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 Betreff des Beitrags: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 28. Mär 2021, 18:20 
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Hallo,

an meiner Bahn hat sich ja in den letzten Wochen recht viel getan. Das Wetter ist traumhaft schön und so zieht es mich ins Freie, auf meine Terrasse, wo ich ein herrliches Plätzchen zum Basteln in der warmen Frühlingssonne habe.
zwar wollte ich erst einmal meinen Wiesmann fertig stellen und danach den 328 BMW bauen, aber wie das Leben so spielt habe ich mich doch umentschlossen.
Am WE war ich mit einem Freund auf der Bahn und wir haben ein paar meiner Analogfahrzeuge ausprobiert. Am Ende blieben wir an einem SSK und einem alten Bugatti hängen und hatten wirklich viel Spaß damit.
da fiel mir dann ein, dass ich noch einen alten Matchboxbausatz irgendwo in den Tiefen meiner noch nicht ausgepackten Kisten liegen haben müsste.
Kurz, gesucht, gefunden und beschlossen diesen zu bauen, womit ich gleich heute begonnen habe.

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Mein Platz an der Sonne

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Der Bausatz

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Ein Fahrwerk ist schnell gefunden und muss angepasst werden

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Zugeschnitten, Bodenplatte aus dem Bausatz angepasst, beide Teile zusammengeklebt

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passt

So, jetzt wird gegrillt und morgen geht es vielleicht weiter.


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Verfasst: 28. Mär 2021, 18:20 


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 29. Mär 2021, 10:36 
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Hallo Didi,

aus den tiefen einer kiste auf den basteltisch: ein interessantes projekt !
Die position des motors als -inliner- unmittelbar vor der hinterachse mag zwar im hinblick auf das optimale fahrverhalten richtig sein;
ich denke jedoch, du hättest es dir leichter machen können, wenn du anstelle des -voluminösen - Mabuchi FC 130 - einen motor des
bautyps -Slim-line- verbaut hättest, der sich ggf. deutlich weiter in richtung vorderwagen plazieren liesse.
Unter der langen haube des -Aston-Martin - wäre doch platz......... :mrgreen:

beste grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 29. Mär 2021, 13:20 
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-claus- hat geschrieben:
Hallo Didi,

aus den tiefen einer kiste auf den basteltisch: ein interessantes projekt !
Die position des motors als -inliner- unmittelbar vor der hinterachse mag zwar im hinblick auf das optimale fahrverhalten richtig sein;
ich denke jedoch, du hättest es dir leichter machen können, wenn du anstelle des -voluminösen - Mabuchi FC 130 - einen motor des
bautyps -Slim-line- verbaut hättest, der sich ggf. deutlich weiter in richtung vorderwagen plazieren liesse.
Unter der langen haube des -Aston-Martins - wäre doch platz......... :mrgreen:

beste grüsse

claus


Ja Claus, du hast völlig recht. natürlich hat mir die Plazierung des fetten Motors direkt im Cockpit auch nicht gefallen und so habe ich mir den ganzen Vormittag den Kopf zerbrochen, wie ich eine bessere Lösung hinbekomme.
Hier das Ergebnis meiner Überlegungen:

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Daraus ergeben sich jetzt neue Schwierigkeiten, aber diese sind sicher lösbar. Die Welle des Scaleautomotors ist dünner, als die des fetten Mabuchi. Erstens muss eine Verlängerung mit Verbindung für die Welle gefunden werden und zweitens das passende Ritzel und Antriebszahnrad. Da werde ich mich gleich auf die Suche machen. Zuletzt mangelt es mir auch an einer Fahrer- und evtl. Beifahrerfigur, die leider nicht im Bausatz enthalten sind.
Dieses Auto soll endlich mal ein wirklich vorzeigbares Slotcar werden, wenn auch analog.


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 29. Mär 2021, 13:32 
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Hallo Didi,

der französische hersteller -Le Mans Miniature- hat jüngst den Bugatti T 59 aufgelegt;
ich denke, das beispiel gibt dir weitere anregungen zum thema.

