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BeitragVerfasst: 18. Nov 2010, 23:29 
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Wird der Alltagsstress zu groß, legt die Bastelwut erst los....Was gibt es besseres zum Ausklinken aus dem Alltag, als Slotcars zu bauen. Mir fällt nichts ein...
Die Stromlinie hat es mir angetan, der Birkin-Bentley muss weiter zurückstehen....mein nächstes Projekt ist die Auto-Union Stromlinien-Limousine, mit der im Jahre 1935 Rekordfahrten in Italien und Rennen auf der Avus bestritten wurden. Hierzu wurden die Auto-Union Typ-B-Rennwagen weiter gewichtsreduziert (um 80kg!) und mit Aluminium-Radabdeckungen versehen. Mit diesen Wagen wurden Rekorde über den fliegenden Kilometer und die fliegende Meile von über 320 km/h gefahren, wohlgemerkt, auf einer „normalen“ Autobahn in Italien! Zu einer Zeit, als der Geschwindigkeitsweltrekord auf den Salzseen in Utah gerade mal 100 km/h höher lag. In den Fahrzeugen mit geschlossenem Cockpit war es extrem heiß und laut. Und gefährlich. Hans Stuck wäre bei einem Rennen in Tripoli beinahe in einem solchen Wagen mit geschlossenem Cockpit verbrannt. Ein Feuer war im Motorraum ausgebrochen, dies zerstörte die Bremsseile, so dass Stuck den Wagen nur mit Mühe anhalten konnte. Im letzten Moment konnten Feuerwehrleute den aufgrund einer Rauchvergiftung nahezu bewusstlosen Rennfahrer aus seinem brennenden Gefängnis befreien....
Hier ein Foto des Prototyps mit komplett abgedeckten Rädern. Bei den in den Rennen verwendeten Wagen wurden dann wohl normale Speichenfelgen verwendet, zumindest habe ich keine anderen Bilder gefunden.

Bild

Es gibt von diesem Wagen ein Resinekit von Tertre Rouge, das mir formal recht gut getroffen erscheint und eine GFK-Karosse von Dave Jones, die mich mit einem unschlagbarem Preis (12,5 Pfund) lockte.
Mit dem Hinzufügen von ein paar Gravuren fing es mal wieder an. Wer mich kennt, weiß, was nun wieder kommt......

Bild

Bei näherem Hinsehen gefiel mir die Dave-Jones Karosse dann nämlich doch nicht, mir erschien der Radstand zu lang, das ganze Gefährt zu lang gestreckt.

Bild

Also kurzerhand zur Säge gegriffen und 2mm mittig herausgetrennt.

Bild

Wieder verbunden mit Sekundenkleber, von innen zur Verstärkung eine Lage von dem dünnen Flies, mit dem Disketten ausgelegt sind. Das ist extrem saugfähig und gibt eine sehr stabile Verbindung. Verspachtelt und verschliffen, so machte sich das ganze dann schon ganz gut und die Proportionen gefielen mir schon besser. Hat ein wenig was von einem Batmobil...
Danach habe ich mich vor weiteren Arbeiten an der Karosse erst an den Chassisbau gegeben, eine kluge Entscheidung, denn es stellte sich heraus, dass im Frontbereich noch weitere Veränderungen nötig waren, um die Karosse richtig, zumindest nach meinem Formempfinden, platzieren zu können. Das Chassis besteht wieder aus Platinenmaterial, der Motorhalter ist ein umgebauter Halter eines alten Schöler-Chassis. Die Vorderachshalterung besteht diesmal aus einem Messing-Röhrchen. Die Räder sind die Vintage-Wheels von PenelopePitlane, die ich sonst mit Speichenfelgen-Einsätzen versehe, hier mit Radabdeckungen des gleichen Anbieters, poliert und klarlackiert. Reifen von Ortmann. Leider sind die Räder insgesamt etwas zu groß.

Bild

Zurück zur Karosse: zwei Streifen aus dünnem Alublech mussten eingefügt und verspachtelt werden.

Bild

Dann gefiel mir die schmale Vorderachse nicht mehr. Also vordere Radverkleidungen mittels unterlegtem Platinenmaterial weiter nach außen gebracht, vorne seitlich zwei Löcher gebohrt und als „Aufbauhilfe“ für die Spachtelarbeiten und zur Gewichtsreduzierung (Spachtel wiegt!) Stücke von einem dünnen Plastikstiel eingeklebt. (Relikt eines „Sommermärchens“...)

