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BeitragVerfasst: 15. Mai 2019, 16:50 
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Für die am 25.5. beginnende Saison der Classic Formula Days baue ich derzeit einen Ferrari 312T3 auf.

Vor einiger Zeit habe ich einen Kit der Firma BlueTank für kleines Geld bekommen.

Bild

Der BlueTank-Ferrari ist die x-te Wiederauflage eines 1979 von Nitto herausgebrachten Kits, das vom Hersteller selbst mehrfach in überarbeiteter Form neu aufgelegt wurde und dann in den 80ern zuerst bei Entex, dann bei BlueTank im Programm war.
Der Kit ist recht einfach gehalten, mit einem Batteriefach und einem beiliegenden kleinen Motörchen hätte man das Car allerdings sogar zum Fahren bringen können.
Der Maßstab ist 1:28, damit leider etwas zu klein. Auf das schöne, alte Plafit-Formel-Chassis, das ich auftreiben konnte, passte der body jedoch so einigermaßen, so dass ich mich entschlossen habe, das Car ohne Verbreiterungsaktionen aufzubauen. Die Arbeiten im Heckbereich werden schon umfangreich genug….

Ich habe mit dem Chassis begonnen. Es handelt sich um ein ungefedertes, aus mehreren Messingteilen zusammengesetztes Chassis, auf das eine Karosserie mit „Wackel“ befestigt werden kann. Da in den Classic Formula Days jedoch die Karo mit dem Chassis fest verbunden sein muss, habe ich die „Wackel“-Elemente alle ausgebaut.

Bild

Da das Chassis noch aus einer Zeit stammt, in der Kugellager noch nicht so gängig waren, gleichzeitig die Breite des Cars laut Reglement nicht über 78mm liegen darf, musste ich einige Modifikationen vornehmen. Die hinteren Gleit- gegen Kugellager zu tauschen, war dabei das leichtere Spiel. Mehr Kopfzerbrechen machte mir der Umbau an der Vorderachse.
Diese ist wunderschön aus verschiedenen Messingelementen aufgebaut, die endständig verschraubte Träger für die Vorderachslager umschließen. Mit den originalen Gleitlagerbüchsen und den, dem Kit beiliegenden Rädern kam ich jedoch auf über 80mm Breite. Wollte ich die Kugellager, die jeweils einen Bund von 1mm besitzen, von außen einsetzen, dann hatte ich ein zusätzliches Problem.
Natürlich hätte ich deutlich schmalere Räder verwenden können, aber das sieht bei einem 70er-Jahre-Formelcar nicht so toll aus.
Also habe ich die Radlagerträger erstmal auf 6mm aufgebohrt, damit die Kugellager hineinpassten und dann die Lager von der Innenseite her eingesetzt. Da sind sie dann aber natürlich nicht über die Achsdistanzen abgestützt. Also eine passende Messinghülse angepasst, die auf die Achse genau zwischen den Lagern aufgeschoben werden sollte. Hatte ich mir so gedacht, ging aber nicht, denn die unteren Verschraubungen des Achsträgers waren im Weg – die Achse war mit Hülse zu dick. Also habe ich jeweils rechts und links auf die Achse kurze Messinghülsen aufgelötet, die die Radlager nach innen hin abstützen.

Bild

Mit geringfügig verschmälerten Felgen passt das jetzt. Die Vorderreifen sind erst einmal auf Maß geschliffen und werden noch versiegelt und die Kanten gebrochen.

Hier sieht man die aufgesetzte Karo mit der Motorattrappe. Besonders schön von oben ist die Vorderradaufhängung des Plafit-Chassis.

Bild

Die Motorattrappe habe ich ausschließlich aus Teilen des Kits zusammengestrickt. Dazu habe ich einfach verschiedene Teile miteiander kombiniert, z.B. auch von der Vorderradaufhängung. Das ganze soll in den relativ breiten und langen Motor-/Hinterachshalter des Plafit-Chassis hineinpassen.

Bild

Für eine grobe Anpassung gefällt mir das schon ganz gut. Exakte Vorbildtreue strebe ich ohnehin nicht an, das ganze soll hinterher nur einigermaßen stimmig aussehen.

Bild


Wird fortgesetzt….

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Verfasst: 15. Mai 2019, 16:50 


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2019, 17:43 
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Cooles Auto aus der Zeit als die F1 Wagen noch interessant und teilweise schön anzusehen waren.
Die Lösung mit der Vorderachse ist interessant, ganz verstanden habe ich die noch nicht. Werde mir die Bilder weiter anschauen, manchmal hilft das...
Ich bin gespannt auf den weiteren Baubericht..