Weiterhin viel erfolg beim bauen...........

beste grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 29. Mär 2021, 19:12 
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So, das heutige Ziel ist erreicht, jetzt muss ich aufhören. Viel Arbeit, vor allem Denkarbeit hat das Wägelchen gemacht.
Der Motor dürfte ungefähr an dieser Stelle richtig sitzen und es bleibt Platz für ein vernünftiges Cockpit. Nach Montage der Achsen musste ich leider feststellen, dass der Aston vorn zu wenig Bodenfreiheit hat. Mit dem passenden Schleifer war das behoben.
Im Vergleich mit dem SSK von Mercedes wirkt der Aston Martin allerdings etwas klein, wobei ich mir nicht sicher bin, welches der Autos nicht dem Maßstab 1:32 entspricht. Werde mir mal die Maße besorgen, zumindest mal die Länge vergleichen, wenn ich die Originalmaße auftreiben kann.
Den Motor werde ich wohl einkleben, warte aber bis meine Wellenverlängerung da ist. Leider konnte ich keine brauchbare Verbindung für die 1,5 mm Welle finden und werde deshalb versuchen die 1,5 mm Welle des Motors mittels eines Schrumpfschlauches mit der üblichen 2mm Verlängerung zu verbinden.
Die Reifen sind aus dem Bausatz, so hart das sie nicht zum Slotten geeignet sind. Habe aber schon passende Reifen von Ortmann bestellt.
Wenn das Wägelchen was wird, werde ich mich als nächstes an den Jaguar SS 100 machen, von dem ich auch noch einen Bausatz von Matchbox gefunden habe. Zuletzt habe ich dann noch den SSK, ebenfalls von der Streichholzschachtel.



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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 29. Mär 2021, 19:28 
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habe jetzt nachgesehen und die Maße des Matchboxbausatzes scheinen relativ gut zu stimmen,
Wie befürchtet sind mein SSK und der T 59 wohl als Modell zu groß geraten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 30. Mär 2021, 15:06 
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So,

als Rentner findet man doch immer etwas Zeit und so habe ich mich auch heute wieder mit dem Ulster beschäftigt. Aber, mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Es gibt fast kein Teil, das nicht geändert werden müsste. So mussten die Motorhauben den Radaufhängungen angepasst werden, sonst wäre die Vorderachse zu weit nach vorn gekommen.
Nachdem ich gestern verzweifelt in meinem Fundus nach einem passenden Leitkiel gesucht hatte und diesen montiert habe, musste ich heute die Konstruktion wieder ändern und auch den Leitkiel weiter nach vorne verlegen, da sonst der schöne Chromgrill des Ulster nicht gepasst hätte. Aber auch diese Dinge sind nach Stunden des Überlegens, Zerlegens bereits geklebter Teile und des neu Zusammenbauens gelöst und das Auto nimmt immer mehr Gestalt an.

Jetzt geht es darum möglichst viel des im Bausatz enthaltenen Gestänges für Lenkung, Scheinwerfer und Kotflügel noch irgendwie am Auto unter zu bringen. Auch das wieder eine echte Herausforderung für einen Scratchbuildanfänger wie mich.
Aber die Hauptsache ist, es macht Spaß und die Zeit vergeht dabei wie im Flug und alle wirklichen Sorgen des Alltags sind vergessen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 30. Mär 2021, 20:30 
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Hallo, didi,

ich freue mich über jeden Vorkriegsoldtimer, der den Weg in dieses Forum findet. Und Du hast die richtige Herangehensweise: Spaß soll es machen, den Alltag etwas beiseite drängen, den Geist fordern und individuelle Lösungen hervorbringen. Am Ende steht dann ein selbstgebautes Slotcar, auf das man stolz sein kann.

Gut, dass Du dem Rat von claus gefolgt bist und den Motor nach vorne verlegst.
Du kannst als Ersatzteil aus dem Carrera-Sortiment Motoren mit verschieden langen Antriebswellen bekommen, das sind allerdings die "dicken" Motoren. Vielleicht hilft Dir das weiter:
https://www.rennbahn-benzerath.de/advan ... rera+89205
https://www.jaspeed.com/Motor-Ford-Thun ... ution-2003

Wenn Du den schlanken Motor verwenden willst, und nur die lange Achswelle des Carrera-Motors brauchst (dann hättest Du den Motor zwar übrig, aber allein die Welle, das Antriebsritzel, die Anschlussfeder und das Wellenlager sind schon die 4 EUR wert, die Benzerath fürs ganze Packerl aufruft) dann schau, dass Du Aderendhülsen besorgst mit einem Innendurchmesser von 1,5mm (Durchmesser der Motorwelle des schlanken Motors), die dürften dann außen die 2mm haben, die Du für den Anschluss des Carrera-Teils brauchst. Die Motorwelle vorsichtig einkerben, Welle und Aderendhülse mit Feuerzeugbenzin entfetten, ablüften lassen, Sekundenkleber - sitzt!
Falls das für Dich eine Lösung ist, musst Du nur noch schnell, bevor die wieder geschlossen werden, (mit Schieblehre) in den Baumarkt flitzen, um die Aderendhülsen zu bekommen. Das dürfte fast noch die größte Herausforderung sein. Ach was, lass die Schieblehre zu Hause, kauf Dir ein Döschen mit gemischten Aderendhülsen. Da ist sicher das richtige dabei und brauchen kann man die immer!