Bild

Das ganze verspachtelt: ja, so gefiel es mir besser. Einen Einfüllstutzen vorne hatte der Auto Union nicht, also weg damit.

Bild

Ich habe dann so ein wenig vor mich hin spintisiert: wie kann man wohl 80kg Gewicht an solch einem Auto sparen? Da kam mir die Legende der Mercedes-Silberpfeile in den Sinn, Ihr wisst schon, die Sache mit dem heruntergeschliffenen Lack, der auf der Waage die zwei entscheidenden Kilo zum Erreichen des Gewichtslimits brachte. Also dachte ich mir: das könnte bei diesem Rekordwagen ja vielleicht auch so gewesen sein. Daher habe ich zur Darstellung von nacktem Aluminium wieder die bewährte Kombi Chrom-Effekt-Lack und Bodenglänzer verwendet.
Der Decal-Job war überschaubar. Da ich die Rekord- und nicht die Rennversion baute, blieb es bei dem Auto-Union-Emblem auf der Kühlerhaube, Startnummern waren nicht nötig..

Bild

Einen Fahrer gab es zu der Dave-Jones Karosse nicht, also einen selbst gegossen, mit Kopf und Lenkrad versehen und den Innenraum gestaltet. Das habe ich diesmal einfach gehalten, denn die Fenster sind so klein, dass man ohnehin keine Details sieht. Ich habe hier nicht den Anspruch so manchen Modellbauers, dass auch unter der Oberfläche, wenn auch nie wieder sichtbar, sich detailgetreue Nachbildungen von irgendwas befinden müssen.
Den Kühlergrill habe ich wieder selber gelötet, immer wieder spannend, man weiß nie genau, was dabei herauskommt. Der Vergleich der Rekordlimousine mit der normalen Rennversion zeigt, dass der Rekordwagen eine deutlich kleinere Kühleröffnung hatte. Das brachte in Versuchen eine um 4 km/h höhere Endgeschwindigkeit!
Was blieb sonst noch zu tun? Auspuffrohre aus dünnem Alurohr einkleben, Fahrer einsetzen. Scheiben zuschneiden und mit Pattex Repair extrem einsetzen. Nicht so gut gelungen, das Pattex ist zu dick und zäh. Gravuren nachmalen. Heck detailieren. Fertig....

Bild Bild



Bild

Hoffe, er gefällt Euch,
Gruß, Taffy

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Verfasst: 18. Nov 2010, 23:29 


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 06:46 
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Saucooles Gefährt, Respekt an was für Exoten du dich immer ran wagst, fast wie Carrera die ja Sowas jetzt in 124 auf den Markt bringen. Was mal schön wäre is ein Gruppenbild deiner Oldies, das würd ich gerne mal sehn.

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Grüße vom Peter aus Franken


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 09:12 
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hallo taffy,

grosses kino. einfach erstaunlich, dass die -bastelwut- solche ergebnisse ermöglicht.
selten aber wahr. ich freue mich schon auf weitere bildberichte. :bravo

schöne grüsse

claus

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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 09:39 
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Hallo Taffy,

wieder mal ein sehr schöner Exot, den du da auf die Räder gestellt hast. :daumen
Die Lackierung sieht wirklich sehr vorbildgetreu aus.

Gruß Homer


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 10:01 
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:daumen2

besser als das Original, das durch seine ovalen Räder eher wie eine Comiczeichnung aussieht... Wo du auch immer diese Exoten ausgräbst... Super!

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Schöne Grüße,
Andi


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 11:13 
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Hi Taffy,

tolle Nummer, dieser Wagen. :bravo :daumen :bravo
Man kann immer wieder Ideen und Tricks aus Deinen Projekten herausziehen, das finde ich super!
Und die Lack-Emsal-Kombi zeigt bei diesem Auto richtig schön seine Qualitäten. Bin begeistert.

Der kleine Pöppes am Heck ist der Anlasser, richtig? Wie hast Du den gebaut?
Und zeig uns doch noch ein Bild vom Kühlergrill.

Viele Grüße.