Eine Frage: Auf dem Karton steht 1:28 und nicht 1:24. Stört das nicht bei den CFDs?

Gruss
Thomas
EDIT: Zwei Mal lesen hilft, verstanden. Hättest Du nicht einfach die unteren Schrauben weglassen können?


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BeitragVerfasst: 15. Mai 2019, 19:22 
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Hi, Thomas,

ich schrieb ja schon oben, dass die Karo vom Maßstab her eigentlich etwas zu klein ist. Aber wir sind ja schon alle froh, wenn es überhaupt eine Auswahl gibt bei der eingeengten Zeitperiode, und dem ebenso eingeengten Thema, das wir uns da vorgenommen haben.

Die unteren Schrauben sind von der Konstruktion her erforderlich. Die Aufhängung besteht aus vier Messingteilen, jeweils zwei Trägerarme oben, die ich in der Mitte zwecks Stabilisierung verlötet habe und zwei Trägerarme unten. Das wird alles auf dem Chassis verschraubt. An den äußeren Enden werden dann die Messingträger mit den Radlagern angeschraubt. Eine optisch sehr schöne Konstruktion, der ich allerdings, was die Stabilität betrifft, nicht ganz über den Weg traue. Außerdem ist es so gut wie unmöglich, die Radlager damit so sauber auszurichten, dass die Vorderräder wirklich frei laufen. Ich habe mir damit geholfen, dass ich die Achsen im Bereich der Lager etwas geläppt habe, bis ein relativ leichter Lauf gegeben war.

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 15. Mai 2019, 20:41 
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Gut, wenn das mit dem Maßstab akzeptiert wird.
Ich habe gedacht, man könnte die beiden unteren Träger verlöten und bräuchte dann die Schrauben nicht mehr. Du hast aber ja schon eine Lösung gefunden, kein Problem mehr vorhanden.
Gruß
Thomas


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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 01:05 
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Hallo Taffy,

der Ferrari (wie auch der Brabham BT46) von Nitto, Entex und Co sind eher 1:25 als 1:28. Die anderen 5 OpenWheeler aus dieser Serie (McLaren M26, Wolf WR5, Ligier JS11, Tyrrell 008 und Lotus 79) sind dagegen definitiv zu klein.
Entex hat sie generell mit 1:25 gekennzeichnet, Bluetank dagegen durchweg in 1:28.

Gruß,

Frank

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 08:31 
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Hallo Taffy,

In meinem fundus gibt es noch einen -312 T12-, -Fleischmann-, 1/32 , nicht verbastelt, alles original .....
Jetzt eine nummer grösser, deutlich entschiedener und klar definierter in der gestalt, die T3 version, die unter deinen händen sicher eine preziose werden dürfte.
Öffnest du das cockpit zum plastischen einbau (ausschnitt bodenebene) einer fahrerfigur, was für mein dafürhalten der sache einen weiteren
bautechnischen höhepunkt bescheren würde, oder reicht die zeit für solche -liebhabereien- nicht ? (von der lage/baulänge des motors sollte sich das doch ausgehen...?)

lg.c.

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 12:35 
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@Frank: vielen Dank für den Hinweis! Trotzdem ist der Ferrari eigentlich etwas zu klein.

Aktuell habe ich wieder mehr freie Zeit, daher geht der Bau des Ferrari ganz gut voran.

Lackieren und bedecaln waren die nächsten erforderlichen Arbeitsschritte.
Rote Farbe / weiße Decals – da war doch was? Um das Schweinchenrosa-Phänomen zu vermeiden habe ich also nach der Grundierung die Karo erstmal weiß lackiert. Seltsamerweise schimmerte durch die Grundierung und die erste weiße Lackschicht der rot durchgefärbte Kunststoff durch. Nach einer zweiten Schicht weiß war der Effekt aber so gut wie weg.
Das sollte also mit den Decals gehen. Dachte ich. Aber dazu später mehr. Der weiße Lack durfte eine Nacht trocknen, so dass ich gestern mit dem Abkleben für die anschließende rote Lackierung beginnen konnte. Das ziemlich teure Maskierband von ACT haftete nicht gut und ließ sich auch schlecht um Kurven ziehen. Gut, dass der Ferrari nicht allzu viele Rundungen hat. Mit dem etwas breiteren Band von Tamiya dagegen habe ich ebenfalls schon schlechte Erfahrungen gemacht. Ich mag also Zwei-Farben-Lackierungen nicht. Na, gut, der rote Lack war schnell drauf, Maskierband wieder abgezogen, geht bei dem linken unteren Seitenstreifen der weiße Lack samt Grundierung mit ab! Hier hatte ich die Karo mit einem Kunststoff-Streifen nach unten verlängert..
Also von Hand einigermaßen sauber mit dem Pinsel ausgemalt, da kommen ja hinterher die Decals drüber…
Die Decals erwiesen sich als gut brauchbar, deckten auch verhältnismäßig gut und ließen sich trotz des Alters des Bausatzes gut verarbeiten.