Das wäre so meine Empfehlung, vielleicht hat claus ja noch besseren Rat, da er ja mehr Frontmotoren verbaut.

Freue mich auf weitere Ford- nee, Aston-Martin-Schritte! :D

Gruß, Taffy

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 31. Mär 2021, 00:01 
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Hi Taffy,

Danke für die Tipps.
Habe bei Benzenrath bestellt und dazu noch gleich einen Slimmotor von Carrera (in den F1 Fahrzeugen verbaut).
Wenn der passt und auch die 2mm Welle hat, ist das Problem gelöst.

Werde so bald als möglich die Anbauteile, die auch mitlackiert werden verbauen, dann das erste Mal Chassis und Karosse grundieren. Dann wird man sehen, ob ich sauberer gebaut habe, als beim Wiesmann.

Bis demnächst und nochmals Danke an die Tippgeber, die mich mit Lösungsvorschlägen unterstützen.

Wünsche eine gute Nacht
Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 31. Mär 2021, 10:15 
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Hallo Dieter,

in der regel haben die -Slim-line-motoren achswellen von 1,5 mm durchmesser; die im weiteren benötigten -wellenstücke - für eine art -kardan-antrieb
messen 2 mm im querschnitt.
(das benötigte kronzahnrad, auf der hinterachse montiert, hat zur führung der -kardanwelle- in achsposition eine innenbreite von 2,1 mm)
Daher macht es sinn die motorwelle in ihrem durchmesser von 1,5 auf 2,0 mm aufzufüttern; wie bereits von -Taffy- erläutert, geschieht das
am besten mit den -adernendhülsen- mit entsprechenden querschnitten. Ich verbinde die motorwelle und das -kardan-wellenstück-
in dem ich ein längeres -nylonrohrstück- als mantelrohr/verbinder über die kontaktstelle schiebe.
(Das gefummel mit den drahtfedern als verbinder bin ich leid....) Die wellen werden mit -CA-kleber in das nylonrohr eingeklebt.
(hinweis zur verklebung: vor endgültigem verkleben der konstruktion die wellenkonstruktion genau in ihrer länge bestimmen, die einbauposition
mit leichter toleranz einstellen. Auf die montage des wellenlagers (-Cartrix-) nicht vergrssen !)
Je länger das nylon-verbindungsstück, desto präziser und steifer wird die wellenkonstruktion.

Ein aktuelles beispiel zum thema: frontmotor mit welle 1,5 mm, kardanwelle 2,0 mm, lager, mit innendurchmesser 2,0 mm (-Cartrix-,nr. 1116 E)
und hinterachse (2,38 mm) mit kronrad (z.b.-Slot.it GO 27 Al)

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Weiterhin viel spass und erfolg beim bauen..........und, wir halten durch !

beste grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 31. Mär 2021, 23:42 
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Hallöchen,

heute war nicht mein Tag. Zuerst hat mich meine bessere Hälfte für diverse Arbeiten rund ums Haus eingespannt, dann endlich am späten Nachmittag konnte ich mich doch noch an den Basteltisch zurückziehen.
Ich begann die Arbeiten mit ein paar Kleinigkeiten, die mir auch zügig von der Hand liefen. Zuerst habe ich den Schleiferhalter nachgearbeitet, das Loch für den Zapfen gebohrt und den Schleifer angepasst, dann die Räder in der endgültigen Position mittig zur Fahrzeuglängsachse montiert, auf den Hinterrädern die mit der Post eingetroffenen Ortmann Reifen aufgezogen, dann den Kühlergrill angepasst. D.h. ich musste unten am Grill möglichst unauffällig Kabeldurchführungen herstellen, um die Motorkabel ins Innere des Autos zu bringen. So weit, so gut. Das lief wie am Schnürchen und so konnte ich mich recht schnell damit befassen, wie ich die Kotflügel montieren könnte. An beiden Achsen fallen die am Modell vorgesehenen Befestigungspunkte an den Achsen weg, da ich ja Slotcarachsen montiert habe und die unbeweglichen Achsen des Bausatzes entfallen, an denen die Kotflügel normalerweise verklebt werden.
Also eine Alternative erdacht und direkt in Angriff genommen. Hinten, kurz über den Achsdurchführungen an der Karosserie zwei 3 mm Löcher gebohrt,, um dort aus dem Gestänge der Teilehalter des Modellbausatzes je links und rechts eine Stange einzukleben, an der ich die Kotfügel befestigen kann. Vorne ist es einfacher. Dort kann ich über der Achse noch eine zweite Stange in der Achshalterung einklemmen, an der dann die Kotflügel Platz finden. Funktioniert auch bestens, nur die Umsetzung ging gründlich in die Hose. Leider habe ich die Kotflügel zu hoch an den neuen Halterungen angekebt, so dass der Abstand zwischen Reifen und Kotflügel zu groß geworden ist. Zum Glück war der Kleber noch nicht ausgehärtet, und so konnte ich die Kotflügelverklebung wieder lösen.
Morgen werde ich dann einen neuen Versuch starten, die Kotflügel sauber passend zu montieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 1. Apr 2021, 11:42 
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Ach komm, das sind doch keine ernsthaften Rückschläge :D . Das wird schon klappen.

