hallo rolf und .............
natürlich erweitere ich die bildserie, mache aber die einschränkung, dass der protagonist an seinem arbeitsplatz verbleibt,
denn ein ausbauen aus dem cockpit ................



zum vorgang des bemalens verweise ich auf ein wunderbares tutorial, bei dem -homer- sich die mühe gemacht hat,
die techniken des bemalens ausführlichst zu beschreiben. dort findest du alles wissenswerte zum thema.
( du findest es in -bahnen und dioramen- , mittlerweile fast am ende der 1.seite )
darüberhinaus kann ich folgende hinweise geben.
zunächst ist die qualität der bemalung nur so gut, wie die figur selbst.
ich will damit sagen, dass eine unproportionierte, schlecht gestaltete figur bei bester bemalung nur ein durchschnittliches ergebnis liefern wird.
die grösse und proportionale stimmigkeit der figur ist aus meiner sicht gar nicht so entscheidend, da ohnehin der einbau und das anpassen
des körpers an die oftmals zu kleine einbausituation den chirurgischen eingriff erfordert. anmerkung: wenn man die fahrerfigur des -ferrari- in ihrer
position am steuer betrachtet, müsste erkennbar sein, dass entweder der herr sehr kurze arme hatte, oder diese noch deutlicher abgewinkelt
sein müssten, wäre der oberkörper tatsächlich richtig gebaut.
worauf ich allerdings achten würde ist, dass kopfgrösse /sturzhelm masstäblich zum fahrzeug gehalten sind. desweiteren prägt,
sofern das gesicht nicht von einem staubtuch verdeckt ist, oder der integralsturzhelm alles verunklärt,
die gesichtsform die figur und details wie beispielsweise bekleidung, brillen usw. tun ein übriges, die figur zu perfektionieren.
in dieser hinsicht sind die figuren von -le mans miniatures- spitzenklasse, sind aber als resinerohlinge nur äusserst schwer zu erhalten.
ich grundiere die figuren zunächst mit meinem grauen standard primer/ füllgrund und schleife dann behutsam etwaige fehlstellen.
wenn ich die oberflächenbeschaffenheit der figurenteile geklärt habe, vereinfacht gesagt, was soll was werden, bemale ich
die sichtbaren flächen der figuren oftmals durch mehrere übereinandergelegte farbschichten unterschiedlicher farbgebung,
wobei ich darauf achte, durch diese art der kontrastierung tiefenwirkungen zu erzielen. als weitere hilsmittel habe ich wasserlösliche
graphit-/ buntstifte in gebrauch, die punktuell feinste abstufungen und übergänge zulassen. ein weiteres augenmerk gilt den
oberflächenausführungen der figurenteile, hier versuche ich natürlich die materialanmutung selbst nachzuahmen. ein rennoverall
hat eine stumpfe matte oberfläche, der sturzhelm ist beispielweise hochglanzlackiert. grösste schwierigkeiten bereiten oft die
brillen oder visire, die in den meisten fällen nicht wirklich transparent gehalten sind. da habe ich auch noch keine befriedigende
lösung gefunden............
ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen.
schöne grüsse
claus