So sah es nach getaner Arbeit aus:

Bild

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Vor dem Zu Bett-gehen war dann noch etwas Zeit für die weitere Detaillierung. Aus einem weiteren Bausatzteil habe ich die vordere Scheibenbremsenbelüftung geschnitzt, das wird für die Gegenseite noch wiederholt:

Bild
Die Bausatzräder hatte ich schon zu Felgeneinsätzen abgedreht und lackiert, die kamen auch noch an ihren Platz:

Bild

Bild

Natürlich fallen auch hier, wie schon im VW1600-Bergrenner-thread diskutiert, auf den Fotos jede Menge kleine Fehler auf, die man, wenn man das Car in der Hand hat, bei weitem nicht so deutlich sieht.
Damit war der gestrige Tag dann auch beendet, die Augen machten nicht mehr mit nach dem Gefummel mit den kleinen Sponsorendecals am unteren Karo-Rand, und irgendwann ist auch die größte Bastellust mal vorbei.

Heute morgen sollte dann der Klarlack auf die Karo. Bei den 1:24ern mit ihren größeren Flächen und auch der größeren Gefahr der Beschädigung nehme ich anders, als bei den 1:32ern, keine Bodenversiegelung, sondern „richtigen“ Klarlack. Ein Test mit einem nicht verwendeten Decalrest funktionierte, die Decals knitterten nicht auf. Also ran ans Werk.
Zu meinem großen Ärger entstand durch die Klarlackschicht auf den ursprünglich weißen Flächen nun doch wieder ein rosa-Effekt und zwar sowohl auf den lackierten, als auch auf den zusätzlich bedecalten Flächen. Ich könnte mich in den H.... beißen, dass ich nach der Grundierung nicht, wie von claus empfohlen, eine Sperrschicht aus Felgensilber gesprüht habe. Jetzt habe ich den Salat. Zu ändern ist da leider nichts mehr.

Bild

Bild

Deutlich sieht man die Rosa-Färbung dort, wo die Klarlackschicht etwas dicker ist. Sehr eigenartig. Im Original ist das sogar noch wesentlich deutlicher, als auf den Fotos.

@claus: das vorletzte Foto beantwortet Deine Frage: das Cockpit wird natürlich mit einer kompletten Fahrerfigur gestaltet. Zeit ist dafür vorhanden und ja, von der Lage des Motors her ist das kein Problem.

Jetzt geht es also mit der Detaillierung weiter, auch wenn meine Motivation nach dem Fehlschlag mit dem Klarlack etwas gedämpft ist.

Wird also fortgesetzt....

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 13:05 
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Zuerst einmal sieht der Ferrari sehr gut aus. Welche Grundierung hast Du eingesetzt und welchen Klarlack? Nach meiner Einschätzung löst der Klarlack die Grundierung an oder teilweise auf und sorgt daher für diesen rosen Schimmer.
Gruss,
Thomas


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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 16:30 
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lieber Taffy,

da hättest du mal lieber -silbern- auf die grundierung gesetzt.........
Die vorgegebene karosse steht zu vermuten, ist im plastikspritzgussverfahren erstellt; das gussmaterail ist mit sicherheit eingefärbt.
Der zugesetzte farbstoff hat bisweilen den unangenehmen effekt mit lösungsmitteln aus dem deck bzw. dem klarlack eine reaktion in gang zu bringen,
die farbveränderungen in den decklacken bewirken. :shock:
Sehr ärgerlich wenn das - wie ich auch schon erleben durfte - sogar noch bis zur endgültigen aushärtung der lackoberflächen weiter voranschreitet. :shock: :cry:
Um diese fehlerquelle im lackieraufbau möglichst auszuschalten, hat es sich bewährt, nach der grundierungsschicht zunächst die karosse mit einer
-silber-metallic- schicht dünn zu übersprühen, um so das -durchschlagen- zu vermeiden.
Leider kommt der hinweis jetzt zu spät.......


grüsse aus M.

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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 17:12 
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Hallo Taffy,

ärgerlich und leider auch nicht mehr korrigierbar, aber trotzdem ein schönes Auto. Claus hat je schon das wesentliche dazu geschrieben. Was Dir gerade wiederfahren ist, nennt sich auch "ausbluten".