Zwei Dinge fallen mir beim Betrachten der Bilder auf:

- das Motorkabel ist sehr dick. Schau doch mal, ob Du dünneres bekommst, das ist nicht nur unauffälliger, sondern behindert die Drehung des Leitkiels auch nicht so sehr und lässt sich einfacher und flacher führen.
- die schwarzen Achsdistanzen (aus Kunststoff?), die Du verwendest, sind sehr dick. Du bekommst im Innendurchmesser zur Achse passendes Messingrohr im Handel, dass Du als Achsdistanz ablängen kannst, das sieht viel zierlicher und weniger grob aus. Ich gehe mal davon aus, dass Du 3/32" / 2,38mm-Achsen verwendest? Dann such doch mal nach Messingrohr mit 2,4mm Innendurchmesser, Google hilft...das ist bei verschiedenen Modellbauversendern im Programm.

Bitte nicht falsch verstehen als oberlehrerhaftes Gemecker. Du schreibst ja oben, der soll richtig gut werden und da wollen wir Dir doch bei helfen... :wink:

Gruß, Taffy

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 2. Apr 2021, 12:28 
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Taffy hat geschrieben:
Ach komm, das sind doch keine ernsthaften Rückschläge :D . Das wird schon klappen.

Zwei Dinge fallen mir beim Betrachten der Bilder auf:

- das Motorkabel ist sehr dick. Schau doch mal, ob Du dünneres bekommst, das ist nicht nur unauffälliger, sondern behindert die Drehung des Leitkiels auch nicht so sehr und lässt sich einfacher und flacher führen.
- die schwarzen Achsdistanzen (aus Kunststoff?), die Du verwendest, sind sehr dick. Du bekommst im Innendurchmesser zur Achse passendes Messingrohr im Handel, dass Du als Achsdistanz ablängen kannst, das sieht viel zierlicher und weniger grob aus. Ich gehe mal davon aus, dass Du 3/32" / 2,38mm-Achsen verwendest? Dann such doch mal nach Messingrohr mit 2,4mm Innendurchmesser, Google hilft...das ist bei verschiedenen Modellbauversendern im Programm.

Bitte nicht falsch verstehen als oberlehrerhaftes Gemecker. Du schreibst ja oben, der soll richtig gut werden und da wollen wir Dir doch bei helfen... :wink:

Gruß, Taffy


Lieber Taffy,

ich freue mich über das "Gemecker". Es kann nur weiter helfen.
Nachdem Mittwoch nicht mein Tag war, habe ich dann gestern eine schöpferische Pause eingelegt und meiner Frau den Gefallen getan endlich ein paar Sachen im Garten zu reparieren.
Dabei hatte ich einige Ideen, die sich mit deinem "Gemecker" :lol: :lol: :lol: durchaus decken.
Zuerst habe ich diesen häßlichen Leitkielhalter abgebaut und nach hinten verlegt.
Dann kam auch der Gedanke, dass ich irgendwie die Kotflügel befestigen muss und die bisher gefundene Lösung alles andere als befriedigend ist. Dabei fiel mir ein, dass ich vor Jahren einmal das passende Messingrohr für die Achsen gekauft habe, als es im Nachbarort noch einen kleinen Modellbauladen gab. Leider ist dieses Lädchen auch schon seit einigen Jahren verschwunden. Man hätte es doch einfach öfter nutzen sollen, anstatt im Internet zu bestellen.
Heute habe ich mich dann dran gemacht und ein wenig mit dem Messingrohr, an dem ich dann auch in Verbindung mit den Bremstrommeln die Kotflügel befestigen kann. Das Messingrohr muss dazu allerdings auch an der Hinterachse feststehen und darf sich nicht wie normale Achsdistanzen mitdrehen. Auf den Bildern sieht man meine Lösungsansätze. Das Rohr an der Vorderachse wird natürlich noch mit 2-Komponentenkleber bombenfest fixiert.

Der Leitkiel wird nach hinten versetzt, sodass Kiel und Kabel ganz unsichtbar werden. Es bleibt trotzdem noch genug Platz für den Motor im Vorderwagen. Inzwischen sind auch die Teile von Benzenrath angekommen und jetzt warte ich nur noch auf die Adernhülsen, um dann die Kardanwelle montieren zu können.