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 11:24 
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Hallo !
Sehr gut gelungen, ich steh ja auf die Auto Unions.
Aber die Legende mit der abgeschliffenen Farbe bezog sich meines Wissens auf die Mercedes Silberpfeile.
Viele Grüße
Wolfgang

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Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir
da vorne ist ne Taverne, da tausch ich das Ding gegen Bier


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 13:17 
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Superb taffy! Quite superb!!

Graham.


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 19:01 
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Servus taffy,

absolute Extraklasse deine auswahl an historischen Fahrzeugen. Einen Super Wagen hast du dir da wieder ausgesucht.
Interesant auch (aus heutiger sicht) die Forstellung mit über 300 km/h auf Bremsseile vertrauen zu müssen. :schwitz

Viele Grüße
Eisenhein


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 21:13 
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Freut mich, dass der Auto-Union Eure Zustimmung findet!

@ pet-tho: da ich im Moment leider keine Möglichkeit habe, mehrere Cars schön zu präsentieren, musst Du Dich gedulden, bis meine Bahn wieder steht. Ich hoffe, mit dem Bahnbau im Winter beginnen zu können. Sind bis jetzt 12 selbstgebaute Vorkriegs-Renner.

@ankman: leider kenne ich von dieser Ausführung (mit den abgedeckten Rädern) nur dieses eine Foto, das den Wagen in der Totale zeigt. Bilder von der Version mit normalen Speichenfelgen gibt es ja mehrere im Netz. Die Verzerrung hat, wenn ich mich recht erinnere, mit der Verschlussgeschwindigkeit des Fotoapparates zu tun. Ich habe das mal genau gewusst, vielleicht weiß ja jemand genaueres dazu?

@Gniebel67: Ein Bild von der Front reiche ich hiermit nach:

Bild


Ja, der Pöppel am Heck ist die Starterwelle, auf die der (externe) Anlassmotor aufgesteckt wird. Die Karosse hat einen Ansatz für die Starterwelle, leider ist mir beim Aufbohren desselben der Bohrer „weggelaufen“, so dass ich mir anders helfen musste – worüber ich im Nachhinein froh bin. Ich habe das Heck flachgeschliffen und eine auf 2mm gekürzte Aderendhülse kragenseitig aufgeklebt und mitlackiert. Da hinein habe ich einen Stahlstift geklebt, den ich in der Längsachse mit einer feinen Trennscheibe so angeschliffen habe, dass der Zapfen, auf dem der Anlassmotor arretiert, angedeutet wurde (verständlich? Sonst mache ich eine Zeichnung).
Im Original ist die Starterwelle kürzer und ich wollte das auch erst so bauen. Dann habe ich mir den Wagen angeschaut und dachte: der hat etwas von einem gefährlichen Insekt. Da war mir klar, dass die Anlasswelle länger werden musste....

Bild

@betz: klar ist das die Mercedes-Legende (das schreibe ich ja auch), aber ich lasse bei meinen Eigenbauten gerne der Fantasie etwas freien Lauf und dachte mir hier: wie haben die trotz umfangreicherer Verkleidungen 80kg gegenüber der Rennversion gespart? Warum nicht da auch ans „Lackabkratzen“ denken? Das rechtfertigt doch erst die schöne alufarbene Lackierung!

@Eisenhein: und die Reifen des Rekordwagens hatten nur 1(einen!) mm Profil...

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 21:20 
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Sehr schöner "Lucca".

Bei mir steht das Avus Modell als nächstes an, ich werde dann aber auf das von TRRC zurückgreifen.

Das mit dem Anlasser würde mich aber auch mal interessieren.


joustel

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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 21:33 
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Taffy hat geschrieben:
Die Verzerrung hat, wenn ich mich recht erinnere, mit der Verschlussgeschwindigkeit des Fotoapparates zu tun. Ich habe das mal genau gewusst, vielleicht weiß ja jemand genaueres dazu?


Das hat mit der Verschlussgeschwindigkeit und mehr noch mit der Verschlussart zu tun. In dem Fall war das ein Schlitzverschluss (im Gegensatz zum heute üblichen Zentralverschluss) der von unten nach oben läuft. Die obere Seite der Räder ist deshalb schon ein Stück weiter als die untere.

Gruß Homer


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BeitragVerfasst: 19. Nov 2010, 22:44 
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@ Homer: vielen Dank für die Aufklärung, genau das war es, der Schlitzverschluss! Es gibt da ja teilweise tolle Bilder aus den Anfängen der Motorisierung!

