscheibe bereits auf der fahrerseite probeweise eingesetzt)

Bild

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Im weiteren - nach erfolgten lackierarbeiten - wurden alle scheibenteile einzeln, nachdem sie den entsprechenden karosserieöffnungen angepasst wurden,
auf bewährte weise (mit wässriger klebelösung) in der karosserie fixiert.
( das untere foto zeigt die schiebefenster konstruktion der fahrer/beifahrerseite, die einzelnen scheibenstücke sind leicht überlappend in die öffnung
eingestellt und fixiert)

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Das cockpit ist wie immer ein dreidimensonaler einbau; zwischen der heckablage und dem armaturenbretttäger (aus dem kit) bildet ein
aus polystyrolprofil (platte 0,5mm) zusammengesetzter wannenförmiger einbau das eigentliche cockpit.
Dieses -gebilde- ist zugleich die optische abdeckung der beleuchtungselektronik.

Bild


Selten, aber doch wahr, ..... dieser Ferrari wurde von einer frauenmannschaft eingesetzt und gesteuert.

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Dem wollte ich doch zumindest ansatzweise in der gestalt des fahrerkopfes entsprechen !

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Damit zu den bildern vom fertigen slotcarmodell, ein rundgang um´s auto........

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beste grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 25. Mär 2020, 22:21 
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Hallo claus.

Danke für die Vorstellung dieses schönen Ferraris. Ist dir wieder sehr gelungen. Ich bin wirklich begeistert von der sauberen Arbeit.

Gruß, Sven


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