An der Karosserie hatte ich leider schon ein paar Ausschnitte und Löcher für die vorherige Konstruktion gemacht, die ich jetzt natürlich wieder verschließen muss. Dazu habe ich jetzt erst einmal alles von der Karosserieinnenseite hinterklebt. Jetzt muss eben gespachtelt werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 2. Apr 2021, 16:30 
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Na kiek! Bissken kreativ denken, dann jeht det ooch janz von alleeene! :daumen
Deine Idee zur Kotflügelbefestigung gefällt mir. Voraussetzung ist natürlich, dass sich die Achs-/Kotflügelhalter nicht in der Halterung verbiegen durch das Gewicht der Kotflügel, oder beim Abflug, oder wenn man draufdrückt, .... Aber ich denke, vom Gewicht der Kotflügel her dürfte es wohl kein Problem sein. Verkleben der Achsröhrchen mit der Halterung an der Karo KANN natürlch eine Lösung sein, aber Achtung: dann bekommst Du die Achse nicht mehr entfernt. Vor dem Problem stehe ich gerade bei einem meiner eigenen Renner, den ich mittels anderer Übersetzung und breiterer Achsen performanter machen möchte. Mir wird nichts anderes übrigbleiben, als die Achse mit der Trennscheibe zu durchtrennen...oder ein anderes Car zu bauen :mrgreen:

Jetzt erstmal: fröhliches Weiterbasteln, Eier suchen und die Frau nicht vergraulen :D

Werde weiter beobachten!

Gruß, Taffy

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 2. Apr 2021, 19:52 
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gefällt mir bis jetzt ausgesprochen gut!

so ist scratch.... rumfrickeln bis die Lösung gefunden ist und passt
und gerade das ist es doch was an der Art von Bastelei den meisten Spaß macht

ist jedenfalls interessanter als ne Konserve zusammen zukleben,
außerdem muss es nicht perfekt sein sondern deinem Anspruch genügen

Das wird! Weiter so!

V.G.
LMK


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 3. Apr 2021, 12:51 
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Hallo,

zuerst einmal ein freundliches Danke für die aufmunternden Worte. Das tut richtig gut.

gestern habe ich noch die Bremsscheiben mit 2K Kleber auf die Achsenden (Messingröhrchen) geklebt. Bis heute Morgen war der Kleber ausreichend fest, sodass ich nachfolgend die Kotflügel an die Bremsscheiben kleben konnte.
So habe ich fest sitzende Kotflügel, da die Bremstrommeln (waren ja damals noch keine Scheibenbremsen) sich auch nicht mitdrehen.

@ LMK: Ach ja, meinem Anspruch würde es dann genügen, wenn es perfekt wäre. Leider bin ich noch sehr weit von der Perfektion entfernt. Da kann ich mich, so glaube ich zumindest, schon realistisch einschätzen. Der Anspruch ist aber auch mich mit jedem Modell der Perfektion ein wenig anzunähern. Noch ein weiter Weg, aber der Weg ist in diesem fall auch wieder einmal das Ziel.

Hier die Fotos dazu.

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Auf den Fotos wieder einmal einige Unsauberkeiten, zumal mir gestern auch noch das Chassis gebrochen ist ind ich dieses dann gleich mit 2K Kleber wieder zusammen gefügt habe. Mal sehen, was ich noch korrigieren kann. Die Klebestellen an den Bremsscheiben werden vermutlich nach der Lackierung und Fertigmontage nicht mehr auffallen.
Sobald die Post die restlichen Teile angeliefert hat, werde ich die Technik und anschließend das Cockpit montieren, bevor ich die Lackierung angehen werde. Vielleicht bekommt das bisher gebaute zwischendurch eine dünne Grundierung, damit ich die Unsauberkeiten in der Verarbeitung besser erkennen kann. Leider ist da einiges dadurch passiert, dass ich mehrmals bereits fertige Montagen wieder rückgebaut habe.

Wünsche allen noch ein frohes Osterfest.

Grüßle aus dem Schwabenländle
Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 3. Apr 2021, 16:06 
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Hallo Didi,

deine fahrwerkskonstruktionen, respektive die zugehörigen felgen-achslager-konstruktionen, klasse ansatz !

Ich habe bei einem meiner letzten -projekte- eine vergleichbare felgenkonstruktion gewählt, die in deinem beispiel sogar zur
achslagerung erweitert ist. Zum einen, wollte ich die im kit mitgelieferten felgen verwenden, zu anderen nicht auf
schraubbare achskonstruktionen (2,38 mm) verzichten.