@joustel: ah, da interessiert sich noch jemand für die Geschichte der Auto-Union-Rennwagen! Das ist ja schön! Der Tertre Rouge-body ist glaube ich etwas näher an der Form des Originals. Ich habe die aber noch nicht in der Hand gehabt, nur eine Adler-Limousine, glaube ich, die hatte aber eher 1:30 statt 1:32.

Zur Erhellung der Anlasserwellenkonstruktion eine kleine Zeichnung (das konnte ich auch schon mal besser...)

Bild

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BeitragVerfasst: 20. Nov 2010, 18:21 
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Hallo Taffy,
ich bin mal wieder von deinen modellbauerischen Fähigkeiten beeindruckt :daumen . Alles super sauber, sauberes finish, aber irgendwie irritieren mich die Proportionen… :shock:

Ich habe mal im www nach weiteren Bildern und Infos gesucht und bin zum Teil fündig geworden. Die folgenden beiden Bilder werden dem Geschwindigkeitsrekord 1935 in Lucca zugeordnet:
http://www.flickr.com/photos/fine-cars/ ... 753356848/
http://www.flickr.com/photos/fine-cars/ ... 753356848/
Die Bilder zeigen eine veränderte Variante der Typ B, ein kleinerer Kühlergrill und verdeckte Hinterräder.

Im 1:43 Maßstab gibt es ein Typ B Modell mit einem o.g. Foto als Diorama.
http://www.modelltoys-austria.at/shop/i ... ?cPath=377

In Leipzig wurde ein Typ B von einer Meisterschule für Karosserie- und Fahrzeugbau nachgebaut, da es keine Originalteile und Zeichnungen mehr gab hat man sich auch nur an den alten Bildern und Filmen orientiert.
http://www.derzwickauer.de/automobilmus ... typ_b.html

Je länger ich die Bilder miteinander vergleiche, dann wirkt dein Modell zu lang – eher wie ein Fugzeugrumpf. Vielleicht liegt es an den übergroßen Rädern… :roll:
Wenn ich den Leipziger Nachbau sehe, wirkt der Radstand trotz kleinerer Räder kürzer und das gesamte Auto gedrungener.
Ich denke die 2mm Kürzung hätte noch größer ausfallen können.
Die Front von deinem Modell im Vergleich mit dem Foto aus Lucca ist sehr stimmig.

Ich finde deine Vorkriegsmodelle immer wieder genial und bin schon gespannt auf das Gruppenfoto. :-)

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Gruß aus Niedersachsen

Peter


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BeitragVerfasst: 20. Nov 2010, 20:04 
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Hallo, PreeT,

vielen Dank für die zusätzlichen Links, die kannte ich nämlich noch nicht! Besonders interessant fand ich die Zwickauer Seite.

Die Proportionen sind in der Tat nicht einfach richtig darzustellen. Wenn man von diesem Blueprint ausgeht, müsste der Wagen in 1:32 einen Radstand von etwas über 100mm haben.
Ich habe ihn schon deutlich weiter gekürzt (Radstand 90mm), ich denke aber, die Karosse ist vom Höhenmaß deutlich kleiner als 1:32. Dadurch wirkt der Wagen im Vergleich zum Original zu breit, zu lang und zu flach. Räder und Achsbreite haben, verglichen mit dem blueprint, nämlich das korrekte Maß.
Seis drum, mir geht es bei meinen Cars auch nicht um die absolut maßgenaue Wiedergabe, sondern um den kreativen Prozess. Ich erlaube mir einfach Abweichungen zugunsten dessen, was mir gut gefällt (siehe Starterwelle). Und wenn ich mir den so von oben ansehe...

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 20. Nov 2010, 23:35 
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Hallo Taffy,
die Seite mit den Blueprint kannte ich nicht. Leider sehe ich auch keine Längenangaben, aber man könnte ja das Verhältnis abgreifen (Höhe : Breite : Achsabstand ca. 1,0 : 1,4 : 2,4 ) und auf dein Modell beziehen.
Taffy, ich hoffe du verstehst mich nicht falsch, ich will dein Modell nicht schlecht machen, es ist wunderbar und liebevoll, detailliert erbaut und fertig gestellt worden, es geht mir um die Verhältnismäßigkeit der Modellgrundlage, der GFK-Karosse.