Ausbluten = Verfärbung des Decklacks entweder in Form eines Lichthofs oder in, schweren Fällen, einer völligen Farbveränderung. Diese Erscheinung tritt meist nur bei Überlackierung von roten oder rotbraunen Farbtönen auf.

Ich hatte in den siebziger Jahren mal ne Yamaha mit einer rot durchgefärbten GFK-Verkleidung. Mein Vorhaben, diese mit weißen Streifen zu lackieren ging auch gewaltig in die Hose. Ich weiß nicht, wie oft ich das Teil abgeschliffen und wieder grundiert habe, bis es endlich nicht mehr durchblutete.

Grüße,
Wolfgang


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BeitragVerfasst: 17. Mai 2019, 19:57 
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Habe fertig für heute. Ich bin ganz gut vorangekommen:

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Aber zunächst zu Euren Kommentaren.
@Thomas: Ich verwende eine einfache Sprühdosen-Grundierung, in diesem Fall Haftgrund von „Carfit“ (Norma). Der Decklack und der Klarlack stammen ebenfalls aus Sprühdosen, hergestellt von Duplicolor
@claus und Wolfgang: tja, ich schrieb ja schon weiter oben, dass ich das Felgensilber wohl im Hinterkopf hatte. Ich hätte mir aber in der Tat nicht vorstellen können, dass der Klarlack eine solche Wirkung haben könnte. Mit dem Decklack wirkte das weiß richtig weiß….
Na gut, wird zu den Fehlern gehören, die man nur einmal macht.

Jetzt aber. Die Vorderachse habe ich mit den Lufthutzen für die Scheibenbremsen und mit Bremsschläuchen aus Draht fertiggestellt. Die Bremsschläuche habe ich mittig auf die ohnehin vorhandene Lötstelle aufgelötet. Da reißt so schnell nichts ab... :mrgreen:

Bild

Die meiste Arbeit habe ich heute in die Details der Motorattrappe gesteckt. Dem Original angenähert habe ich hinter der Karo zwei schwarze Ölleitungen montiert. Die roten Leitungen sind dagegen der Optik halber frei erfunden. Das obere Paar Auspuffrohre habe ich aus Gießästen über der Flamme gebogen und, wie die unteren, mit Aderendhülsen als Abschluss versehen.
Die hintere Aufhängung habe ich mit Draht angedeutet, den ich passend zur Vorderachse messingfarben angemalt habe. Aus dem gleichen Grund sind übrigens auch Vorder- und Heckspoiler goldfarben ausgeführt und nicht, wie im Original, alufarben.

Bild

Die Spoiler sind flexibel befestigt. Ihr hattet ja schon gesehen, dass ich den Frontspoiler abgesägt hatte. Ich habe ihn mit einem Stück festem Moosgummi von unten wieder mit der Karo verbunden.

Bild

Der Heckspoiler sitzt, mit Pattex Repair Extreme befestigt, auf zwei Stützen aus Fahrradschlauch, die rechts und links der Hartplastikstütze angeklebt sind. Diese Konstruktion hat sich im Rennbetrieb schon bei anderen meiner „Flügelautos“ bewährt. Ist nicht wirklich schön, funktioniert aber.

Bild

Die Arbeit an der Motorattrappe hat mich wieder etwas mit dem Car versöhnt und hat das Malheur mit dem Lack fast vergessen lassen.

Kommende Woche geht es mit Cockpit, Scheibe (war leider im Bausatz nicht vorhanden) und Fahrer weiter. Auch die Vorderreifen müssen noch versiegelt werden. Aber es ist ja noch etwas hin bis zum 25.

Fortsetzung folgt...

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BeitragVerfasst: 20. Mai 2019, 18:38 
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Meine Güte, bist Du früh dran....ist doch noch fast ne Woche Zeit...

Nein ernsthaft, gefällt mir. Ich bin dieses Mal leider noch nicht am Start, ich schaffe nicht so viele Baustellen gleichzeitig...

..Habe aber BRM, Lotus 49 (selbstredend MIT hohem Flügel) und Ligier hier liegen...

Gruß,
Thomas


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BeitragVerfasst: 20. Mai 2019, 23:18 
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Thomas, bis Samstag ist tatsächlich noch lang hin. Und auf Deine Cars freue ich mich auch schon!
Der Ferrari ist fertig. Die Vorderreifen sind mit Sekundenkleber versiegelt, geschliffen und lackiert.
In der Seitenansicht sieht man nicht nur, dass das Car ziemlich flach ist, sondern auch, dass ich tatsächlich noch „Lüftungsgitter“ im passenden Goldton hatte (aus einer Pralinenpackung).