Auf einer basisplatte mit bund (zur achsaufnahme, inbusverschraubung) wird die felge mit seiner planen rückseite kraftschlüssig auf die basisplatte geklebt.
Die schwierigkeit bei dieser bauweise besteht darin, die zentrierung von achse /aufnahme mit dem felgenprofil zu gewährleisten.
(die achse (2,38 mm) wird bei dieser konstruktion mit pressung in eine bohrung (2,38mm) in die felge eingeschoben und gehalten,
sodass zum verkleben (mit -CA-kleber-) die achse präzise zentriert ist)

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beste grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 4. Apr 2021, 13:33 
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Hallo didi,

man muss den eigenen Anspruch ja etwas über sein Können stellen wenn man sich verbessern möchte
niedrig gesetzte Ziele wären ja einfach ;-)


Bei Verklebungen Metall mit Kunststoff , CFK oder ähnlichem finde ich die Klebkraft der üblichen 2K Kleber unzureichend.
Ich würde dir zu Pattex Stabillit raten. Auf angerauter Oberfläche hält dieser bombenfest...
ich kenne zumindest bis jetzt nichts was da heran kommt.

Ist zudem viel schneller Endfest und lässt sich viel besser bearbeiten.


V.G.
LMK


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 4. Apr 2021, 15:41 
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Hallo LMK,

das werde ich beim nächsten Mal berücksichtigen.
Danke!

Mit freundlichen Grüßen
Dieter


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 4. Apr 2021, 15:51 
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Hallöchen Zusammen,

heute ist nicht all zu viel passiert. Wieder geschliffen, noch mal gespachtelt, später wieder geschliffen und grundiert.
Die Wartezeiten damit gefüllt den hinteren Felgen aus dem Bausatz einen Steg mittels eines dünnen Kabels zu spendieren, damit die Ortmänner auch Halt auf den Felgen finden. Im Netz nach einer passenden Fahrerfigur gesucht und bestellt.
Damit ist das notwendige Material jetzt komplett.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 5. Apr 2021, 17:27 
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Hi,

auch heute, am Ostermontag habe ich wieder ein wenig Zeit mit dem AM Ulster verbracht.
Zuerst habe ich eine Cockpitrückwannd gebaut, dann festgestellt, dass die Sitze nicht passen, wenn das Originalcockpit aus dem Bausatz nicht verwendet wird, da sie zu tief im Auto sitzen. Also den Cockpitboden mit Polistrolplättchen erhöht, dort gleich den Kardantunnel mit eingebaut und dann in der Rückwand ein Wellenlager für die Kardanwelle gebohrt.
Die Kardanwelle und Motorwelle habe ich dann mit Schrumpfschlauch verbunden, weil das die schlankeste Alternative der Verbindung ist. Mal sehen, ob das halten wird. Ein Test ist leider. erst morgen möglich, da ich den Kleber, mit dem ich Motor und Cockpitrückwand eingeklebt habe, erst richtig fest werden lassen will.
Und was auch deutlich zu sehen ist, es muss noch viel geschliffen werden, um diesmal ein anständiges Lackierergebnis zu bekommen.
Wie immer ein paar Fotos dazu.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 5. Apr 2021, 17:47 
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Hallo Didi,

mit grossem interessse verfolge ich deinen baubericht.........., das wird ein tolles modell !
Eine frage zum thema - antrieb -: deine verbindung von motorwelle und anschliessendem wellenstück;
ist die verbindung mit einem -schrumpfschlauch- so dauerhaft kraftschlüssig angelegt ?
Ich würde vermuten, die verbindung zwischen den wellenenden ist doch -beweglich- und erzeugt kein steifes bauteil in form einer
durchgehenden -kraft-achse.

vg.c.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 5. Apr 2021, 18:30 
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-claus- hat geschrieben:
Hallo Didi,

mit grossem interessse verfolge ich deinen baubericht.........., das wird ein tolles modell !
Eine frage zum thema - antrieb -: deine verbindung von motorwelle und anschliessendem wellenstück;
ist die verbindung mit einem -schrumpfschlauch- so dauerhaft kraftschlüssig angelegt ?
Ich würde vermuten, die verbindung zwischen den wellenenden ist doch -beweglich- und erzeugt kein steifes bauteil in form einer
durchgehenden -kraft-achse.

vg.c.