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Gruß aus Niedersachsen

Peter


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BeitragVerfasst: 20. Nov 2010, 23:43 
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Hallo Taffy,

zuerst mal möchte ich gratulieren zu dem tollen Modell :bravo . Nach betrachtung der Fotos aus dem Web muß ich sagen das ich die Variante mit den verkleideten Hinterrädern unglaublich spannend finde. Mit deinen Modellen hast du doch tatsächlich mein Interesse an den Vorkriegsrennern geweckt (ich habe mir heute einen Typ D in 1/32 von Matchbox zugelegt) ich weis zwar noch nicht, wann ich dazu komme, aber das Modell liegt schon mal im Bastelkeller :mrgreen: .
Daher möchte ich auch kein Erbsenzähler sein (zumal ich selber noch viel Luft nach oben habe) aber ich muß mal fragen ob das am Foto liegt oder ob ich nen Knick in der Optik habe?
Das in der Draufsicht rechte vordere Rad steht etwas weiter ab, oder?

Beste Grüße,

ecki

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Die wirklich guten Fahrer haben die Fliegen auf den Seitenscheiben (Walter Röhrl)
http://www.spf-slotracing.de/
http://www.backwoods-slotcar-racing.de/


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BeitragVerfasst: 21. Nov 2010, 01:18 
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Hallo Taffy,

nichtwissend welche Bilder dir zu Grunde liegen, habe ich mal ein bisschen gestöbert und die hier gefunden:

http://i183.photobucket.com/albums/x207 ... 552426.jpg

http://i183.photobucket.com/albums/x207 ... 3-AU-3.jpg

http://themotorlobby.files.wordpress.co ... =500&h=362


Maßangaben:

http://www.histomobile.com/dvd_histomob ... Type_B.htm


Und dann noch eine Frage in eigener Sache.
Du schreibst, dass die Felgen von PenPit sind. Sind das dann 4 Felgen oder muss ich die doppelt ordern? Ich sehe bei denen keine Mengenangaben (im Gegensatz zu TRRC).

joustel

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BeitragVerfasst: 21. Nov 2010, 14:17 
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@PreeT:
PreeT hat geschrieben:
Leider sehe ich auch keine Längenangaben, aber man könnte ja das Verhältnis abgreifen (Höhe : Breite : Achsabstand ca. 1,0 : 1,4 : 2,4 ) und auf dein Modell beziehen.
Taffy, ich hoffe du verstehst mich nicht falsch, ich will dein Modell nicht schlecht machen, es ist wunderbar und liebevoll, detailliert erbaut und fertig gestellt worden, es geht mir um die Verhältnismäßigkeit der Modellgrundlage, der GFK-Karosse.

nein, nein, das habe ich auch nicht falsch aufgefasst. Du hast ja mit der grundsätzlichen Kritik an der Maßstäblichkeit der Dave Jones-Karosse recht. In dem Punkt ist sicher die Karosse von Tertre Rouge besser. Nur mir persönlich war das jetzt halt nicht so wichtig.
Bei der Blaupause ist der Maßstab 1:24 angegeben, damit kann man das gut umrechnen.

@ecki: Die Differenz rechts/links beträgt vorne etwa 0,5mm, der Eindruck verstärkt sich jedoch zum einen aufgrund des Schattens, den der Blitz geworfen hat und zum anderen, weil auf der in Fahrtrichtung linken Seite der Flügel hinter dem Vorderrad etwas tiefer ausgefräst ist.

@Joustel: die Bilder aus dem photobucket-Album habe ich erst nach dem Bau gegoogelt, das aus den motorlobby-files kannte ich schon vorher. Die Maßangaben aus der Histomobile-Seite stimmen ziemlich genau mit den Werten der Blaupause überein, wenn Du Deinen "Lucca" baust, kannst Du Dich darauf also verlassen.

Die Felgen liefert Penelope Pitlane paarweise, bei den Radabdeckungen sind in der Packung5 Stück drin. Achtung: die Räder ohne Bremstrommelimitation, wie ich sie vorne verbaut habe, sind bei PP jetzt nicht mehr im Programm. Vom Maß her entsprechen die V-Felgen jedenfalls 19´´, also dem Originalmaß.

Gruß, Taffy

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