Bild

Im Heckbereich fand sich noch die Möglichkeit, eine weitere Leitung anzubringen.

Bild

Der Fahrer ist platziert, kann wie üblich, seinen Helm zwecks Belüftung öffnen und ist mit Gurten aus Isolierband angegurtet. Die Gurtschlösser habe ich aus den, dem Kit beiliegenden Messingteilen, die ursprünglich für die „Batteriestromversorgung“ des Bausatzes gedacht waren, geschnitzt. Man kann sowas natürlich in feiner auch für teuer Geld kaufen, macht aber nicht so viel Spaß. Die Anfertigung und das Einkleben der Scheibe dagegen hat mich wieder einmal fast in den Wahnsinn getrieben.

Bild

Zum Schluss nochmal das fertige Car in Gänze:

Bild

Wie immer, dürft Ihr mir für Samstag Glück wünschen!

Gruß, Taffy

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BeitragVerfasst: 21. Mai 2019, 06:40 
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Hallo Taffy,

wenn der so schnell ist, wie er schön ist , dann kannst du dem samstag beruhigt ins auge sehen....... :clap2

viel erfolg !

lg.c.

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BeitragVerfasst: 21. Mai 2019, 06:47 
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Da schliesse ich mich Claus an. Viele schöne Details zu entdecken, das kleine Lackiermaleur fällt in echt vermutlich gar nicht mehr auf.
Viel Erfolg beim Rennen!
Thomas


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BeitragVerfasst: 21. Mai 2019, 19:52 
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Hallo Taffy.

Beste Ergebnisse auch von meiner Seite für's Rennen.
Car sieht klasse aus. Wobei mir der Detailreichtum am Heck besonders gefällt. Sprich Leitungen und etw. Das malheur mit roten Karos hab ich auch schon mehrmals gehabt. Da kann'st lackieren wie man will. Wird einfach nicht weiß. Deshalb bin ich auch dankbar für den Tipp erst silbern vorzulackieren.

Gruß, Sven


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2019, 07:39 
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schade dass du nicht den 12er gemacht hast.
aber schön ist er trotzdem geworden.


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BeitragVerfasst: 22. Mai 2019, 14:18 
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Das wäre dann freilich Gilles Villeneuve und nicht Niki Lauda, falls Du darauf anspielst, Claus.
Der T3 ist der 78er Ferrari...

Trotz des durchblutens ein schönes Auto, Taffy. Viel Erfolg beim Rennen! Den Kit habe ich mir übrigens beim Pascal damals auch geordert...

R.I.P Niki

Gruß,

Frank

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BeitragVerfasst: 26. Mai 2019, 12:32 
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Der erste Classic Formula Day 2019 ist auch schon wieder Geschichte.
Es war ein klasse Renntag gestern, auch, wenn wir die angepeilten zwei Startgruppen nicht ganz voll bekommen haben (11 Starter).
Ich bin in beiden Läufen im Mittelfeld gelandet und damit hochzufrieden (6. / 7. Platz)!
Der Ferrari in der zweiten Klasse lag dabei nicht ganz so gut wie mein Lotus 25 in der ersten Klasse. Meine Befürchtung, dass das alte Plafit-Chassis aus relativ dünnem Messingblech etwas zu leicht ist und daher das Car zu nervös sein könnte, hat sich auf der kurvenreichen Carrerabahn der Rennpiste bewahrheitet, so dass ich relativ viele Abflüge hatte, zum Glück ohne große Blessuren. Richtig weggeworfen habe ich das Rennen dann aber erst auf der letzten Spur. Vielleicht hat da im Nachmittagstief die Konzentration einfach nicht mehr gereicht. Trotzdem bin ich mit dem Ferrari deutlich mehr Runden gefahren, als mit dem Lotus (156 / 151 Runden, 6 Spuren, 5 Minuten pro Spur), aber alle anderen mit ihren Cars eben auch....
Ich sehe beim Chassis jedoch noch Verbesserungspotential und werde bis zum nächsten Lauf noch etwas schrauben. Mal sehen, da geht sicher noch etwas.
Den Preis "Best of Show" habe ich sehr gerne dem schön gebauten McLaren M7A von PUdriver überlassen, ein klasse Auto, das ich, sobald Bilder verfügbar sind, gerne auch hierher verlinke.
Der Rennbericht wird in dieser Saison jeweils von meinem Co-Organisator Bernhard verfasst und am kommenden WE von ihm erstellt. Sobald online, werde ich auch ihn hier verlinken.

Gruß, Taffy

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