Hallo,

ja, da hast du recht. Obwohl ich die Wellen mit dem Schrumpfschlauch auf "Stoß" verbunden habe, ergibt sich da eine leicht bewegliche Verbindung. Das ist aber, wenn ich die Verbindung mittels der mitgelieferten Feder herstelle auch so. Das ist ja eigentlich auch der Sinn einer Kardanwelle. Sie soll kleine Abweichungen im Winkel der Verbindung ausgleichen.
Der Schrumpfschlauch ist allerdings nur ein Versuch. Keine Ahnung ob, und wenn wie lange die Verbindung hält.
Allerdings habe ich alles wieder abgebaut, weil es nicht passte.
D.h., bei den nächsten Bastelversuchen werde ich die Cockpitrückwand noch einmal bauen, dann werde ich mir Gedanken über die Fixierung des Motors machen, denn wenn er mal eingeklebt ist, kann ich ihn nicht mehr ausbauen. Dann muss der Motor passend mit der Hinterachse verbunden werden. Ich baue die Rückwand etwas schhräg ein, dann darf die Durchführung der Welle natürlich nicht im rechten Winkel durch die Wand gehen, sondern der Bohrwinkel muss der Neigung der Rückwand angepasst werden, sonst klemmt die Welle. Na ja, es ergibt sich immer Neues und es muss dann immer wieder auch etwas Neues erfunden werden, um zu einer befriedigenden Lösung zu kommen.
Das ist aber richtig gut für mein inzwischen ein wenig denkträge gewordenes Rentnerhirn. :lol: :lol: :lol:


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 5. Apr 2021, 20:14 
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Hallo Didi,

die motorwelle ist beim slotcar mit frontmotorposition und angetriebener hinterachse als durchgehende achswelle zu denken.
Zumindest ist das für mich die vorstellung, warum ich solche achsverbindungen wie eine baueinheit gestalte.
Da nun mal bautechnisch zwei wellenstücke erforderlich sind, um die motorkraft bis zur querlaufenden hinterachsebene zu führen,
sollte das verbindungsstück möglichst die beiden wellenstücke starr zu einem wellenstück mit horizontaler ausrichtung zusammenfassen.
Bei einigen grossserienherstellern, vornehmlich -Fly-, wird diese verbindung mit spiralförmigen kupplungen/federn gelöst.
Diese verbindungsart wurde aus meiner sicht deshalb gewählt, weil es den ein-/ausbau des antriebstranges erleichtert.
(eine starre welle -ohne beweglungsmöglichkeit in der kupplung- ist deutlich schwieriger zu demontieren, da die verbindung
keine -toleranzen- durch leichtes -biegen- des antriebstranges zulässt...........)
Damit erklärt sich für mich die vorstellung einer -beweglichen- verbindung von motor und achswelle.............

Aber vielleicht gibt es dazu auch andere sichtweisen......

beste grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 5. Apr 2021, 21:50 
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-claus- hat geschrieben:
Hallo Didi,

die motorwelle ist beim slotcar mit frontmotorposition und angetriebener hinterachse als durchgehende achswelle zu denken.
Zumindest ist das für mich die vorstellung, warum ich solche achsverbindungen wie eine baueinheit gestalte.
Da nun mal bautechnisch zwei wellenstücke erforderlich sind, um die motorkraft bis zur querlaufenden hinterachsebene zu führen,
sollte das verbindungsstück möglichst die beiden wellenstücke starr zu einem wellenstück mit horizontaler ausrichtung zusammenfassen.
Bei einigen grossserienherstellern, vornehmlich -Fly-, wird diese verbindung mit spiralförmigen kupplungen/federn gelöst.
Diese verbindungsart wurde aus meiner sicht deshalb gewählt, weil es den ein-/ausbau des antriebstranges erleichtert.
(eine starre welle -ohne beweglungsmöglichkeit in der kupplung- ist deutlich schwieriger zu demontieren, da die verbindung
keine -toleranzen- durch leichtes -biegen- des antriebstranges zulässt...........)
Damit erklärt sich für mich die vorstellung einer -beweglichen- verbindung von motor und achswelle.............

Aber vielleicht gibt es dazu auch andere sichtweisen......

beste grüsse

claus


Wie ich schon schrieb, es ist ein Versuch. Aus dem Irrtum werde ich lernen, oder den Erfolg feiern, wenn es funktionieren sollte. Es scheint mir aus meiner Denkweise heraus die einfachste Lösung zu sein, die Verbindung mit einem Schrumpfschlauch herzustellen.
Ich kenne diese flexible Verbindung aus dem Bootsantrieb. da wird das Getriebe mit der Welle mittels einer Hardyscheibe, das ist auch eine flexible Kupplung verbunden. das schluckt zum einen Vibrationen im Wellenantrieb, und zum Anderen läuft der Propeller weicher an. Das habe ich einfach vom Großen ins Kleine übertragen. Da wir an unseren Slotmotoren wesentlich geringere Kräfte haben denke ich, die Schrumpfschlauchverbindung könnte funktionieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 6. Apr 2021, 08:56 
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Hallo Didi,

bitte, nicht dass du meine ausführungen falsch verstehst; meine beschreibung versuchte meinen bauansatz in theorie und praxis zu erläutern.
Ich bin gespannt, was du berichtest und lasse mich gerne von einer neuen bauvariante überzeugen............

einen guten start in die woche !

vg. claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 6. Apr 2021, 10:40 
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-claus- hat geschrieben:
Hallo Didi,

bitte, nicht dass du meine ausführungen falsch verstehst; meine beschreibung versuchte meinen bauansatz in theorie und praxis zu erläutern.
Ich bin gespannt, was du berichtest und lasse mich gerne von einer neuen bauvariante überzeugen............

einen guten start in die woche !

vg. claus


Alles gut Claus,
du bist der Erfahrenere. Sicher funktioniert dein System hervorragend, aber ich experimentiere gern.
Verstehe dich sicher nicht falsch und werde, wenn mein System nicht funktioniert, deine Konstruktion so gut ich kann nachbauen.
Habe auch noch ein kleines Problem mit dem Schleifer, der Vorderwagen steht mit der neuen Konstruktion zu hoch. Auch da werde ich etwas Neues ausprobieren. Genau das ist es, was für mich den Spaß am Basteln (traue mich noch nicht meine Arbeit als scratchen zu bezeichnen) ausmacht.
Auch möchte ich an der Hinterachse ein verschraubtes Zahnrad verwenden, um ein wenig Spiel (Verstellmöglichkeit) zu haben.

Gruß


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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 6. Apr 2021, 11:25 
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Hallo Didi,

.....dass mit den erfahrungen ist immer so ne sache..........., da ist es sicher gut, um der eigenen betriebsblindheit vorzubeugen,
ggf. andere lösungswege zu erkennen........... :mrgreen:

herzliche grüsse

claus

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 6. Apr 2021, 16:32 
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So, heute habe ich mich nur mit Kleinigkeiten herumgeschlagen.
Erfreulich ist, dass DHL mir die lang ersehnte Bestellung aus den USA gebracht hat, Den Matchbox- Bausatz vom Jaguar SS 100, den es dort trotz der höheren Portokosten wesentlich preiswerter gab als hier in der Bucht. Das wird mein nächstes Projekt nach dem Ulster.
Dann habe ich für den Ulster noch eine weitere Cockpitrückwand hergestellt, mit der richtigen Bohrung versehen und auch gleich wieder beim Verbinden der Welle mit der Wellenverlängerung verschmort.
Dann musste ich feststellen, dass Claus recht hatte und die Verbindung mit Schrumpfschlauch doch nicht funktioniert, da die bewegliche Welle zu viel Spiel hat und deshalb das Achszahnrad nicht sauber antreibt. Dazu hat der Schrumpfschlauch auf der welle Schlupf, sodass keine feste Verbindung zustande kommt.
Jetzt habe ich die Verbindung doch mit der mitgelieferten Feder hergestellt, wobei diese auch nicht ganz steif ist. Muss sehen, wo ich das passende Kunststoffrohr mit 2 mm Innendurchmesser herbekomme.
Leider konnte ich auch keine schraubbaren Achszahnräder mehr in meinem Fundus finden, sodass ich gleich wieder eine Bestellung bei Umpfi aufgeben musste.
Zum Schluß habe ich dann noch den Schleifer schlanker gemacht, sodass das Auto vorne nicht mehr zu hoch ist.
Die Schleiferbürsten habe ich direkt mit den Motorkabeln verbunden. Das funktioniert ganz gut, wenn ich die Bürsten einfach in die Öffnungen am Schleifer einstecke. Die müssen nicht einmal befestigt werden.
Alles in Allem leider kein sehr befriedigender Tag, da ich heute eigentlich vorhatte die erste Proberunde auf der Bahn zu drehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Baubericht Aston Martin Ulster
BeitragVerfasst: 8. Apr 2021, 21:16 
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Seit gestern warte ich darauf, dass mir der Postbote die bestellten ABS-Rohre mit Innendurchmesser 2mm für die steife Wellenverbindung nach Claus Vorbild und auf schraubbare Achszahnräder.

Ausserdem habe ich mir Gedanken über die feste Lagerung des Motors und das Wellenlager gemacht und habe auch hier eine Lösung gefunden.
Der Motor liegt in einer Art Wanne im Chassis (Bild 2). Wenn die Karosserie von oben aufgeschraubt wird, drücken eingeklebte Träger von oben auf den Motor und fixieren diesen (Bild 1), sodass dieser dann unbeweglich festgeklemmt in seinem Bett liegt.
Bei dem Wellenlager verfahre ich ähnlich. Die Welle liegt im Chassis in einem Querträger mit Kerbe. Von oben kommt die Karosserie in deren Cockpitrückwand ebenfalls eine Kerbe eingearbeitet ist. Sobald Chassi und Karosserie miteinander verschraubt werden liegt die Welle unverrückbar in dem entstandenen Lager. (Bilder 3-5)

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